Dienstag, 14. April 2015

[Kurzrezension] Töchter des Mondes - Sternenfluch

Kurzbeschreibung:
Um ihre Schwestern Maura und Tess und ihren Verlobten Finn zu beschützen, musste Cate der Schwesternschaft beitreten – einem geheimen Bund von Hexen, der einen Aufstand gegen die totalitäre Herrschaft der Bruderschaft plant. Jetzt, da die Hexenverfolgung im Land immer schrecklichere Ausmaße annimmt, scheint Cates Magie wichtiger denn je für die Mitglieder der Schwesternschaft zu sein. Noch immer glauben sie, dass Cate das mächtige Orakel ist, auf das die Hexen schon so lange warten. Cate möchte nicht zum Spielball der Schwesternschaft werden, doch als diese Maura und Tess ebenfalls in ihre Obhut nimmt, wird sie vor eine schwierige Wahl gestellt: Denn Maura würde alles dafür tun, die Hexen an die Macht zu bringen. Selbst wenn das bedeutet, ihre Schwestern zu verraten … (Quelle: Egmont Ink)

meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte ist mir leider ziemlich schwer gefallen, was allerdings auch verständlich ist, da es schon über zwei Jahre her ist, seit ich den ersten Band gelesen habe. Doch auch nachdem ich wieder in die Geschichte und die Welt der Cahill-Schwestern eingetaucht bin, konnte mich die Geschichte nicht fesseln. Schon im ersten Teil war das Tempo eher langsam, doch dieses Mal hatte ich zudem bis kurz vor dem Ende das Gefühl, dass kaum etwas relevantes geschehen ist, was die Handlung vorangebracht hätte. Das Ende war dafür aber richtig schockierend und macht auf jeden Fall gespannt auf den dritten Teil.

Davon abgesehen hatte ich dieses Mal auch mit einer der Schwestern so meine Probleme. Während ich Cate durch ihre Intelligenz und ihre überlegte Handlungsweise wieder sehr als Protagonistin mochte und sie mir auch sofort wieder sympathisch war, ging mir Maura leider gehörig auf die Nerven. Im Gegensatz zu Cate deren Gedanken ich gut nachvollziehen konnte, konnte ich Mauras übertriebene Machtgier so gar nicht verstehen.

Ansonsten hat mir die Dynamik zwischen den Schwestern eigentlich gut gefallen, auch weil man immer sieht wie wichtig Maura für Cate ist, auch wenn sie nicht immer gleicher Meinung sind. Ausserdem mochte ich Tess auch total und fand die Entwicklung, die sie in diesem Teil durchmacht sehr interessant, denn für sie wird es in diesem Teil nicht gerade einfach. Ich fand es jedenfalls schön, dass auch in diesem Teil die drei Schwestern und ihre Beziehungen zueinander im Mittelpunkt standen und sich die Geschichte nicht zu stark nur auf Cate konzentriert hat.

Die neuen Nebencharakteren blieben dagegen leider ziemlich flach und besonders Alice und Rilla wirkten ziemlich stereotypisch, die eine die totale Oberzicke und natürlich Feindin der Protagonistin und die andere die super nette und etwas naive neue beste Freundin. Von den neuen Charakteren mochte ich wohl Mei noch am meisten, besonders weil man über sie und ihre Familie auch etwas mehr erfährt. Bei den restlichen Charakteren fiel es mir teilweise sogar schon schwer sie auseinander zu halten. Ausser natürlich Finn, den ich wieder sehr süss fand. 

6/10* 

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