Mittwoch, 30. April 2014

[Kurzrezension] Looking for Alaska

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Kurzbeschreibung:
 
Before. Miles "Pudge" Halter's whole existence has been one big nonevent, and his obsession with famous last words has only made him crave the "Great Perhaps" (François Rabelais, poet) even more. He heads off to the sometimes crazy, possibly unstable, and anything-but-boring world of Culver Creek Boarding School, and his life becomes the opposite of safe. Because down the hall is Alaska Young. The gorgeous, clever, funny, sexy, self-destructive, screwed-up, and utterly fascinating Alaska Young, who is an event unto herself. She pulls Pudge into her world, launches him into the Great Perhaps, and steals his heart.

After. Nothing is ever the same. (
Quelle: Goodreads)
 
 
meine Meinung:
Ich habe fast alle Bücher von John Green gelesen und bisher haben mir alle gut gefallen, weshalb ich ziemlich hohe Erwartungen an das Buch hatte. Beim Lesen sind mir als erstes die Überschriften aufgefallen, die erste lautet: One Hundred and Thirty-six Days Before. Man merkt also sofort, dass die Zeit bis zu einem gewissen Ereignis zurück gezählt wird. Dies sorgt für eine gewisse Spannung, da man natürlich wissen will, was an diesem Tag geschieht.
 
Ansonsten geschieht in der Geschichte erst mal eigentlich nicht viel wirklich aussergewöhnliches, man verfolgt eigentlich eher das alltägliche Leben der Hauptperson. Dennoch schafft es die Geschichte einem in den Bann zu ziehen. Einerseits weil sich die ganze Geschichte sehr realistisch anfühlt und eine tolle Atmosphäre hat, andererseits liegt dies auch zu einem grossen Teil an den interessanten Charakteren.
 
Diese sind zwar nicht immer wirklich sympathisch, dafür aber sehr gut ausgearbeitet. Es sind Charaktere, wie man sie nicht oft antrifft und aus denen man auch nicht sofort schlau wird. Erst im Verlauf der Geschichte lernt man sie richtig kennen und kann hinter ihre Fassaden blicken.
 
Ein Charakter, der mich besonders fasziniert hat war Alaska. Ich kann nicht sagen, dass ich ihre Persönlichkeit mochte, aber sie ist eine sehr komplexe und aussergewöhnliche Figur, über die ich gerne gelesen habe. Doch auch die Hauptperson Pudge und sein Interesse für letzte Worte berühmter Personen und sein bester Freund the Colonel waren interessante Figuren, die ich gerne kennen gelernt habe.
 
Wie man es von John Green kennt, ist die Geschichte teilweise echt lustig und teilweise auch extrem traurig. Lustige Momente gab es besonders bei verschiedenen Streichen, die Pudge und seine Freunde auf dem Internat spielen, was dort eigentlich fast so etwas wie Tradition ist. Es werden jedoch auch sehr ernste Themen wie Tod und Schuld behandelt, die auch nach beenden des Buches noch zum Nachdenken anregen.
 
9/10*
 

 

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