Sonntag, 15. Januar 2012

Blood Magic


Blood Magic: Weiss wie Mondlicht, rot wie Blut - Tessa Gratton

zum Inhalt:
Für Silla ist seit dem Tod ihrer Eltern alles anders, ihr Leben fühlt sich nicht mehr richtig an. Sie kann einfach nicht glauben, dass ihr Vater zuerst ihre Mutter und dann sich selbst umgebracht hat, aber alle, selbst ihr Bruder, glauben dieser Geschichte, auch die Beweise sind eindeutig. Dennoch kann Silla einfach nicht daran glauben, zudem verfolgt sie noch immer das Bild ihrer Eltern, als sie sie gefunden hat. Alles voll mit Blut! Doch ihr Leben bekommt wieder einen Sinn, nachdem sie vor ihrer Tür ein Buch voll mit Zaubersprüchen findet, welches in der Handschrift ihres Vaters geschrieben ist. Denn als sie einen der Zauber ausprobiert, funktioniert dieser wirklich. Zusammen mit ihrem Bruder entdeckt immer mehr, was mit Blutmagie alles möglich ist. Sie sind regelrecht berauscht von der Macht ihres Blutes. Doch die Magie hat auch ihre schlechten Seiten, sie ist gefährlich. Davon kann auch Nick, der neue Freund von Silla, ein Lied singen. Hat die Blutmagie vielleicht sogar etwas mit dem Tod von Sillas Eltern zu tun?

meine Meinung:
Zu Beginn der Geschichte lernt man Silla, eigentlich Drusilla, kennen und mit ihr zusammen auch die Blutmagie. Man ist dabei wenn Silla das erste Mal Magie ausübt und so ist man auch gleich in der Geschichte drin. Im nächsten Kapitel lernt man dann auch Nick, eigentlich Nicholas, kennen. Er ist neu im Ort und freundet sich mit Silla an. Er weiss etwas über Blutmagie, gegenüber Silla und ihrem Bruder tut er aber ahnungslos. Auch die Geschichte mit den Eltern von Silla und Reese erfährt man schon ziemlich am Anfang.

Ich fand die Geschichte schon zu Beginn an sehr spannend und auch die Atmosphäre der Geschichte hat mir gut gefallen. Leider wurde die Geschichte dann aber immer blutiger und manchmal habe ich mich echt gefragt, wie die so viel Blut verbrauchen können, um Magie auszuüben und auch warum Nick, der am Anfang eigentlich gegen die Magie ist dabei mitmacht. Auch wurde die Geschichte etwas verwirrend gegen Ende, weil so viel geschieht, was ich manchmal nicht so ganz verstehen und nachvollziehen konnte. Die Auflösung, wer der Bösewicht ist fand ich hingegen etwas zu offensichtlich.

Dennoch hat mir die Geschichte eigentlich gut gefallen, da sie spannend und actionreich, aber auch sehr emotional ist. Ich mochte es auch, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Silla und Nick geschrieben ist, da sie oft etwas andere Ansichtsweisen von einer Situation haben und man so beide kennen lernen kann. Zwischendurch hat es auch Kapitel, die aus Tagebucheinträgen einer gewissen Josephine bestehen, die auch mit Blutmagie zu tun hat.

Der Schreibstil der Autorin hat mir leider nicht so gefallen. Oft habe ich denn Sinn eines Satzes erst beim zweiten Mal lesen richtig verstanden. Außerdem war es manchmal auch so, dass die Jugendlich wenn sie miteinander sprachen etwas komische Redewendungen bzw. Wörter in komischen Zusammenhängen benutzten, was aber auch an der Übersetzung liegen könnte. Dies kam allerdings nur selten vor.

Silla, Nick und auch Reese sind alle eigentlich sehr interessant und einzigartige Charakter, über die ich wirklich gern las, aber leider konnte ich als Leser keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen.
Es war auch nicht so, dass ich sie nicht mochte, aber ich konnte sie manchmal einfach nicht verstehen.

Einmal tötet Silla beispielsweise ein Kaninchen, was sie nachher dann schon wieder total bereute und so weiter, aber während dem sie dass macht ist sie irgendwie total überzeugt davon, dass es eine gute Idee sei.
Außerdem versteckt sie sich immer hinter Masken, die sie sich vorstellt, um ihre Gefühle zu verbergen, was ich zwar eigentlich eine gute Idee der Autorin fand, aber leider tut sie dass echt ständig, weshalb es mich nach einiger Zeit ziemlich genervt hat.

Das Cover finde ich sehr schön und etwas unheimlich, was gut zur Geschichte passt. Die blutrote Blume auf dem schwarzen Hintergrund sieht sehr dramatisch aus und ist ein richtiger Eyecatcher. Auch der Titel klingt schön düster und passt gut zur Geschichte, denn die ist eher nicht für schwache Nerven oder Leute die Angst vor Blut haben.

Fazit:
Eine spannend, interessante Geschichte mit viel Blut, die zwar ein paar kleine Minuspunkte hat, aber dennoch absolut lesenswert ist.

7/10*

Buchinfos:
Titel: Blood Magic - Weiss wie Mondlicht, rot wie Blut
Autor: Tessa Gratton
Verlag: cbj
Erschienen: 18. Juli 2011
Seitenzahl: 448 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
Tessa Gratton wurde in Okinawa, Japan, geboren, als ihr Vater dort im Dienst der US Navy war. Mit ihrer Familie bereiste sie die Welt und studierte dann an der Universität von Kansas. Von klein auf wollte sie eigentlich Paläontologin oder Zauberin werden. Leider hat sich herausgestellt, dass sie zu ungeduldig ist, um Dinosaurier zu jagen, aber sie sucht noch immer jemanden, der ihr das Zaubern beibringen kann. Inzwischen lebt sie in Kansas, USA, mit ihrer Katze und ihrem Hund, und erzählt Geschichten vom Zaubern.

 © Natalie C. Parker
(Quellen: http://www.amazon.de/; http://www.randomhouse.de/)

1 Kommentar:

  1. http://tanjaisaddictedto.blogspot.com/2012/01/tanja-taggt-tolle-topblogger.html

    getaggt ;D

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