Mittwoch, 22. Juni 2011

Neva

Neva - Sara Grant

zum Inhalt:
Neva ist 16 Jahre alt und somit Erwachsen, deshalb erwartet die Regierung, dass sie möglichst schnell eine Familie gründet. Die Gesellschaft in der sie lebt ist nämlich vom aussterben bedroht. Doch Neva hat sich geschworen keine Kinder zu bekommen, bis sie weiss, dass diese ein besseres Leben und mehr Möglichkeiten haben werden, als sie selbst. Sie glaubt daran, dass es auch ausserhalb der Energiekuppel, die ihre Heimat umgibt Leben gibt. Deshalb plant sie zusammen mit ihrer Freundin Sanna eine Protestaktion. Zuerst verläuft auch alles super. Doch dann beginnt alles immer mehr aus dem Ruder zu laufen...

meine Meinung:
Zuerst hatte ich etwas Angst, weil sich die Geschichte so nach einer typischen Zukunftgeschichte anhörte und ich befürchtete, die Geschichte könnte zu vorhersehbar und langweilig werden. Meine Sorge war aber unbegründet, die Geschichte hat zwar schon gewisse Ähnlichkeiten mit anderen Dystopien, aber ich hatte nie das Gefühl schon zu wissen was passieren würde. Die Geschichte beginnt bereits spannend und lässt nie an Spannung nach, ich war von Anfang bis Ende gefesselt von der Geschichte, auch wenn das Ende meiner Meinung nach etwas zu plötzlich kam. Leider hatte ich manchmal auch Probleme, weil ich mir nicht alles so wirklich vorstellen konnte. Ich hatte auch nie das Gefühl wirklich dort zu sein, da die Atmosphäre des Buches nach meinem Gefühl leider nicht so gut herübergekommen ist.
Auch konnte ich mich leider nicht so gut in Neva hinein versetzen, ich habe zwar ihre Entscheidungen meistens gut nachempfinden können, aber ich hatte dennoch nie richtig das Gefühl sie zu kennen, was mir etwas gefehlt hat. Ihr Freundin Sanna mochte ich eigentlich, ausser das sie mich ein- oder zweimal etwas genervt hat. Braydon hingegen mochte ich echt nicht, ich konnte einfach nicht verstehen, was Neva und Sanna an ihm finden. Dass könnte daran liegen, dass man eigentlich so gut wie nichts über ihn erfährt. Wen ich hingegen wieder mochte ist die Mutter von Neva, auch wenn ich jetzt nicht sagen könnte warum.
Die Sprache ist nicht schwierig zu verstehen und der Schreibstil lässt sich gut lesen, was mir ich eigentlich immer positiv finde.
Zum Cover gibt es meiner Meinung nach nicht viel zu sagen, es ist nach meinem Geschmack so durchschnitt, aber es passt nicht schlecht zu der Geschichte. Besonders die Schneeflocke finde ich passen. Was ich schade finde ist, dass wenn man den Schutzumschlag abnimmt das Buch einfach schwarz und ziemlich langweilig ist, man hätte doch zumindest eine Schneeflocke darauf machen können.

Fazit:
Ich fand das Buch echt toll, auch wenn meine Rezension jetzt eher kritischer ausgefallen ist, als ich wollte. Die Geschichte hat mir insgesamt wirklich gut gefallen.

9/10*

Buchinfos:
Titel: Neva
Autor: Sara Grant
Verlag: PAN
Erschienen: 14. März 2011
Seitenzahl: 349 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
Sara Grant wurde 1968 im amerikanischen Bundesstaat Indiana geboren, wo sie Journalistik und Psychologie studierte, bevor sie ihrem Mann nach London folgte; dort machte sie an der Universität den „Master in Creative and Life Writing“ und arbeitet seitdem bei einer Literaturagentur. Der Umzug nach England inspirierte sie zu ihrem ersten Roman: „Sowohl die USA als auch Großbritannien hadern mit Immigrationsthemen. Ich glaube daran, dass die Vielfalt uns stärker macht. Also stellte ich mir die Frage, was geschieht, wenn man Landesgrenzen schließt und sich vor fremden Menschen und fremden Gedanken abschottet. Mein Roman ist die Antwort darauf.“

Kommentare:

  1. alle leute sind immer so zwiegesopalten bei diesem buch, ich glaub ich muss es wohl selber lesen, um mir da eine eigene meinung bilden zu können xD jedenfalls schöne rezi! :)

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  2. Danke, ich hoffe das Buch wird dir gefallen.

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