Sonntag, 29. Januar 2017

{Rückblick} 4. Quartal 2016



57. Die Verschworenen von Ursula Poznanski 10/10*
58. We Were Liars von E. Lockhart 6/10*
59. Bloodlines: Silver Shadows von Richelle Mead 6/10*
60. Elantris von Brandon Sanderson 9/10*
61. Erwartung von Jussi Adler-Olsen 6/10*
62. Wenn du vergisst von Heidrun Wagner & Miri D'Oro 5/10*
Gesamt Seitenzahl: 2493 Seiten
Durchschnittliche Bewertung: 7/10*

63. American Gods von Neil Gaiman 9/10*
64. The Wicked + The Divine: Commercial Suicide von Kieron Gillen 7/10*
65. Black Widow: The Tightly Tangled Web von Nathan Edmondson 8/10*
66. Gefangen zwischen den Welten von Sara Oliver 4/10*
67. Orphan Black: Helsinki von Graeme Manson, John Fawcett, Heli Kennedy 8/10*
68. Fantastic Beasts and Where to Find Them von Newt Scamander/J.K. Rowling 8/10*
69. Die Vernichteten von Ursula Poznanski 9/10*
70. Amani: Rebellin des Sandes von Alwyn Hamilton 8/10*
71. Black Widow: Last Days von Nathan Edmondson 8/10*
Gesamt Seitenzahl: 2747 Seiten
Durchschnittliche Bewertung: 7,667/10*

72. The Wicked + The Divine: Rising Action von Kieron Gillen 8/10*
73. Silk: The Life and Times of Cindy Moon von Robbie Thompson 8/10*
74. Black Blade: Die helle Flamme der Magie von Jennifer Estep 5/10*
75. Stardust von Neil Gaiman 8/10*
76. Spider-Gwen: Greater Power von Jason Latour 7/10*
77. Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt von Nicholas Gannon 7/10*
78. The Twelve Days of Dash and Lily von Rachel Cohn & David Levithan 6/10*
Gesamt Seitenzahl: 1716 Seiten
Durchschnittliche Bewertung: 7,25/10*

Fazit:
Wie schon im letzten Rückblick gibts hier kein Bild mit meinem Top & Flop und zwar weil ich schlicht vergessen habe ein Bild zu machen und dieser Post unbedingt noch diesen Monat online gehen sollte...
Deshalb halt ohne Bild. Mein absolutes Highlight war in diesem Quartal Die Verschworenen von Ursula Poznanski, welches auch das einzige Buch war, welchem ich dieses Jahr 10/10* verliehen habe! Meine grösste Enttäuschung war dagegen Gefangen zwischen den Welten, davon hatte ich mir wirklich viel mehr erhofft.

Da ich 2016 Jahr auch die gelesenen Comics in meine Rückblicke aufgenommen habe, scheint es auf den ersten Blick als hätte ich mehr gelesen als 2015, damals habe ich jedoch die Comics nicht aufgeführt, weshalb ich wohl, wenn ich dieses auch dazu gezählt hätte mehr gelesen hätte.
Mein Ziel 80 Bücher zu lesen, habe ich mit 79 ganz knapp verpasst...

Dafür haben die Comics meine durchschnittliche Bewertung etwas erhöht von 7,1/10* in 2015 zu 7,2/10* in 2016... ;)
Die 27 Comics hatten eine durchschnittliche Bewertung von 7,6/10* während die 52 eine durchschnittliche Bewertung von genau 7 /10* hatten, also eigentlich auch ein bisschen schlechter als 2015...

Irgendwann in den nächsten Tagen sollte dann auch noch mein Post zu meinen Jahreshighlights 2016 kommen, wo ich nochmal auf die allerbesten Bücher zurück schaue die ich im letzten Jahr gelesen habe. :)

Liebe Grüsse,

Samstag, 28. Januar 2017

{Rückblick} 3. Quartal 2016


36. The Trials of Apollo: The Hidden Oracle von Rick Riordan 9/10*
37. Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen von Cornelia Franke 8/10*
38. Ms Marvel: Last Days von G. Willow Wilson 8/10*
39. Darkmouth: Die Legenden schlagen zurück von Shane Hegarty 8/10*
Gesamt Seitenzahl: 1216 Seiten
Durchschnittliche Bewertung: 8,25/10*



40. You Know Me Well von Nina LaCour & David Levithan 7/10*
41. iZombie: Dead to the World von Chris Roberson 8/10*
42. Plötzlich Prinz: Die Rache der Feen von Julie Kagawa 9/10*
43. Harry Potter and the Cursed Child von John Tiffany, Jack Thorne & J.K. Rowling 9/10*
44. Vortex von Julie Cross 5/10*
45. Suicide Squad: Kicked in the Teeth von Adam Glass 6/10*
46. Die (beinahe) grösste Liebesgeschichte des Universums von Sarvenaz Tash 7/10*
Gesamt Seitenzahl: 1973 Seiten
Durchschnittliche Bewertung: 7,3/10*



47. Secret Fire: Die Entflammten von C.J. Daugherty & Carina Rozenfeld 5/10*
48. Nimona von Noelle Stevenson 8/10*
49. Room von Emma Donoghue 8/10*
50. Saga: Vol 1 von Brian K. Vaughan & Fiona Staples 8/10*
51. Legion and The Emperor's Soul von Brandon Sanderson 8/10*
52. To All the Boys I've Loved Before von Jenny Han 9/10*
53. Thor: Who Holds the Hammer? von Jason Aaron 8/10*
54. Jackaby von William Ritter 8/10*
55. Young Avengers: Alternative Culture von Kieron Gillen 8/10*
Gesamt Seitenzahl: 2436 Seiten
Durchschnittliche Bewertung: 7,9/10*

Fazit:
Dazu, dass dieser Post wieder einige Monate zu spät kommt sage ich lieber gar nicht viel, ich glaube es wäre inzwischen überraschender wenn ein Post mal pünktlich wäre. ;)
Wie man unschwer erkennen kann, war der September eindeutig der beste Lesemonat, nicht nur in diesem Quartal sondern eigentlich für das gesamte Jahr bis zu diesem Zeitpunkt. Auch was die Bewertungen angeht, war dieses Quartal bisher ganz klar das Beste. Ein Durchschnitt von 8,25* dürfte wohl der Beste sein, den ich je hatte, seit ich diese Rückblicke mache, leider lag dieser Durchschnitt jedoch auch zu einem grossen Teil daran, dass ich so wenig gelesen habe im Juli... xD

Top und Flop habe ich für dieses Quartal keine gekürt, da einerseits kein Buch eine Bewertung von weniger als 5/10* hatte und somit kein richtiger Flop dabei war und dagegen ganze fünf Bücher eine Bewertung von 9/10* erhalten haben, was es viel zu schwierig macht hier eines herauszupicken.

Mein Rückblick zum vierten Quartal wird übrigens nicht ganz so lange auf sich warten lassen, ich werde mich sofort als nächstes daran setzten, damit er hoffentlich noch in diesem Monat kommt... ;)

Buchige Grüsse,

Dienstag, 24. Januar 2017

{Rezension} Studierst du noch oder lebst du schon von Tiphaine Rivière

Quelle
Jeanne ist nicht wirklich zufrieden mit ihrer Arbeit als Lehrerin, daher ist sie anfangs absolut begeistert, als sie als Doktorandin akzeptiert wird, auch wenn sie das erhoffte Stipendium nicht bekommt. Doch die anfängliche Begeisterung schwindet bald als Jeanne erkennt, dass neben der Recherche für ihre Arbeit und den schlecht bezahlten Jobs an der Universität kaum mehr Zeit für etwas Anderes bleibt. Als die Monate vergehen, Jeanne ihre Arbeit immer neu plant und das Ende nicht näher zu kommen scheint, stellt sich immer wieder die Frage: Was passiert eigentlich danach?
Da ich selbst Studentin bin, hat mich der Titel "Studierst du noch oder lebst du schon?" sofort neugierig gemacht. Im Gegensatz zu Jeanne schreibe ich zwar keine Doktorarbeit, dennoch kamen mir bereits bei der Kurzbeschreibung gewisse eigene Erlebnisse aus dem Studienalltag in den Sinn. Daher war ich sehr gespannt wie die Autorin das Studentenleben in dieser Graphic Novel darstellen würde.

Man merkt beim Lesen schnell, dass Tiphaine Rivière (zumindest teilweise) aus Erfahrung schreibt, wenn sie humorvoll gewisse Szenen aus Jeannes Leben beschreibt. Die Geschichte erzählt wirklich authentisch aus Jeannes Alltag als Doktorierende, von ihrem anfänglichen Enthusiasmus mit dem sie sich mit dem Thema ihrer Arbeit auseinandersetzt, bis zu ihrer wachsenden Verzweiflung als die Monate vergehen und sie einfach nicht vom Fleck zu kommen scheint. Besonders die Szenen mit Jeannes Verwandtschaft, die nicht besonders viel Verständnis für ihr Studium hat, fand ich super lustig und treffend dargestellt, ich denke solche Situationen kennt wohl fast jeder der studiert. 

Ich würde daher die Graphic Novel auch ganz besonders derzeitigen, ehemaligen oder zukünftigen Studenten empfehlen. Auch wenn Jeanne bereits Doktorandin ist und daher nicht genau mit denselben Problemen zu kämpfen hat, wie jemand der beispielsweise gerade angefangen hat zu studieren, gibt es doch Situationen, die jedem Studierenden bekannt vorkommen dürften. Auch wenn der Ton, besonders anfangs, ziemlich humorvoll ist, zeigt die Geschichte doch auch die "Schattenseiten", beispielsweise, wenn Jeanne sich immer mehr in ihrer Arbeit vergräbt und alles andere zu vernachlässigen beginnt. 

Das Zeichnungsstil der Autorin hat mir gut gefallen. Der Hintergrund ist meistens eher einfach gehalten, während die Figuren im Vordergrund stehen und sehr ausdrucksstark gezeichnet sind. Man kann alle Figuren gut auseinanderhalten und mir hat besonders gefallen, dass man Jeannes Entwicklung auch sehr gut an ihrem Aussehen erkennen kann.

Was mir leider nicht so gut gefallen hat war, dass es in der Geschichte immer wieder relativ grosse Zeitsprünge gab und ich dadurch irgendwann das Gefühl hatte wichtige Dinge zu verpassen und es die Handlung teilweise etwas verwirrend machte. Zudem wirkte es dadurch teilweise eher wie eine Ansammlung von einzelnen Episoden, als eine Geschichte mit einem richtigen Handlungsbogen. 

Auch hatte ich das Gefühl dadurch ein bisschen die Verbindung zu Jeanne zu verlieren, da man ihre Veränderung dadurch nur lückenhaft mitbekommt. Die Graphic Novel deckt die gesamte Zeitspanne in der Jeanne an ihrer Arbeit schreibt ab und parallel dazu wie sich Jeanne verändert, hatte ich auch etwas das Gefühl, dass die Geschichte etwas an Humor verlor und besonders das Ende hat mir dann nicht mehr so gut gefallen, da es auch recht abrupt war. 
"Studierst du noch oder lebst du schon?" erzählt humorvoll aus dem Alltag einer Doktorandin und man merkt, dass die Autorin Tiphaine Rivière dabei viel aus eigener Erfahrung berichtet. Ich würde die Graphic Novel ganz besonders Studierenden empfehlen, da diese sicher die eine oder andere Situation, die Jeanne erlebt, wiedererkennen werden. 
 Titel: Studierst du noch oder lebst du schon?
Originaltitel: Carnets de Thèse
Autorin: Tiphaine Rivière
Übersetzerin: Mathilde Ramadier
Verlag: Knaus Verlag
Erschienen: 11. Oktober 2016
Seitenzahl: 184 Seiten
ISBN: 978-3-8135-0740-9
Tiphaine Rivière weiß, worüber sie schreibt: Nach dem dreijährigen Versuch, ihre Doktorarbeit in Literatur abzuschließen, startete sie den illustrierten Blog „Le bureau 14 de la Sorbonne“ und ihre Karriere als Comic-Zeichnerin. Mit ihrem Debüt landete sie einen Überraschungserfolg, der in mehrere Sprachen übersetzt wird. Rivière lebt in Paris. (Quelle: Knaus Verlag)

Sonntag, 22. Januar 2017

{Neuzugänge} Was übrig bleibt...


Mein letzter Post zu den Neuzugängen aus 2016. :D
Was ihr hier seht sind eigentlich einfach meine Neuzugänge aus dem Dezember (abgesehen von ein paar Comics, da werde ich auch bald wieder einen Post mit Minireviews machen). 
Und ja, die Hälfte davon sind Bücher von Neil Gaiman... xD

Ich habe auch wieder hinter alle bereits gelesenen Bücher ein * gemacht.


American Gods and Anansi Boys von Neil Gaiman
Good Omens von Terry Pratchett & Neil Gaiman
Stardust von Neil Gaiman*


The Twelve Days of Dash & Lily von Rachel Cohn & David Levithan*
The Sun is Also a Star von Nicola Yoon
Apocalypse Now Now von Charlie Human

Die wunderschöne Ausgabe von American Gods & Anansi Boys habe ich von meinem Bruder zu Weihnachten bekommen und Apocalypse Now Now habe ich von meinem lieben Wichteli Madlen aka Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore bekommen. Vielen Dank! <3

In diesem Jahr ist übrigens erst ein neues Buch bei mir eingezogen, ich bin also fast auf dem neusten Stand mit meinen Posts. ;)

Liebe Grüsse,

Donnerstag, 19. Januar 2017

{Rezension} Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt von Nicholas Gannon

Quelle
Archer Helmsley hat schon immer davon geträumt eines Tages mit seinen Grosseltern, welche berühmte Naturforscher sind, die Welt zu entdecken und Abenteuer zu erleben. Doch dann erreicht ihn die schreckliche Nachricht, dass seine Grosseltern auf einer Expedition auf einem Eisberg spurlose verschwunden sind. Von da an lässt ihm seine Mutter kaum mehr Freiheiten, aus Angst ihm könnte aufgrund seiner Abenteuerlust etwas Ähnliches passieren. Doch für Archer verstärkt dies nur seinen Entschluss, er muss losziehen um seine Grosseltern zu finden...
"Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" fällt durch seine wundervolle Aufmachung sofort auf. Auf dem Buchcover sind die drei Hauptfiguren Archer, Oliver und Adélaide zu sehen und zudem einige Gegenstände, welche in der Geschichte jeweils eine gewisse Rolle spielen. Doch nicht nur das Äussere des Buches ist wunderschön gestaltet, auch im Innern sind immer wieder ganzseitige oder sogar doppelseitige wunderschöne Illustrationen im Stil des Covers zu finden. Diese stammen vom Autor selbst und verleihen der Geschichte sofort eine ganz einzigartige Atmosphäre. 

So ist mir auch der Einstieg in die Geschichte super leicht gefallen und durch die vielen tollen Illustrationen flogen die Seiten in den ersten Kapiteln nur so dahin und ohne dass ich es wirklich merkte, lag ungefähr das erste Drittel der Geschichte hinter mir. Danach wartete ich jedoch immer ungeduldiger darauf, dass Archer und seine Freunde tatsächlich bald zu einem grossen Abenteuer aufbrechen würden, doch je länger Archer in seinem Haus festsass und je mehr Kapitel vergingen, in denen immer neue Pläne geschmiedet wurden, desto mehr begann sich das Buch zu ziehen und irgendwann wurde mir klar, dass ich wohl vergeblich auf ein Abenteuer wartete. 

Um ehrlich zu sein erleben Archer und seine Freunde zwar durchaus ein paar kleine Abenteuer, doch aufgrund des Titel hätte ich erwartet, dass Archer tatsächlich eine Reise unternimmt. Vielleicht nicht gerade bis zum Ende der Welt, aber zumindest weiter, als bis zum nächsten Hafen (welcher sich in Archers Heimstadt befindet). Die Geschichte lässt sich dafür viel Zeit um das Leben der Figuren zu beschreiben und so erfährt man insbesondere auch sehr viel über Adélaide, was beispielsweise Archer und Oliver gar nicht wissen.

Mir hat auch gut gefallen wie sich die Freundschaft der drei entwickelt und wie gut sich die einzelnen Figuren ergänzen. Archer war mir von den ersten Seiten an super sympathische, er ist ein echter Träumer und durch die vielen interessanten Gegenstände im Haus der Helmsleys, welches früher auch das Haus von Archers Grosseltern war, wird seine Fantasie noch weiter angeheizt. Zudem ist Archer auch super neugierig und wissbegierig und ständig am Pläne schmieden, welche allerdings nicht immer super praktisch sind. Adélaide zieht erst im Verlauf der Geschichte neu in die Stadt, sie stammt ursprünglich aus Paris und war eine Ballerina, bis sie einen Unfall hatte. Sie lässt sich dadurch jedoch nicht runterkriegen und ist sofort bei Archers Plänen dabei. Oliver, ist dagegen um einiges skeptischer und eigentlich auch nicht der grosse Abenteurer, doch er ist ein treuer Freund und wächst über sich hinaus um Archer und Adélaide beizustehen. 

So sympathisch mir die Kinder waren, so unausstehlich ist die Lehrerin der drei, Mrs. Murkley. Diese wird schnell zur Feindin der drei. Teilweise ist es echt amüsant wie übertrieben schrecklich Mrs. Murkley ist, doch teilweise wurde es mir fast ein bisschen zu viel. Die Figur hat keinerlei gute Seiten, doch nachdem was am Ende der Geschichte passiert tat sie mir trotzdem fast leid. Sowieso hat mich das Ende etwas gespalten zurückgelassen, ich bin aber dennoch sehr gespannt darauf im zweiten Teil noch mehr über Archers Grosseltern zu erfahren. 
Insgesamt hat mir "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" wirklich gut gefallen, obschon ich aufgrund des Titels eine spannendere Geschichte erwartet hätte. Die Geschichte ist eher ruhig und hat leider auch ein paar Längen, dafür überzeugt das Buch durch seine tolle Aufmachung, die wunderschönen Illustrationen und den sympathischen Figuren. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil, welcher hoffentlich auch etwas temporeicher wird. 
 Titel: Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt
Originaltitel: The Doldrums
Autor: Nicholas Gannon
Übersetzerin: Harriet Fricke
Erschienen: 01. August 2016
Seitenzahl: 368 Seiten
ISBN: 978-3-649-61942-0
Nicholas Gannon hat Kunst und Design studiert und sich in verschiedenen Jobs versucht, bevor er Vollzeit-Autor wurde. Er hat in den Bundesstaaten Tennessee, Minnesota und New York gewohnt und für kurze Zeit auch in einem hohen, schmalen Sandstein-Haus in New York City, das ihn zum Haus der Hemsleys in Weidengasse 375 inspiriert hat. Inzwischen lebt der Autor in Brooklyn. "Die höchst wundersame Reise zum ende der Welt" ist sein Debüt. (Quelle: Coppenrath Verlag)

Montag, 16. Januar 2017

{Neuzugänge} Man gönnt sich ja sonst nichts... ;)


Hier seht ihr den grössten Teil der Bücher, die ich mir in den letzten ca. 6 Monaten selbst "gegönnt" habe. Im letzten Teil, welcher eigentlich hauptsächlich meine Dezember-Bücher darstellt, werden auch noch ein paar dabei, aber das hier ist definitiv der grösste Stapel... ;)

Ich habe auch hier etwa die Hälfte davon schon gelesen (ich hab mal jeweils ein * dahinter gemacht, damit man sieht welche), allerdings keine Rezis oder Kurzrezis dazu geschrieben, da ich darin letztes Jahr richtig schlecht war...xD
Jedoch werdet ihr ein paar davon noch in meinen Jahreshighlights finden, die ich hoffentlich in ein paar Tagen noch posten werde. 


Harry Potter and the Cursed Child von J.K. Rowling, John Tiffany & Jack Thorne*
Hogwarts Classics (Quidditch Through the Ages & The Tales of Beedle the Bard) von J.K. Rowling
Fantastic Beasts & Where to Find Them von J.K. Rowling*


A Study in Charlotte von Brittany Cavallaro
We Were Liars von E. Lockhart*
You Know Me Well von Nina LaCour & David Levithan*


Stars Above - A Lunar Chronicles Collection von Marissa Meyer
Die Vernichteten von Ursula Poznanski*
The Name of the Wind von Patrick Rothfuss


Elantris von Brandon Sanderson*
Legion and the Emperor's Soul von Brandon Sanderson*


The Complete Sherlock Holmes von Sir Arthur Conan Doyle

Welches der noch ungelesenen Bücher sollte ich unbedingt zu meiner nächsten Lektüre machen?
Ich freue mich sehr über Tipps, denn ich würde am liebsten direkt alle lesen... ;)

Liebe Grüsse,

Donnerstag, 12. Januar 2017

{Rezension} Black Blade - Die helle Flamme der Magie von Jennifer Estep

Quelle

*Warnung: Dies ist eine Fortsetzung, die Rezension enthält Spoiler zum ersten und zweiten Teil!*
Seit Lila Merriweather erfahren hat, dass Victor Draconi magische Waffen erschaffen hat und einen Angriff auf die anderen Familien plant, kommt sie nicht mehr zur Ruhe. Natürlich setzten sie und ihre Freunde von der Sinclair-Familie alles daran Victors Plan zu durchkreuzen und dabei kommen ihre Erfahrungen als Meisterdiebin gerade recht, doch irgendwie wird sie das schlechte Gefühl einfach nicht los. Die Erinnerungen an den Tod ihrer Mutter geistern in ihren Gedanken herum und dann geschieht wovor sie sich am meisten gefürchtet hat...
"Die helle Flamme der Magie" ist der abschliessende Teil der Black Blade-Trilogie und obschon die Handlung etwas nach dem Ende des zweiten Bandes einsetzt, fiel mir der Einstieg durch die bekannte Ausgangslage nicht schwer. Durch den lockeren, angenehmen Schreibstil und die abwechslungsreiche Handlung dauerte es nicht lange, bis die Seiten wieder nur so an mir vorbeiflogen. 

Doch obschon man keineswegs behaupten könnte das Buch hätte Längen, hat mir dieses Mal irgendwie der Drang unbedingt weiterzulesen gefehlt. Die Geschichte konnte mich leider zu keinem Zeitpunkt wirklich fesseln und ich bin mir sicher, dies lag zu einem guten Teil an einem Punkt, den ich schon in den anderen beiden Teilen bemängelt habe, die Vorhersehbarkeit. Während ich in den anderen Bänden noch einigermassen darüber hinwegsehen konnte da genügend andere, spannende Elemente vorhanden waren, war dies hier leider nicht wirklich der Fall.

Zwar wirken die Protagonisten durchgehend gewohnt sympathisch, doch irgendwie blieben Lila, Devon, Felix und Deah auch irgendwie blass und wenn sie mir in den vorherigen Teilen nicht schon ans Herz gewachsen wären, wäre mir ihr Schicksal wohl ziemlich egal gewesen. Einzig die Dinge, die man über Lilas Mutter und ihren Tod erfährt haben mich mit ihr mitfühlen lassen. 

Ein Problem der Geschichte liegt auch darin, dass Gut und Böse einfach zu stark schwarz und weiss blieb und es keinerlei Grautöne gab. Deah und ihre Mutter sind die einzigen der Draconi-Familie, die nicht dazu bereit sind Mitglieder der anderen Familien zu töten und so haben Lila und ihre Freunde auch keinerlei Skrupel Draconis zu töten, dabei arten die Kämpfe teilweise in ein ziemliches Gemetzel aus.

Was mir jedoch gut gefallen hat, war die Rolle der Monster in diesem Teil, hier war die Geschichte auch nicht so schwarz/weiss wie was die verschiedenen Familien angeht. Auch die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Lila und Devon in diesem Teil hat mir gut gefallen, eindeutig nicht mehr so viel unnötiges Drama. Die Geschichte hatte somit durchaus auch ihre tollen Stellen und blieb insgesamt unterhaltsam, doch dies kann leider nicht wettmachen, dass ich an gewissen Stellen auch kaum mehr aus dem Augen verdrehen rausgekommen bin.
Leider war der dritte Teil der "Black Blade"-Trilogie aus meiner Sicht der Schwächste. Das Buch bietet zwar durchaus kurzweilige Unterhaltung doch Dinge die mir schon in den vorherigen Bänden negativ aufgefallen sind, waren hier nochmal verstärkt, insbesondere die Vorhersehbarkeit. Insgesamt bietet das Buch zwar einen zufriedenstellenden Abschluss, ich hätte mir jedoch mehr davon erhofft.
 Titel: Black Blade - Die helle Flamme der Magie
Originaltitel: Bright Blaze of Magic
Autorin: Jennifer Estep
Übersetzerin: Vanessa Lamatsch
Verlag: ivi Verlag
Erschienen: 04. Oktober 2016
Seitenzahl: 336 Seiten
ISBN: 978-3-492-70357-4
Kaufen?
Jennifer Estep ist Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Tennessee. Bei Piper erscheinen ihre Serien um die »Mythos Academy«, »Black Blade« sowie die Urban-Fantasy-Reihe »Elemental Assassin«. (Quelle: Piper Verlag)

Freitag, 6. Januar 2017

{Rezension} Amani - Rebellin des Sandes von Alwyn Hamilton

Quelle
Die 16-jährige Amani hat nur ein Ziel, aus ihrem Heimatort Dustwalk wegzukommen und in die Hauptstadt zu gehen, von der ihre Mutter ihr immer Geschichte erzählt hatte. Eigentlich will Amani bereits seit dem Tod ihrer Mutter nur noch von Dustwalk weg, doch nun ist dieser Wunsch noch dringender geworden, denn nur so kann sie dem Schicksal verheiratet zu werden entgehen. Glücklicherweise ist Amani eine unglaublich talentierte Schützin und so plant sie das Geld für ihre Flucht bei einem Schiesswettbewerb zu gewinnen. Doch dann trifft sie dort auf einen mysteriösen Fremden der droht einen Stricht durch ihre Rechnung zu machen...
"Amani" war eines dieser Bücher die mich wirklich von der allerersten Seite fesseln konnten. Der Einstieg ist mit dem Schiesswettbewerb direkt super spannend und mich konnte auch Amani, also die Protagonistin der Geschichte, sofort überzeugen. Man erfährt nicht nur schon auf den ersten Seiten, dass sie eine unglaublich gute Schützin ist, sondern auch, dass sie nicht so schnell aufgibt, wenn etwas nicht ganz so läuft wie geplant. 

Das Setting der Geschichte ist zudem super interessant und ungewöhnlich. Die Geschichte besitzt einerseits Elemente die an ein Märchen aus 1001 Nacht erinnern und andererseits auch Western Elemente, woraus sich ein richtig toller Genremix ergibt. Auch die fantastischen Elemente über die man im Verlauf der Geschichte immer mehr erfährt waren für mich neu und interessant. Ich hoffe auch im nächsten Teil noch mehr über die faszinierenden Djinn zu erfahren. 

Auch die Handlung hat mir gut gefallen. Nachdem Amanis ursprünglicher Plan mit dem Schiesswettbewerb nicht ganz aufgeht wie erhofft, sieht sie in dem Fremden eine Chance doch noch aus Dustwalk wegzukommen und diese lässt sich Amani nicht entgehen. Die Chemie zwischen Jin, dem anfangs super mysteriösen Fremden, und Amani hat für mich einfach gestimmt und ich habe die beiden richtig gern auf ihrer ereignisreichen Reise begleitet. 

Amani ist anfangs recht verschlossen und hat nur ihr Ziel in die Hauptstadt zu kommen vor den Augen, doch sie öffnet sich im Verlauf der Geschichte immer mehr und auch die Geheimnisse von Jin beginnen sich immer mehr zu lüften. Dabei sind nicht nur für die Figuren einige Überraschungen dabei, auch mich traf insbesondere eine Wendung wirklich unerwartet. 

Meine einzigen Kritikpunkte waren, dass die anderen Figuren neben Amani und Jin etwas oberflächlich blieben, jedoch konzentriert sich die Geschichte über lange Strecken auch nur auf die beiden, und dass das Ende etwas schnell ging, denn auf den letzten etwa 50 Seiten überschlagen sich die Ereignisse wirklich förmlich.
"Amani" konnte mich unter anderem durch ein ungewöhnliches Setting, interessante Fantasyelemente und eine spannende Geschichte überzeugen. Am meisten haben mich jedoch Amani, die starke und unabhängige Heldin, und Jin, ihr geheimnisvoller Begleiter, begeistert. Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach und mir hat die Beziehung die sich langsam zwischen ihnen entwickelt super gefallen. Ich bin total gespannt wo die Geschichte die beiden im zweiten Teil noch hinführt.
 Titel: Amani - Rebellin des Sandes
Originaltitel: Rebel of the Sands
Autorin: Alwyn Hamilton
Übersetzerin: Ursula Höfker
Verlag: cbt Verlag
Erschienen: 22. August 2016
Seitenzahl: 352 Seiten
ISBN: 978-3-570-16436-5
Alwyn Hamilton wurde in Toronto geboren, doch ihre Familie pendelte zwischen Kanada, Frankreich und Italien hin und her, bis sie drei Jahre alt war, und ließ sich schließlich in der Kleinstadt Beaune in Frankreich nieder. Alwyn Hamilton studierte Kunstgeschichte in Cambridge, wo sie 2009 ihren Abschluss machte. Heute wohnt sie in London und arbeitet dort für das Auktionshaus Christie’s. (Quelle: cbt Verlag)