Montag, 23. Mai 2016

{Rezension} Silfur - Die Nacht der silbernen Augen von Nina Blazon

Quelle
Fabio macht zusammen mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder Tom Ferien in Island. Eigentlich freut sich Fabio darauf mit Tom Island zu entdecken, doch dieser verbringt immer mehr Zeit mit Elín, deren Mutter das Haus gehört in der Fabios Familie für den Sommer wohnt. Fabio fühlt sich im Stich gelassen, denn bei den verrückten Dingen, die sein Bruder und Elín unternehmen kann er nicht mithalten. Doch dann sieht er merkwürdigen Kinder, die niemandem sonst auffallen zu scheinen und er lernt Hansen kennen, der ihm Geschichten von Elfen erzählt...
Neue Bücher von Nina Blazon wandern bei mir eigentlich allgemein direkt auf die Wunschliste, wenn das Buch jedoch auch noch in Island spielt und Elfen darin vorkommen, ist klar, dass es dort nicht lange bleiben wird, sondern sofort gelesen werden muss. Schon von den ersten Seiten an konnte mich das tolle Setting begeistern, der Autorin gelingt es die Schauplätze sehr anschaulich zu beschreiben und sie schafft dabei eine wundervolle Atmosphäre. Ich konnte mir wirklich vorstellen in Island zu sein. 

Der Einstieg in die Handlung erfolgt hingegen leider etwas zäh. Die Autorin nimmt sich anfangs viel Zeit die Figuren vorzustellen, weshalb sich der Anfang für mich etwas gezogen hat, allerdings zahlt sich dies später aus. Je mehr die fantastischen Elemente in die Geschichte eingeführt wurden, desto besser hat mir die Geschichte gefallen. Die alten Sagen und mythologischen Elemente sind toll in die Geschichte eingewoben und die Elfen wirklich sehr interessant dargestellt.

Die Charaktere waren alle super liebenswert und man kann gar nicht anders als Fabio, Tom und Elín ins Herz zu schliessen. Dabei haben es alle drei anfangs nicht einfach miteinander. Fabio, der zwar Toms älterer, aber bald kleinerer Bruder ist, ist bei weitem nicht so abenteuerlustig wie die beiden jüngeren und fühlt sich dadurch anfangs oftmals ausgeschlossen. Doch im Verlauf der Geschichte lernt er, dass es manchmal auch ein Vorteil sein kann ein "Zwerg" zu sein und dass es verschiedene Arten von Mut gibt.

Das Thema Familie spielt in der Geschichte eine grosse Rolle, aber auch Freundschaft und den Wunsch einfach irgendwo dazu zu gehören. Fabio ist nicht der einzige, der manchmal Selbstzweifel hat, auch Elín hat es nicht einfach, wenige kommen mit ihrer wilden Art klar und dann scheint sie das Pech auch noch förmlich anzuziehen. Es ist toll mitzuerleben wie die Figuren im Verlauf ihrer Abenteuer eine tolle Entwicklung durchmachen, sich ihren Ängsten stellen und sich selbst finden.

Silfur ist kein Page-Turner, den man am liebsten in einem Stück verschlingen möchte, man muss das Lesen geniessen und richtig in die Geschichte abtauchen damit sie ihre volle Magie entfalten kann. Viele Dinge sind nicht so, wie sie zuerst scheinen und auch wenn man einiges vielleicht bereits erahnen kann gibt es noch immer einige Wendungen von denen man sich überraschen lassen kann. Dabei bewegt man sich auch oftmals in Grauzonen und kann gar nicht anders als selbst mit den vermeintlichen "Bösewichten" mitzufühlen. Die Geschichte sendet eine tolle Botschaft an jüngere Leser und ist auch für Erwachsene lesenswert.
Nina Blazon ist eine meine Lieblingsautorinnen und mit dem Thema Elfen und Island als Schauplatz hat sie für mich einen absoluten Volltreffer gelandet. Ich konnte es kaum erwarten in die Geschichte einzutauchen, doch leider ist mir der Einstieg etwas schwergefallen. Man muss sich Zeit nehmen um richtig in die Geschichte eintauchen zu können, doch sobald man dies tut entfaltet sich eine magische Welt voller liebenswerter Figuren und eine spannende Geschichte voller Überraschungen.
 Titel: Silfur - Die Nacht der silbernen Augen 
Autorin: Nina Blazon
Verlag: cbt Verlag
Erschienen: 21. März 2016
Seitenzahl: 480 Seiten
ISBN: 978-3-570-16366-5
Nina Blazon, geboren 1969 in Koper bei Triest, aufgewachsen in Neu-Ulm, las schon als Jugendliche mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während ihres Germanistik-Studiums – Theaterstücke und Kurzgeschichten –, bevor sie den Fantasy-Jugendroman Im Bann des Fluchträgers schrieb, der 2003 mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis und 2004 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet wurde. Seither haben Nina Blazons Bücher zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Die erfolgreiche Jugendbuchautorin lebt in Stuttgart. (Quelle: Randomhouse)

Dienstag, 17. Mai 2016

[Things That Keep Me From Reading] and doing other stuff - Probleme eines Serienjunkies

Irgendwie habe ich diese Kategorie, die ich letzten Juli so enthusiastisch eingeführt habe etwas vernachlässigt... Abgesehen von der Ankündigung (was mich gerade daran erinnert, dass ich eigentlich kurze Comic-Reviews schreiben wollte...) habe ich erst einen Beitrag dazu verfasst. In diesem Beitrag ging es um meine 10 Lieblingsserien (nach der Anzahl gesehenen Staffeln geordnet).

Damals habe ich allerdings auch ein paar Serien ausgeschlossen, da ich die Regel aufgestellt habe, dass ich mehr als eine Staffel der Serie geschaut haben muss. Nun, ein halbes Jahr* später, habe ich natürlich einige Serien weiter geschaut und zudem auch ein paar neue Serien begonnen, weshalb ich euch nun in diesem Post 4 weitere Lieblingsserien vorstellen möchte. Auch hier wieder nach der Zahl der geschauten Staffeln geordnet.
 
*Ich habe diesen Post im Januar angefangen zu schreiben und war dann zu beschäftigt damit Serien zu schauen um weiter zu schreiben... Eigentlich ist das die perfekte Bestätigung für den Titel...xD
11. Staffel angefangen
Supernatural hat mich irgendwie immer abgeschreckt weil es schon so viele Staffeln davon gab (was ja eigentlich unsinnig ist, denn eigentlich wären viele Staffeln ja ein Grund zur Freude, besonders wenn andere Serie die ich liebe viel zu früh abgesetzt wurden... *hust*Veronica Mars*hust*). Jedenfalls habe ich es daher nie geschaut, obwohl es mir von mehreren Leuten empfohlen wurde.

Nun gibt es aber seit ein paar Monaten die ersten 9(!) Staffeln auf Netflix. Meine Schwester hat sie direkt alle durchgeschaut (und auch die neusten Folgen...) und gab dann nicht Ruhe, bis ich die Serie auch endlich angefangen habe. Das war Ende November... Inzwischen bin irgendwo mitten in der siebten Staffel elften Staffel und obschon ich bei den ekligen Szenen ständig wegschauen muss, liebe ich die Serie!

Ich schaue die Serie zusammen mit meiner Schwester (ja, sie ist so süchtig, dass sie die ganze Serie jetzt schon zum zweiten Mal schaut... xD), was eigentlich pefekt ist, da die Serie ja von zwei Brüdern handelt... ;) Falls ihr keine Ahnung habt worum es in der Serie geht, hier eine kurze Zusammenfassung: Es geht um zwei Brüder, die eigentlich Dämonen, Geister usw. jagen, aber irgendwie ständig fast einen Weltuntergang provozieren und daher anschliessend die Welt wieder aus der Scheisse ziehen müssen...

Ok, ist vielleicht nicht die beste Erklärung, aber damit dieser Post nicht unendlich lang wird, muss es reichen. ;) Die Serie ist eigentlich eine Mischung zwischen Fantasy und Horror, weshalb es teilweise auch etwas eklig und düster wird, aber es ist eigentlich immer auch eine gute Prise Humor dabei und es gibt auch ein paar Folgen, die beinahe lustiger sind als jede Comedy... Ausserdem sind die Hauptfiguren einfach toll (auch wenn man ihnen ab und zu (-> so ziemlich jede Folge mindestens einmal) am liebsten eine Ohrfeige verpassen würde...), ich kann euch versprechen ihr werdet Sammy, Dean und Cas lieben!
3 Staffeln
White Collar habe ich ziemlich zufällig einmal angefangen zu schauen, als ich irgendwie keine Ahnung hatte, was ich als nächstes für eine Serie schauen sollte, da ich auf nichts richtig Lust hatte. Eigentlich wollte ich nur mal die erste Folge schauen, doch irgendwie hat mich die Serie danach so gepackt, dass ich innerhalb kürzester Zeit die ersten drei Staffeln geschaut habe. ;)

Die Serie handelt von Neal Caffrey, einem Dieb und Fälscher, der verhaftet wird und, um nicht im Gefängnis zu landen, einen Deal mit dem FBI macht und von da an mit Peter Burke, dem Agenten, der ihn verhaftet hat, zusammen arbeiten muss. Ich mochte auch hier die Charaktere total, Neal und Peter sind total unterschiedlich aber beide super sympathisch und zusammen ein erstaunlich gutes Team.

Zudem ist die Serie super spannend, nicht nur wegen den Fällen und den teilweise nicht ganz gewöhnlichen Methoden, auf die Neal und Peter zurückgreifen (manchmal muss man halt die Betrüger zurück betrügen...xD). Beide Seiten wissen auch nie so ganz, ob sie dem jeweils anderen trauen können, was die ganze Sache natürlich noch interessanter macht.

Es gibt auch immer wieder sehr interessante Wendungen. Jedoch habe ich nach dem Ende der dritten Staffel erstmal eine kleine Pause gebracht. Vermutlich wird es allerdings nicht lange dauern, bis ich weiterschaue und dann werden mich Neals Charme und die fesselnde Handlung wohl nicht mehr loslassen, bis ich alle sechs Staffeln durch habe... ;)
2 Staffeln
Ich mag so ziemlich alles, was mit Sherlock Holmes zu tun hat (oder zumindest interessiert mich alles...) und so war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis ich diese Serie anfangen würde, besonders da "Sherlock" mit drei Folgen alle gut zwei Jahre meinen Appetit einfach nicht stillen kann... ;)

Auch wenn ich anfangs eher skeptisch war, habe ich daher auch diese Serie mal angefangen, da sie mir auf Netflix einfach immer wieder aufgefallen ist. ;) Ich war echt positiv überrascht. Die Serie unterscheidet sich echt ziemlich stark von "Sherlock", was mir gut gefallen hat, denn so ist sie eigenständig und hat auch ein paar echt coole neue Elemente.

Besonders gut gefällt mir, dass Watson in dieser Serie weiblich ist. Joan wurde von Sherlocks Vater angstellt um ihm zu helfen von Drogen fern zu bleiben, sie beginnt allerdings immer mehr ihm bei den Fällen zu helfen und ist selber auch eine ziemlich talentierte Detektivin. Doch auch Sherlock finde ich echt toll dargestellt, besonders weil man auch seine verletzlichere Seite kennen lernt.

Ich liebe es total bei solchen Serien immer selbst etwas mit zu rätseln. Wenn man allerdings zwei Staffeln innerhalb von ebensovielen Wochen schaut (ich hatte Ferien ;P), wird das irgendwann relativ einfach. ;) Ich bin aber jedenfalls gespannt auf die dritte Staffel und wenn diese irgendwann auf Netflix verfügbar wird, werde ich die bestimmt auch wieder innerhalb weniger Tage schauen. ;)
2 Staffeln
Weiter oben habe ich ja bereits erwähnt, dass Veronica Mars zu meinen Lieblingsserien gehört (solltet ihr echt schauen, falls ihr es noch nicht kennt!) und da habe ich mich natürlich total gefreut als ich gehört habe, dass die Macher von Veronica Mars eine neue Serie am Start haben. Diese Serie ist iZombie und ich kann euch sagen, ich wurde nicht enttäuscht! :)

IZombie ist vermutlich meine liebste aktuelle Serie und ich freue mich jedes Mal unglaublich auf jede neue Folge. :D Die Serie handelt von Liv Moore, die auf einer schrecklichen Bootsparty in ein Zombie verwandelt wurde. Um "normal" zu bleiben muss sie Gehirne, wofür sie einen Job in der Gerichtsmedizin angenommen hat. Doch dabei nimmt sie jedes Mal auf Erinnerungen, Fähigkeiten und Persönlichkeitszüge der Verstorbenen an. Dies nutzt sie um bei der Aufklärung von Morden zu helfen...

Ich finde schon nur das ganze Konzept echt cool, doch auch wenn ihr euch vielleicht nicht so wirklich was darunter vorstellen könnt, kann ich euch nur empfehlen euch die Serie mal anzuschauen. Die Figuren sind echt alle toll und super liebenswert. Die Handlung ist auch echt spannend und super gut durchdacht und verflochten und dann ist da auch noch der tolle Humor. Die Serie ist zwar nicht primär lustig, aber es gibt echt so viele tolle Momente! :D

Ich finde die Serie bekommt irgendwie viel zu wenig Aufmerksamkeit und dabei ist sie echt richtig gut (und wird sogar irgendwie immer noch besser!). Ich kann sie euch echt ans Herz legen, ihr werdet Liv, Ravi, Major, Clive und Peyton lieben! ♥

-----------------------------------------------------------------------------------------
Sorry das dieser Post so lange wurde...xD
Natürlich gibt es wieder einige Serien, die ich total mag, die es aber nicht auf die Liste geschafft haben, da ich mich dieses mal auf 4 Serien beschränken wollte. Daher wird es in ein paar Monaten bestimmt wieder einen solchen Post geben, in dem ich euch noch mehr Serien kurz vorstelle. :D

Wie immer würde ich mich auch wieder sehr über Empfehlungen freuen, schliesslich kann ich immer Nachschub an tollen Serien brauchen. ;)

Ich hoffe ihr mögt solche Posts, auch wenn es nicht um Bücher geht.
Ganz liebe Grüsse,

PS: Falls eine euerer Lieblingsserien nicht dabei ist, schaut doch mal bei meinem ersten Post vorbei, vielleicht habe ich sie dort schon vorgestellt. HIER habe ich bereits zehn meiner Lieblingsserien vorgestellt. 

Samstag, 14. Mai 2016

{Rezension} Zorn und Morgenröte von Renée Ahdieh

Quelle
Chalid, der junge Herrscher von Chorasan, heiratet jeden Tag ein neues Mädchen und am nächsten Morgen lässt er sie jedes Mal hinrichten. Als Sharzad sich freiwillig meldet ihn zu heiraten plant sie jedoch nicht zu sterben. Dieses Mal soll es Chalid selbst sein, der ermordet wird. Sharzad hat ihre beste Freundin an ihn verloren und sinnt nun nach Rache. Sie schafft es tatsächlich die erste Nacht zu überleben und auch die nächste... Doch mit jeder Nacht die vergeht beginnt Sharzad mehr daran zu zweifeln, dass Chalid das Monster ist, für das sie ihn gehalten hat. Könnte es sein, dass mehr hinter den sinnlos scheinenden Morden steckt...
Zorn und Morgenröte ist eines dieser Bücher die mir eindeutig nicht schlecht gefallen haben und von denen ich mich während dem Lesen auch durchgängig gut unterhalten gefühlt habe. Es ist jedoch keines dieser Bücher, die mich in Begeisterungsstürme ausbrechen lassen, dafür gab es leider viel zu viele Dinge die ich zwar nicht unbedingt schlimm fand, aber mit denen ich mich einfach nicht komplett anfreunden konnte. 

Das Buch beginnt eigentlich sehr vielversprechend. Man wird so ziemlich mitten ins Geschehen hineingeworfen und es tun sich direkt einige Fragen auf, deren Antwort ich unbedingt wissen wollten. Zudem habe ich mich auch schon auf den ersten Seiten ins Setting der Geschichte verliebt. Die Autorin schafft es Chorasan, den Palast des Kalifen und all die anderen Schauplätze wunderschön zu beschreiben, so dass ich sie mir in all ihrer Pracht vorstellen konnte. 

Auch die Protagonistin Sharzad, gefiel mir anfangs richtig gut. Auch wenn ihr Plan den Kalifen zu töten nicht besonders gut ausgearbeitet wirkt (hat sie überhaupt einen?), schien sie das doch durch Entschlossenheit wett zu machen. Ich mochte total wie sie sich von niemandem etwas sagen lässt und einfach ihr Ding durchzieht. Doch im Verlauf der Geschichte hatte ich leider immer mehr das Gefühl, dass sie eine passive Rolle einnimmt, während die Geschehnisse um sie herum an Fahrt aufnehmen.

Eigentlich wird die Geschichte nie langweilig, doch leider beginnt die Liebesgeschichte bald ziemlich in den Mittelpunkt zu rücken und mit dieser hatte ich so meine Probleme. Die beginnen schon damit, dass die Liebesgeschichte so ziemlich aus dem Nichts kommt und ich einfach schlecht nachvollziehen konnte, wie Sharzad Chalid in einem Moment töten will und ihn dann im nächsten Moment küsst. 

Obschon ich zugeben muss, dass es ein paar durchaus süsse Momente gab, bestand die Liebesgeschichte ansonsten leider auch noch grösstenteils aus unnötigem Drama, weil einer der beiden sich ständig vom Anderen hintergangen fühlte. Um das ganze noch besser zu machen gibt es natürlich auch noch so eine Art Liebesdreieck... Dabei bleibt leider die Handlung etwas auf der Strecke und auch wenn sich die Geschichte flüssig weg liest, hatte ich teilweise leider wirklich das Gefühl es würde kaum etwas passieren. 

Was Chalid angeht fand ich ihn anfangs noch ziemlich mysteriös und wollte unbedingt herausfinden was die Motivation hinter seinen Handlungen ist. Bald musste ich jedoch herausfinden, dass er davon abgesehen ziemlich langweilig ist. Da war Tarik schon interessanter, auch wenn mir dieser teilweise etwas auf die Nerven gegangen ist, irgendwie konnte ich ihn in gewisser Weise auch verstehen. 

Die Geschichte verfügt auch über ein paar magische Elemente die jedoch noch ziemlich vage bleiben, ich hoffe sehr da erfährt man dann im zweiten Teil noch mehr darüber. Sowieso bin ich schon sehr gespannt darauf wie Sharzads Geschichte weitergehen wird, denn das Buch endet an einer ziemlich spannenden Stelle.
Auch wenn mich Zorn und Morgenröte in vielen Punkten nicht ganz überzeugen konnte fühlte ich mich im Grossen und Ganzen doch gut unterhalten. Die Liebesgeschichte war leider nicht mein Fall, doch das Setting konnte mich verzaubern und Sharzad ist eine ziemlich coole Protagonistin, auch wenn sie im Verlauf der Handlung in eine eher passive Rolle gedrängt wurde. Ich hoffe, dass sich dies im zweiten Teil wieder ändern wird und bin gespannt wie Sharzads Geschichte weitergeht.
 Titel: Zorn und Morgenröte
Originaltitel: The Wrath and the Dawn
Autorin: Renée Ahdieh
Übersetzer: Dietmar Schmidt
Verlag: ONE
Erschienen: 12. Februar 2016
Seitenzahl: 397 Seiten
ISBN: 978-3-8466-0020-7
Renée Ahdieh hat die ersten Jahre ihrer Kindheit in Südkorea verbracht, inzwischen lebt sie mit ihrem Mann und einem kleinen Hund in North Carolina, USA. In ihrer Freizeit ist die Autorin eine begeisterte Salsa-Tänzerin, sie kann sich für Currys, Schuhe, das Sammeln von Schuhen und Basketball begeistern. Mit Zorn und Morgenröte legt sie ihren ersten Roman vor, zu dem es eine Fortsetzung geben wird, an dem die Autorin gerade arbeitet. (Quelle: one Verlag)

Herzlichen Dank an den Bastei Lübbe Verlag und Blogg dein Buch!

Donnerstag, 12. Mai 2016

{Rezension} Unrivaled - Gewinnen ist Alles von Alyson Noël

Quelle
Layla, Aster und Tommy führen eigentlich ziemlich unterschiedliche Leben, doch sie haben alle einen grossen Traum und würden (fast) alles tun um ihn zu erfüllen. Aus unterschiedlichen Gründen nehmen sie daher alle an einem Wettbewerb teil, an dem sie einen Club promoten und möglichst viele Stars dorthin locken sollen. Am Ende winkt dem besten Teilnehmer ein toller Gewinn, doch zuvor scheidet jede Woche jemand aus. Doch wie weit würden die drei gehen um einen gefragten Star wie Madison Brooks in ihren Club zu bekommen, wenn ihnen der Sieg dadurch so gut wie sicher wäre?
Auch wenn die Clubszene von L.A. und die ganzen Stars und Sternchen eigentlich nicht unbedingt die Themen sind, die mich normalerweise brennend interessieren, hat mich "Unrivaled" durch die eher düstere Sichtweise auf dieses Thema doch sofort interessiert. Wie weit würden drei Jugendliche gehen um ihren Traum berühmt zu werden erfüllen zu können?

Die Geschichte beginnt ziemlich vielversprechend, da man direkt im Prolog miterlebt wie Madison Brooks, in der Welt von Unrivaled eine sehr gefragte Schauspielerin, verschwindet. Anschliessend beginnt jedoch die eigentliche Handlung und es dauert bis gut zwei Drittel des Buches, bis man wieder am Punkt des Prologs ankommt. Das fand ich ziemlich schade, denn die Geschichte davor wirkt oftmals ziemlich belanglos und ist wenig spannend.

Der lockere, angenehme Schreibstil und die kurzen Kapitel laden zwar zum Weiterlesen ein und so kommt man auch nie zu einer Stelle an der man sich wirklich durch quälen musste, doch mir ist es auch nie schwer gefallen das Buch aus der Hand zu legen. Natürlich ist es spannend über Madisons Geheimnis und dem Grund für ihr verschwinden zu rätseln, doch dies machte die Alltags- und Liebesdramen unserer drei Protagonisten auch nicht interessanter.

Während diese zwar anfangs noch durchaus wirkten als hätten sie Potential wurden mir Layla, Aster und Tommy im Verlauf der Geschichte immer unsympathischer. Ihr Verhalten, welches ich teilweise einfach so gar nicht nachvollziehen konnte, ging mir zudem oftmals auf die Nerven. Was ich hingegen gut gefunden habe war, dass die Protagonisten wirklich ganz unterschiedliche Motivationen hatten, um bei diesem Wettbewerb teilzunehmen, was die drei verschiedenen Sichtweisen sehr abwechslungsreich und auch sinnvoll gemacht hat. 

Wie schon angetönt hat mir der Schauplatz und diese dunkle Seite von L.A., die in dem Buch beschrieben wird wirklich gut gefallen und gegen Ende wurde dann auch die Geschichte dementsprechend düsterer und spannender. Leider endet das Buch jedoch genau am spannendsten Punkt in einem echt fiesen Cliffhanger.  Insgesamt merkt man Unrivaled stark an, dass es sich dabei um einen Auftakt zu einer Trilogie handelt. Meiner Meinung hätte man besonders in den ersten zwei Dritteln des Buches einiges streichen können um eine fesselndere und spannendere Geschichte zu erhalten.
Unrivaled wirkt oftmals unnötig in die Länge gezogen, besonders, wenn man die Alltagsdramen der drei Protagonisten verfolgt. Dabei zeigt sich im letzten Drittel, dass die Geschichte über das Verschwinden einer bekannten Schauspielerin und die Frage wer dahinter steckt noch ziemlich interessant werden könnte. Das Buch leidet allerdings darunter, dass die Geschichte nicht in sich abgeschlossen ist, sondern nur der Auftakt einer Trilogie ist und daher an der spannendsten Stelle endet.
 Titel: Unrivaled - Gewinnen ist alles
Originaltitel: Unrivaled (Beautiful Idols)
Autorin: Alyson Noël
Übersetzerin:: Ariane Böckler
Erschienen: 10. Mai 2016
Seitenzahl: 304 Seiten
ISBN9783959670296
Die internationale Bestsellerautorin Alyson Noël hat nach ihren Serien „Evermore“ und „Soul Seeker" einen festen Platz unter den erfolgreichsten Teen-Autorinnen. Ihre Romane sind in 37 Sprachen übersetzt, weltweit sind mehr als 10 Millionen ihrer Romane verkauft. Alyson Noël lebt in Laguna Beach, Kalifornien. (Quelle: Harper Collins)

Sonntag, 8. Mai 2016

{Monatsrückblick} April 2016

Da ich ja seit einiger Zeit keine monatlichen Lesestatistiken mache, fand ich es etwas schade, dass ich so keinen monatlichen Post mehr habe. Daher dachte ich ich poste ab jetzt jeden Monat meine (liebsten) Instagrambilder hier in einem Beitrag, um so noch etwas zurück zu schauen. :)
Ein paar Funkos die letzten Monat neu bei mir eingezogen sind (Moriarty gehört allerdings meiner Schwester).
GoT und Sherlock gehören zu meinen absoluten Lieblingsserien. <3
Meine kleine Bibliothek und meine absolute Lieblingsbuchreihe! <3 <3 <3
Luna und Sirius sind auch letzten Monat neu bei mir eingezogen. :) Sind sie nicht süss? 
Natürlich ging es Ende letzten Monats auch noch ins Kino Civil War schauen. :) Der Film war toll <3
Matt Murdock bewacht meine gelesenen Bücher aus dem April. ;) Die zweite Staffel von
Daredevil wurde auch letzten Monat durchgesuchtet. <3




















Ich würde mich sehr über einen Kommentar freuen wie ihr die Idee findet. :D
Falls ihr mir ausserdem gerne auf Instagram folgen würdet kommt ihr HIER zu meinem Profil. <3

Montag, 2. Mai 2016

[(Kurz)Rezension] Magnus Chase von Rick Riordan

Quelle
Magnus Chase has always been a troubled kid. Since his mother’s mysterious death, he’s lived alone on the streets of Boston, surviving by his wits, keeping one step ahead of the police and the truant officers. One day, he’s tracked down by a man he’s never met—a man his mother claimed was dangerous. The man tells him an impossible secret: Magnus is the son of a Norse god. The Viking myths are true. The gods of Asgard are preparing for war. Trolls, giants and worse monsters are stirring for doomsday. To prevent Ragnarok, Magnus must search the Nine Worlds for a weapon that has been lost for thousands of years. When an attack by fire giants forces him to choose between his own safety and the lives of hundreds of innocents, Magnus makes a fatal decision. Sometimes, the only way to start a new life is to die... (Quelle: Goodreads)
Ich bin ein grosser Fan von Rick Riordans Bücher, besonders der Percy Jackson und Helden des Olymp Reihen. "The Sword of Summer" ist nun der Start zu seiner neusten Reihe, die sich um die nordische Mythologie dreht. Das Buch spielt jedoch in derselben Welt, wie Riordans andere Reihen, welche die griechische, römische und ägyptische Mythologie behandeln, man trifft daher auch durchaus auf ein paar bekannte Charaktere. Wer die anderen Bücher kennt, kann aufgrund von Magnus Nachnamen natürlich schon erahnen, um wen es sich handelt...

Die Geschichte wird aus der Sicht von Magnus erzählt, einem Sechzehnjährigen, der seit dem Tod seiner Mutter auf der Strasse lebt. Magnus war mir direkt vom Anfang der Geschichte an sympathisch. In vieler Hinsicht erinnert er an Percy, besonders da auch er trotz allem was geschieht immer seinen Sinn für Humor beibehält. Der angenehme und humorvolle Schreibstil ist auch etwas, was ich an Rick Riordans Büchern total mag. Auch wenn dieses Buch vom Humor her nicht ganz mit der Percy Jackson Reihe mithalten kann, gab es doch einige richtig lustige Szenen. 

Neben Magnus gibt es natürlich auch noch weitere wichtige Charaktere, die ihn auf seinem Abenteuer begleiten. Diese haben mir jedoch anfangs ziemliches Kopfzerbrechen bereitet, denn zwei davon Hearthstone und Blitzen, ein Elf und ein Zwerg, konnte ich anfangs beim besten Willen nicht auseinanderhalten. Auch wenn mir es im Verlauf der Geschichte dann irgendwann doch gelang konnte ich zu den beiden irgendwie nie richtig einen Zugang finden. Ganz anders verhielt es sich hingegen bei Sam. Sie ist ein super interessanter Charakter und hat sich schnell zu meiner Lieblingsfigur in diesem Buch entwickelt.

Insbesondere die Darstellung der verschiedenen Götter und anderen mythologischen Wesen, fand ich wieder sehr gelungen. Die Begegnung mit Thor ist eine meiner Lieblingsstellen der Geschichte. Auch die verschiedenen Welten und besonders Hotel Valhalla, der Ort, an den gefallene Helden hingeschickt werden, waren super interessant. Rick Riordan gelingt es toll die mythologischen Elemente auf spannende und unterhaltsame Weise in die Geschichte einzufügen.

Auch die Handlung hat mir grösstenteils gut gefallen. Jedoch wies die Geschichte auch ein paar Längen auf, wo ich das Gefühl hatte gewisse Dinge hätten etwas gekürzt werden können. Grössenteils war das Buch jedoch spannend und actionreich und hatte auch ein paar interessante Wendung, weshalb ich sehr gespannt bin, wie es im nächsten Teil weitergeht.
http://books.disney.com/book/the-sword-of-summer/