Mittwoch, 30. April 2014

[Kurzrezension] Looking for Alaska

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Kurzbeschreibung:
 
Before. Miles "Pudge" Halter's whole existence has been one big nonevent, and his obsession with famous last words has only made him crave the "Great Perhaps" (François Rabelais, poet) even more. He heads off to the sometimes crazy, possibly unstable, and anything-but-boring world of Culver Creek Boarding School, and his life becomes the opposite of safe. Because down the hall is Alaska Young. The gorgeous, clever, funny, sexy, self-destructive, screwed-up, and utterly fascinating Alaska Young, who is an event unto herself. She pulls Pudge into her world, launches him into the Great Perhaps, and steals his heart.

After. Nothing is ever the same. (
Quelle: Goodreads)
 
 
meine Meinung:
Ich habe fast alle Bücher von John Green gelesen und bisher haben mir alle gut gefallen, weshalb ich ziemlich hohe Erwartungen an das Buch hatte. Beim Lesen sind mir als erstes die Überschriften aufgefallen, die erste lautet: One Hundred and Thirty-six Days Before. Man merkt also sofort, dass die Zeit bis zu einem gewissen Ereignis zurück gezählt wird. Dies sorgt für eine gewisse Spannung, da man natürlich wissen will, was an diesem Tag geschieht.
 
Ansonsten geschieht in der Geschichte erst mal eigentlich nicht viel wirklich aussergewöhnliches, man verfolgt eigentlich eher das alltägliche Leben der Hauptperson. Dennoch schafft es die Geschichte einem in den Bann zu ziehen. Einerseits weil sich die ganze Geschichte sehr realistisch anfühlt und eine tolle Atmosphäre hat, andererseits liegt dies auch zu einem grossen Teil an den interessanten Charakteren.
 
Diese sind zwar nicht immer wirklich sympathisch, dafür aber sehr gut ausgearbeitet. Es sind Charaktere, wie man sie nicht oft antrifft und aus denen man auch nicht sofort schlau wird. Erst im Verlauf der Geschichte lernt man sie richtig kennen und kann hinter ihre Fassaden blicken.
 
Ein Charakter, der mich besonders fasziniert hat war Alaska. Ich kann nicht sagen, dass ich ihre Persönlichkeit mochte, aber sie ist eine sehr komplexe und aussergewöhnliche Figur, über die ich gerne gelesen habe. Doch auch die Hauptperson Pudge und sein Interesse für letzte Worte berühmter Personen und sein bester Freund the Colonel waren interessante Figuren, die ich gerne kennen gelernt habe.
 
Wie man es von John Green kennt, ist die Geschichte teilweise echt lustig und teilweise auch extrem traurig. Lustige Momente gab es besonders bei verschiedenen Streichen, die Pudge und seine Freunde auf dem Internat spielen, was dort eigentlich fast so etwas wie Tradition ist. Es werden jedoch auch sehr ernste Themen wie Tod und Schuld behandelt, die auch nach beenden des Buches noch zum Nachdenken anregen.
 
9/10*
 

 

Freitag, 25. April 2014

[Monatsaufgabe] Tag der Protagonisten

Ich mache dieses Jahr wieder bei der ABC-Challenge der Protagonisten von Favola mit und dieses Mal gibt es auch jeden Monat eine Aufgabe, die man lösen kann um zusätzliche Punkte zu erhalten. Wie ihr sehen könnt handelt der Tag, passend zur Challenge, von Protagonisten und da ich die Fragen sehr interessant finde, habe ich mich dazu entschlossen mitzumachen und ein paar zusätzliche Punkte zu sammeln. :)

Warnung dieser Post wird ziemlich lang! ;)

1. Welches ist dein liebster Held, dein Lieblingsprotagonist?
Die erste Person, die mir bei dieser Frage in den Sinn gekommen ist, ist Percy Jackson. Was ich an ihm besonders mag ist sein Humor, aber auch, dass er immer für seine Freunde da ist. Er ist eigentlich nicht so der typische Held, aber dafür super sympathisch. Ein weiterer alles andere als gewöhnlicher Held ist Skulduggery Pleasant, auch er überzeugt vor allem mit seinem tollen Humor und man findet sicher nirgends ein cooleres Skelett. Als letztes möchte ich auch noch Harry Potter erwähnen, ich bin fast wie mit ihm aufgewachsen, ich fand ihn auch immer super sympathisch und habe über sieben Bücher mit ihm mitgefiebert. Ach ja, bei allen den erwähnten Helden, sind die Bücher aus denen sie stammen nach ihnen benannt. ;)

2. Welches ist deine liebste Heldin, deine Lieblingsprotagonistin?
Meine absolute Lieblingsheldin ist schon seit vielen Jahren Hermione aus den Harry Potter Büchern (falls die jemand nicht kennt). Ich habe mich früher irgendwie immer total mit ihr identifiziert und ich mag sie auch jetzt noch total, sie ist sehr intelligent und auch eine tolle Freundin, ich will mir gar nicht vorstellen, was Harry und Ron ohne sie gemacht hätten. Eine weitere meiner Lieblingsheldinnen ist Gwen aus der Edelstein-Trilogie, an ihr mochte ich besonders, dass sie wirklich wie ein ganz normales Mädchen wirkt, weshalb ich gut mit ihr mitfühlen kann. Ausserdem mag ich ihre tollpatschige, aber schlagfertige Art und auch wenn sie teilweise etwas naiv sein kann, ist sie doch nicht blöd und glaubt nicht alles was man ihr sagt, sondern hinterfragt die Dinge. Meine dritte Lieblingsheldin ist Hazel aus Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Ich mochte einfach ihre ganze Lebenseinstellung total, dass sie trotz ihrem schweren Schicksal noch so positiv bleibt.
  
3. In welchen Charakter hast du dich sofort verliebt?
Als erstes einmal hätte wir da Jace aus den Chroniken der Unterwelt. Er ist eigentlich so der typische Bad Boy. Ich mag an ihm vor allem seine sarkastische Art, ausserdem ist er natürlich auch ein toller Schattenjäger. Auch wenn er am Anfang ziemlich arrogant erscheint, aber sobald man hinter seine Fassade blicken kann, sieht man, dass er eigentlich total liebenswert ist. ;) Jemand in den ich mich wohl wirklich sofort verliebt habe ist Adrian aus der Vampire Academy Reihe. Ich war sofort fasziniert von seinem Charakter, denn auch er verbirgt vieles hinter einer arroganten Fassade. Wenn ich ans Roses Stelle gewesen wäre hätte ich mich eindeutig für Adrian und nicht für Dimitri entscheiden, ich finde ihn als Charakter einfach viel interessanter, ausserdem hat er auch einen tollen Sinn für Humor. Dann wäre hier natürlich auch noch Beck aus der Riley Blackthorne Reihe. Hm ja, irgendwie ergibt sich hier langsam ein bisschen ein Muster, auch sein Charakter geht definitiv in eine ähnliche Richtung wie die oben genannten. Auch er ist alles andere als perfekt, dafür aber sehr interessant. ;)

4. Mit wem aus der Buchwelt könntest du Pferde stehlen?
Freunde sind natürlich auch immer wichtig und meiner Meinung nach hat es da Gwen aus der Edelstein-Trilogie wohl am Besten getroffen. Sowohl Leslie, als auch Xemerius hätte ich beide sehr gerne als Freunde. Sie sind beide sehr loyal und wohl für jeden Spass zu haben, auch zum Pferdestehlen. Ausserdem ist mit den beiden gute Laune garantiert, ich beneide Gwen um die beiden echt noch fast mehr als um Gideon. ;) Ein anderer echt toller Freund und super sympathischer Charakter ist Roar aus der Gebannt-Reihe. Ich glaube mit ihm würde ich mich auch super verstehen, auch er ist total loyal und er wäre sicher immer für mich da wenn es mir schlecht geht, aber gleichzeitig wäre er auch sofort dabei, wenn es darum geht ein Abenteuer zu erleben.

5. Welches ist dein liebstes Paar?
Im Grossen und Ganzen mag ich eigentlich fast alle Paare in der Buchwelt oder ich bin jedenfalls nur selten wirklich komplett unzufrieden. Eines meiner absoluten Lieblingspaare sind Lucinda und Joaquin aus Blutbraut. Lynn Raven schreibt einfach toll und ich liebe es, wenn man beim Lesen richtig spürt, wie die Chemie zwischen den beiden stimmt. Die beiden verlieben sich auch nicht auf den ersten Blick ineinander, sondern man kann richtig schön mitverfolgen, wie sich ihre Liebe entwickelt. Genau dasselbe lässt sich eigentlich auch über Lijanas und Mordan aus Der Kuss des Kjer sagen. Lynn Raven erschafft aber auch echt tolle Charaktere, mit denen man total mitfühlen kann. Als drittes wären da noch Gaia und Leon aus der Birthmarked-Trilogie. Die beiden haben für mich auch einfach toll zusammen gepasst und sich gegenseitig toll ergänzt.

6. Mit welchem Paar konntest du dich so gar nicht anfreunden?
Wie oben schon erwähnt mag ich eigentlich die meisten Paare, es gibt aber auf ein paar mit denen ich mich nicht so ganz anfreunden konnte. Meistens sind dies aber Paare, die sowieso nicht allzu lange zusammen bleiben. Das schrecklichste Paar fand ich eindeutig Ron und Lavender aus der Harry Potter-Reihe. Glücklicherweise waren die beiden nicht allzu lange zusammen, denn sie haben einfach nicht zusammen gepasst und ihre Spitznamen waren echt schrecklich. Ein weiteres Paar welches ich nicht mochte waren Rose und Adrian aus der Vampire Academy Reihe. Wie ihr weiter oben schon lesen konntet mag ich Adrian total und deshalb tat er mir einfach super leid, weil es offensichtlich war, dass Rose nicht dasselbe für ihn empfindet, wie er für sie. Als drittes kommt jetzt noch ein Paar, welches vermutlich länger zusammenbleibt, obschon ich das nicht genau weiss, weil ich den zweiten Teil der Trilogie bisher nicht gelesen habe. Ich rede von Cole und Griffon aus Für immer die Seele, ich fand die beiden mit der Zeit ziemlich nervig, mir war keiner der beiden wirklich sympathisch und zusammen mochte ich sie irgendwie noch weniger.

7. Wer ist dein liebster Nebencharakter?
Ich bin ein absoluter Fan von Nebencharakteren und ich könnte hier wirklich einige Aufzählen, es fiel mir wirklich schwer mich zu entscheiden. Als erstes einmal hätten wir da Puck aus der Plötzlich Fee Reihe. Sein Humor ist einfach unschlagbar, selbst in den gefährlichsten Situationen kann er nie wirklich ernst bleiben. Ausserdem ist er aber auch ein super Freund, obschon es für ihn sicher nicht einfach ist, wenn sein bester Freund/Feind, mit dem Mädchen zusammen kommt, in das er auch verliebt ist. Ein weiterer meiner Lieblingscharakter ist Minho aus der Maze Runner-Trilogie auch er punktet mit seinem Humor. Er war mir irgendwie sofort sympathisch und ich fand ihn fast interessanter als die Hauptpersonen. Auch nicht zu vernachlässigen ist Sturmhond aus der Grischa-Trilogie. Er ist ein extrem interessanter und vielschichiger Charakter und obschon ich mir nie sicher wahr, ob man ihm wirklich trauen kann, konnte ich gar nicht anders, als ihn zu mögen.

  8. Wen kürst du zum fiesesten Antagonisten?
Als erste ist mir bei dieser Frage Bellatrix Lestrange in den Sinn gekommen, für mich kommt sie irgendwie noch vor Voldemort, was wohl hauptsächlich daran liegt, dass sie es wirklich geniesst Menschen zu quälen und zu töten. Natürlich muss Voldemort aber natrülich auch erwähnt werden, schliesslich auch er absolut böse, doch bei ihm ist es nicht nur die Freude am töten, die ihn antreibt. Dennoch ist er natürlich absolut unheimlich und ich bin froh nicht an Harrys Platz zu stehen. Auch wenn ich eigentlich nicht drei Charakter aus derselben Reihe wählen wollte, habe ich mich doch für Dolores Umbridge entschieden. Ihr ganzes übertrieben süsses Auftretten, hinter der sich eine solche Graumsamkeit verbirgt, macht sie für mich zu dem Charakter, denn ich wohl am meisten gehasst habe, bei ihr bekomme ich echt Aggresionen. 

  9. Wem würdest du gerne einmal gehörig deine Meinung sagen?
Diese Frage ist für mich schwierig zu beantworten, da es meistens einfach in bestimmten Situationen ist, wo sich gewisse Charaktere einfach so doof verhalten, dass ich sie am liebsten anschreien würde. Eine Person, bei der ich diesen Drang ziemlich häufig hatte war Sansa Stark aus A Game of Thrones. Auch wenn es sich im zweiten Teil nun etwas gebessert hat, war sie vorher einfach so extrem nervig mit ihren ständigen Schwärmereien für ein totales Arschloch, dass ich ihr wirklich gerne mal ausführlich die Meinung gesagt hat. Auch Ember aus Artikel 4 hätte ich das gesamte Buch über einfach nur anschreien können, sie hat mich wirklich extrem genervt. Sie hat sich und Chase ständig unnötig in Schwierigkeiten gebracht und war dabei auch noch extrem unsymphatisch. Als letztes wäre da auch noch Zoey Redbird aus der House of Night Reihe, die riesige Probleme hat sich für einen Freund zu entscheiden und deshalb teilweise etwa drei gleichzeitig hat. Ja, ihr würde ich auch echt gerne mal die Meinung sagen, auch wenn ich die Reihe abgebrochen habe.

  10. War für dich schon einmal der Antagonist der eigentliche Held?
Bei dieser Frage ist mir als erste Cole aus der Ewiglich-Trilogie in den Sinn gekommen. Im ersten Teil mochte ich ihn anfangs wirklich gar nicht, doch er hat sich immer mehr entwickelt und am Ende des zweiten Buches war er dann sogar einer meiner Lieblingsfiguren. Er hat klar noch immer Fehler, doch man merkt, dass sein Charakter sehr vielschichtig ist und er eindeutig nicht nur auf Macht aus ist. Ein weiterer Kandidat wäre da natürlich auch Snape aus den Harry Potter Büchern, auch wenn er mir nie wirklich sympathisch war, war er am Ende doch ein Held und er hat mir richtig Leid getan. Als drittes wäre da auch noch Luke aus der Percy Jackson Reihe, eigentlich ist er mir sowieso nie so richtig wie ein Bösewicht vorgekommen, weil man bei ihm eigentlich seine Beweggründe relativ gut verstehen kann. Etwas, was ziemlich am Ende des letzten Teils geschieht, hat dies für mich dann aber endgültig bestätigt.



Irgendwie ist mir beim ausfüllen aufgefallen, dass ich so ziemlich alle Fragen mit Leuten aus den Harry Potter Büchern hätte beantworten können. Ich habe jetzt aber versucht, möglichst viele verschiedene Bücher zu berücksichtigen.
Mich würde aber natürlich auch interessieren, ob ihr ähnlich geantwortet hättet oder ob ihr teilweise ganz anderer Meinung seid. Ich freue mich auf eure Kommentare. :)
glg Nadja


Montag, 21. April 2014

[Rezension] Plötzlich Prinz

Plötzlich Prinz: Das Erbe der Feen - Julie Kagawa
zum Inhalt:
Der 17-jährige Ethan Chase hat kein einfaches Leben. Seit er damals als kleines Kind ins Nimmernie entführt wurde, lassen ihn die Feen einfach nicht mehr in Ruhe, obschon er versucht sie so gut wie möglich zu ignorieren. Dennoch haben sie ihn immer wieder in Schwierigkeiten gebracht und so musste er wieder einmal die Schule wechseln. Doch schon am ersten Tag muss er erkennen, dass er auch hier nicht in Ruhe gelassen wird. Dieses Mal verfolgen ihn sogar nicht nur die Feen, sondern auch eine neugierige Mitschülerin namens Kenzie, die unbedingt ein Interview mit ihm machen möchte. Dann tauchen plötzlich auch noch total merkwürdige Feen auf, die Ethan noch nie gesehen hat...
meine Meinung:
Da ich ein grosser Fan von Julie Kagawas Plötzlich Fee Reihe bin habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, schon seit es auf Englisch erschienen ist habe ich sehnsüchtig auf die Übersetzung gewartet. Die dritte Kurzgeschichte aus "Das Geheimnis von Nimmernie" hat mich dann natürlich noch zusätzlich neugierig gemacht.
Da ich, wie schon gesagt, die Plötzlich Fee Reihe sehr mochte und kaum genug davon kriegen konnte, habe ich mich natürlich sehr auf das Wiedersehen mit den altbekannten Charakteren gefreut, und ich wurde nicht enttäuscht. Besonders das Wiedersehen mit Grimalkin und Puck war toll, die beiden sind einfach toll und sobald einer der beiden vorkam war ich einfach nur noch am Grinsen. Besonders Pucks Humor ist einfach immer noch unschlagbar. Doch auch das Wiedersehen mit Ash und Meghan war schön, es war nur etwas merkwürdig die beiden als Eltern eines Teenagers zu sehen.
Doch egal wie sehr ich mich über diese ganzen Wiedersehen gefreut habe, spielen doch eigentlich neue Charaktere die Hauptrolle in diesem Buch. Es erzählt nämlich in erster Linie die Geschichte von Meghans jüngerem Bruder Ethan. Dieser hegt eine grosse Abneigung gegen Feen aller Art, seit er damals als kleines Kind in die Feenwelt entführt worden war. Doch leider ist es für ihn alles andere als leicht dieser Welt zu entkommen. Um nicht auch Andere in Gefahr zu bringen, versucht er deshalb möglichst niemanden an sich heran zu lassen. Ich fand Ethan schon nur wegen seiner Hintergrundgeschichte sehr interessant, doch auch seine Entwicklung fand ich wirklich gelungen. Denn natürlich klappt das mit niemandem an sich ranlassen nicht so ganz und auch mit Feen bekommt es Ethan weit mehr zu tun als ihm lieb ist.
Die Person, die es schafft Ethans Schutzwall zu durchbrechen ist seine neue Mitschülerin Kenzie. Sie ist eigentlich das ziemlich Gegenteil von Ethan, der ein verschlossener Aussenseiter ist. Kenzie dagegen ist offen, neugierig und sehr beliebt. Dabei ist sie aber alles andere als eine dieser verwöhnten und zickigen Cheerleaderinnen, für die Ethan sie zuerst hält. Vielmehr ist sie super sympathisch, abenteuerlustig, intelligent und unabhängig. Etwas, was ich an ihr besonders mochte ist, dass sie ihren eigenen Kopf hat und nicht einfach alles macht, was Ethan sagt. Ausserdem hat sie ein Geheimnis, welches man zwar ziemlich früh erahnen kann, das aber besonders die Zukunft ihres Charakters ziemlich interessant macht.
Neben Ethan und Kenzie gibt es noch zwei andere neue Charaktere, die eine wichtige Rolle spielen. Da wäre zum einen Meghan und Ashs Sohn Keirran und zum anderen Annwyl, seine Freundin, eine Sommerfee, die jedoch von Titania verstossen wurde. Auch die beiden waren mir durchaus sympathisch, doch sie waren noch etwas flach und ich hoffe man erfährt im nächsten Teil noch mehr über die beiden. Ausserdem bin ich auch schon gespannt darauf wie die Beziehung von Ethan und Keirran entwickeln wird, da man ja schon weiss, dass diese noch eine wichtige Rolle spielen wird.
Nachdem ich mich nun sehr ausführlich über die Charaktere ausgelassen habe, will ich nun endlich zur Handlung kommen. Die Geschichte konzentriert sich dieses Mal weniger auf das Nimmernie, obschon man dieses auch besucht, sondern mehr auf unsere Welt. Dies liegt daran, dass hier merkwürdige Feen aufgetaucht sind, die fast durchsichtig erscheinen und irgendwie flackern. Obschon ich zuerst eher skeptisch war, weshalb schon wieder eine neue Feenart auftauchen muss, fand ich diese Wesen dann doch durchaus spannend, besonders wegen ihren Fähigkeiten, die eine grosse Gefahr für andere Feen darstellen. Jedoch scheinen sie es nur auf die ausgestossenen Feen abgesehen zu haben, da sie in der Menschenwelt bleiben. Somit rücken dieses Mal auch mehr Menschen (z.B. Ethan und Kenzie) und ausgestossene Feen (z.B. Annwyl) ins Zentrum.
Die Geschichte war insgesamt sehr spannend und hat sich viel kürzer angefühlt als es eigentlich war, was aber nicht daran lag, dass nicht viel geschieht. Man wechselt ziemlich oft zwischen verschiedenen Schauplätzen hin und her, weshalb die Handlung sehr abwechslungsreich, nur hatte ich teilweise dadurch auch etwas das Gefühl, die Geschichte sei etwas ziellos. Dennoch konnte sie mich fesseln, was auch daran lag, dass der Schreibstil sehr angenehm war und mir die humorvollen Momente wieder super gefielen.
Das Cover gefällt mir wirklich gut, besonders die Farben. Ich finde gut, dass es zur Plötzlich Fee Reihe passt und sich aber doch so davon abhebt, dass klar ist, dass es keine direkt Fortsetzung dieser Reihe ist. Der Titel hingegen gefällt mir weniger, natürlich sollte er wohl auch wieder an Plötzlich Fee erinnern, aber Plötzlich Prinz klingt meiner Meinung nach einfach nicht so toll.

Fazit:
Mir hat der Auftakt dieser neuen Trilogie rund um Meghans kleinen Bruder Ethan sehr gut gefallen. Ethan und Kenzie habe ich sofort ins Herz geschlossen und die "Gastauftritte" bereits bekannter Charaktere haben mein Herz höher schlagen lassen. Auch die Handlung wirkt vielversprechend, dieser Teil konnte mich jedenfalls toll unterhalten.
9/10*

Buchinfos:
Titel: Plötzlich Prinz - Das Erbe der Feen
Autor: Julie Kagawa
Verlag: Heyne fliegt
Erschienen: 20. Januar 2014
Seitenzahl: 512 Seiten 
Gebunden: 16,99 €, 24,50 SFr.

Autoreninfos:
Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umher spukten - nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky. 

Quellen: www.heyne-fliegt.de; www.goodreads.com 

Mittwoch, 16. April 2014

[Lesestatistik] März

Mit dem März bin ich lesetechnisch super zufrieden, ich habe ganze 6 Bücher gelesen und dabei über 1000 Seiten auf Englisch. Ein Grund weshalb ich so viel gelesen habe, war leider auch dass ich fast eine Woche lang krank war. Dennoch bin aber sehr stolz auf meine Leistung. ;)

Die nächsten zwei Monate werde ich wohl hauptsächlich für die Schule lesen müssen, was aber natürlich nicht heisst, dass ich gar nichts anderes mehr lese, halt einfach etwas weniger (bisher war es erst ein Buch).


Gelesen:
1. Im Visier des Killers - Elisa Rudolf
2. Ashes: Pechschwarzer Mond - Ilsa J. Bick
4. Plötzlich Prinz: Das Erbe der Feen - Julie Kagawa
5. Looking for Alaska - John Green
6. A Game of Thrones - George R. R. Martin

Gesamt Seitenzahl: 2761 Seiten
Davon Englisch: 1079 Seiten

Gehört:

Top/Flop:
Ganze ehrlich diesen Monat habe ich eigentlich nur gute Bücher gelesen, es war wirklich keines dabei von dem ich irgendwie enttäuscht wurde. Auch welches Buch mir am Besten gefallen hat kann ich eigentlich fast nicht sagen, vermutlich entweder Plötzlich Prinz oder Seelenraub, die anderen waren aber fast alle nur knapp dahinter. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit diesem Lesemonat. :D

Neuzugänge:
A Game of Thrones - George R. R. Martin
A Clash of Kings - George R. R. Martin
A Storm of Swords - George R. R. Martin
A Feast for Crows - George R. R. Martin
A Dance with Dragons - George R. R. Martin
Skulduggery Pleasant: Passage der Totenbeschwörer - Derek Landy

Leseplan:
Ähm ich sollte wohl die Bücher für die Schule lesen.
Ansonsten kann ich hoffentlich noch die Bücher die ich schon begonnen habe beenden:
Die Feuerkrone - Rae Carson
A Clash of Kings - George R. R. Martin

Mein SuB:
53 Bücher
Das wars mit meiner, mal wieder sehr verspäteten, Lesestatistik.
Ich gehe jetzt lesen! ;P
glg Nadja

Sonntag, 13. April 2014

[Rezension] Ashes 3.2

17853487
Ashes: Pechschwarzer Mond - Ilsa J. Bick
zum Inhalt:
Alex, Tom, Chris und die Anderen müssen sich auf den alles entscheidenden Kampf vorbereiten. Finns Armee befindet sich auf dem Weg nach Rule und auch die verschiedenen anderen Gruppen sind auf dem Weg dorthin. Doch niemand weiss wirklich was sie dort erwartet. Alex befürchtet noch immer, dass das Monster in ihrem Kopf die Kontrolle über sie gewinnen könnte, besonders in Finns Nähe verhält dieses sich nämlich total merkwürdig. Dennoch bleibt ihr eigentlich fast keine andere Wahl als sich auch auf den Weg nach Rule zu begeben, denn sie weiss nicht wo sie sonst hin soll. Sie hofft auch dort vielleicht Tom endlich wiederzutreffen...

meine Meinung:
Im Vergleich zum vorherigen Teil fiel mir dieses Mal der Einstieg in die Geschichte viel leichter. Dies lag jedoch hauptsächlich daran, dass es wirklich nicht lange her war, seit ich den dritten Teil gelesen habe. Da dieser Band ja eigentlich nur die zweite Hälfte des dritten Teils ist, steigt die Geschichte wieder genau an der Stelle ein, wo sie zuvor aufgehört hat und wird ohne jegliche Erklärungen fortgesetzt. Daher würde ich wirklich jedem empfehlen, die beiden Bände möglichst nahe nacheinander zu lesen.

Da man sich aber eigentlich schon mitten in der Handlung befindet, ist die Geschichte wirklich von Beginn an spannend und actionreich und dies bleibt auch bis zum Ende so. Wie man es sich von der Ashes-Reihe gewohnt ist geht es dabei teilweise auch wieder sehr brutal zu und bei den Beschreibungen dieser Szenen spart die Autorin auch wieder nicht mit ekligen Details. Dennoch fand ich diese Szenen beim Lesen irgendwie nicht mehr so schlimm, wie noch beim letzten Teil. Ausserdem sollte eine solche Warnung nun eigentlich nicht mehr nötig sein, denn wenn man die ekligen Szenen bisher überstanden hat, sollte dieser Teil ja eigentlich auch kein Problem mehr sein.

Auch mit den wechselnden Perspektiven kam ich in diesem Teil viel besser klar und ich hatte das erste Mal das Gefühl, dass die Wechsel wirklich passend gewählt waren. Während sie bisher meinen Lesefluss eher gestoppt hatten, halfen sie dieses Mal mit mich richtig zu fesseln, da wirklich alle Perspektiven spannend waren und ich mich nicht mehr dabei ertappte ständig auf die Kapitel aus der Sicht von Alex zu warten.

Teilweise lag dies aber auch daran, dass Alex für mich allgemein nicht mehr so der herausstechende Charakter war, mit dem ich am meisten sympathisiert habe, sondern die Figuren alle mehr oder weniger ebenbürtig waren. Dies kann nun einerseits positiv angesehen werden, da mich alle Charaktere interessiert haben, andererseits hätte ich es aber trotzdem gut gefunden einen Charakter zu haben, der etwas heraussticht und mit dem man so richtig mitleiden kann. Für mich kam Ellie diesem Charakter wohl noch am nächsten, da sie wirklich total süss ist, aber auch einen starken Willen hat und sich für ihr Alter schon sehr erwachsen verhält, was sie für mich sehr sympathisch gemacht hat.  

Was ich wirklich gut fand war, dass sich die verschiedenen Sichtweisen und Handlungsstränge nun endlich zusammenfügen, was man eigentlich schon früh merkt, da sich alle auf dem Weg nach Rule befinden. Dort findet dann logischerweise der finale Showdown statt und ich war wirklich das gesamte Buch über am mitfiebern mit den Charakteren, weil sie nach all den schrecklichen Dingen, die sie erleben mussten, einfach ein Happy End verdient hätten. Ehrlich gesagt habe ich aber sehr an diesem Happy End gezweifelt und so habe ich mich auch immer etwas vor dem Ende gefürchtet. 

Was ich bezüglich des Endes auch befürchtet hatte, war, dass es noch sehr viele Fragen offen lassen würde. Dies ist leider auch so eingetroffen. Man weiss am Ende noch von vielen Dingen nicht wirklich wie sie funktionieren. Besonders über die Veränderten hätte ich gerne noch etwas mehr erfahren. Auch das Ende selbst ist sehr offen und man muss sich als Leser vieles selbst denken und vorstellen. Obschon ich eigentlich kein Fan von offenen Enden bin, finde ich doch gut, dass es einem als Leser nochmal dazu anregt über die Geschichte nachzudenken. Dennoch war ich etwas enttäuscht weil ich gehofft hatte wir würden vielleicht doch noch erfahren, was hinter der gesamten Geschichte steckt und vielleicht einen Ausblick in die Zukunft der Charakteren bekommen.
Fazit:
Für mich war Ashes - Pechschwarzer Mond ein gelungener Abschluss für eine sehr lesenswerte Tetralogie. Besonders im Vergleich zum vorherigen Teil, konnte sich die Geschichte nochmal eindeutig steigern und hat mich deshalb zufrieden zurückgelassen, obschon leider nicht alle meine Fragen beantwortet wurden. Ich würde die Reihe besonders an Leute weiterempfehlen, die Spannung, Action und interessante Charaktere mögen und dabei vielleicht nicht so viel Wert auf ausführliche Erklärungen legen.

7/10*
Buchinfos:
Titel: Ashes - Pechschwarzer Mond
Autor: Ilsa J. Bick
Verlag: Egmont INK
Erschienen: 12.09.2013
Seitenzahl: 438 Seiten
Gebunden: 17,99 €, 25,90 SFr.
Autoreninfos:
Ilsa J. Bick ist Kinder- und Jugendpsychiaterin, Möchtegernchirurgin und ehemalige Air Force Majorin, widmet sich mittlerweile aber ganz ihrem Autorinnendasein. Am liebsten schreibt sie Jugendbücher und Kurzgeschichten, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde.