Montag, 27. August 2012

Neuzugänge August Teil 1

Irgendwie finde ich diese Bild sieht ziemlich beängstigend aus, besonders wenn man bedenkt, dass es sich hierbei nur um die Rezensionsexemplare handelt, die diesen Monat bei mir eingezogen sind.
Da habe ich wohl noch ziemlich etwas zu tun, aber ich freue mich auf jedes einzelne Buch.


Ich denke ihr könnt mich verstehen, wenn ich die Bücher einfach zu Amazon.de verlinke und die Kurzbeschreibungen nicht hier poste, das wäre nämlich echt ein bisschen zu viel.
Von unten nach oben:

Die Plötzlich Fee Reihe gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, deshalb habe ich den vierten Teil auch direkt nachdem er bei mir angekommen ist gelesen. Die Rezension folgt hoffentlich bald.

Herzlichen Dank an den Heyne Verlag!

Die Kurzbeschreibung hat mich fand ich sehr ansprechend anscheinend bekommt man es im Buch mit allen möglichen übersinnlichen Wesen zu tun, allerdings gibt es ziemlich geteilte Meinungen über das Buch. Ich werde das Buch wohl als nächstes lesen und bin schon gespannt wie es mir gefallen wird.

Vielen Dank an den Fischer Fjb Verlag!

Ich habe mich echt total in das Cover diese Buches verliebt. Es geht darin um Hexen und es spielt wohl irgendwann im 19. Jahrhundert. Hier habe ich bisher mehrheitlich gutes über das Buch gelesen, ich hoffe mir wird es auch gefallen.

Ein großes Dankeschön an den Ink Verlag!

Dieses Buch habe ich bei der Trailer-Aktion des Verlages gewonnen. Da es erst am 1. September offiziell erscheint habe ich noch nicht so viel darüber gehört, aber so viel ich weiss ist es ein Thriller, aber ich weiss nicht ob vielleicht auch noch Fantasy Elemente vorhanden sind. 

Vielen Dank an den dtv Verlag!

Der erste Teil dieser Trilogie hat mir außerordentlich gut gefallen, deshalb bin ich auch schon sehr gespannt wie es weiter geht. Allerdings schreckt mich das Buch aber auch ein bisschen ab weil ich schon oft gehört habe das es nicht an den ersten Teil herankommt, zudem ist es auch noch ein ziemlich dicker Schinken. Dennoch wird auch dieses Buch sicher bald gelesen, da ich doch sehr neugierig bin.

Ein riesiges Dankeschön an den Ink Verlag!

Auch auf diese Buch bin ich schon super gespannt, besonders weil von einem Mutter-, Tochtergespann geschrieben wurde. Außerdem sieht das Cover echt toll aus und die Kurzbeschreibung klingt vielversprechend, obschon Engel nicht unbedingt meine Lieblingsfantasywesen sind.

Herzlichen Dank an den Aufbau Taschenbuch Verlag!

Um dieses Buch bin ich wirklich ziemlich lange rumgeschlichen und da ich es einfach nicht vergessen konnte liegt es jetzt hier auf diesem Stapel und wartet darauf gelesen zu werden. Klingt nach einer spannenden Mischung aus Fantasyroman und Dystopie.

Vielen herzlichen Dank an den Ink Verlag!

Ein Buch welches auf einem mysteriösen Internat spielt aber ohne Fantasyelemente auskommt, ich bin gespannt. Night School ist so viel ich weiss der Auftakt einer Reihe.

Ein herzliches Dankeschön an den Oetinger Verlag!

Dieses unglaubliche Buch lese ich derzeit und obschon ich noch nicht allzu weit bin, bin ich beigeistert ich habe es fast nicht über mich gebracht das Buch wegzulegen. Wenn es so weiter geht ein Anwärter auf die 10*. Meine Buchwahl ist in letzter Zeit echt hervorragend!

Herzlichen Dank an den Dressler Verlag!

Als das Buch bei mir angekommen ist war ich erst mal total geplättet vom tollen Cover. Wenn man das Buch wirklich in der Hand hält sieht es sogar noch besser aus als auf den Bildern. Auf die Frage welches das schönste Buch in meinem Regal ist würde meine Antwort wohl derzeit Der Feuerstein lauten. Jetzt ist nur noch zu hoffen das die Geschichte auch so toll ist, wie sie klingt.

Ein großes Dankeschön an den Heyne Verlag!

Das wars mit meinen Rezensionsexemplaren aus dem Monat August. Mir ist aufgefallen das bei ziemlich vielen Autoren anstatt dem Vornamen nur Irgendetwas.Irgendetwas. steht und ich habe mich gefragt ob das wohl J.K. Rowling so ist. Naja war nur so ein unnötiger Gedanke den ich euch noch schnell mitteilen wollte. ;)
Wenn ich mal Autorin werde kann ich mich ja dann auch A.N. Irgendwas nennen.

Übrigens arbeite ich derzeit an der Rezension zum zweiten Teil von Dead Beautiful und auch der zweite Teil der Neuzugänge kommt bald.

glg Nadja


Donnerstag, 23. August 2012

Jackpot

Jackpot: Wer träumt, verliert - Stephan Knösel

zum Inhalt:
Die beiden Brüder Chris und Phil haben es gerade alles andere als leicht im Leben. Ihr Vater hat ein Alkoholproblem und die beiden sind so gut wie auf sich selbst gestellt. Obschon sie in einer schäbigen Wohnung leben können sie die Miete bald nicht mehr bezahlen, sogar Geld für Essen wird langsam knapp. Weihnachten wird für sie dieses Jahr wohl ausfallen, denken sie. Doch dann wird Chris Zeuge eines Autounfalls und das Mädchen welches im Kofferraum des Wagens liegt, bittet ihn eine Tasche voll Geld zu verstecken. Nach kurzem zögern nimmt Chris die Tasche an sich, er denkt jedoch nicht daran dem Mädchen das Geld irgendwann zurück zu geben. Er sieht darin vielmehr die grosse Chance für ihn und seinen Bruder ein neues Leben anzufangen. Doch das Mädchen ist nicht die einzige die hinter dem Geld her ist. Bald sind ihnen auch noch die Polizei, ein paar zwielichtige Typen aus ihrem Quartier und der Fahrer des Wagens auf den Fersen...

meine Meinung:
Die Geschichte beginnt sofort sehr spannend, der Autounfall geschieht bereits nach etwa fünf Seiten und genauso spannend und rasant geht es danach auch weiter, die ganze Geschichte spielt innerhalb von 4 Tagen. Dass die Geschichte aus ziemlich vielen verschiedenen Sichtweisen erzählt wird und diese sich oft ziemlich oft abwechseln hat mich anfangs jedoch ziemlich verwirrt. Mehrmals musste ich Teile zweimal lesen, weil ich anfangs nicht gemerkt hatte dass die Sichtweise gewechselt hatte. Auch hatten diese Wechsel für mich die Folge dass mich die Geschichte nicht wirklich fesseln konnte, ich empfand sie zwar als durchaus spannend, dadurch dass mein Lesefluss ständig unterbrochen wurde konnte ich aber nicht richtig in der Geschichte versinken.

Was mir hingegen gut gefallen hat ist, dass die Geschichte total viele überraschende Wendungen bereithält und ich wirklich bis zu den letzten paar Seiten keine Ahnung hatte wie die Geschichte enden wird. Dazu beigetragen haben besonders die Figuren, die fast alle übertrieben gut darin sind sich die Wahrheit passend zu Recht zu legen. Ich wusste nie wer nun wirklich die Wahrheit sagt und wer lügt. Der Autor hat es so ausgelegt, dass man lange auch nicht wirklich weiss wer der "Bösewicht" der Geschichte ist. Der Fahrer des Autos, Sabrina (das Mädchen welches im Kofferraum des Autos lag) oder gar die Polizei? Eins kann ich euch verraten, niemand der aufgezählten ist wirklich unschuldig.
Die Charaktere ist alles andere als schwarz und weiss, selbst Chris und Phil, welche die Sympathieträger der Geschichte sind, wollen schliesslich das Geld für sich behalten, was ja nicht wirklich das ist was man dem Gesetz nach tun sollte. Dies hat dazu geführt das ich die ganze Geschichte über niemandem wirklich getraut habe, was einerseits anstrengend war, mich aber auch immer zum weiterlesen getrieben hat, weil ich gespannt war wie die Geschichte endet.

Leider fand ich das Ende dann alles andere als befriedigend. Der Showdown war zwar wirklich spannend und es gab einen super tollen Moment zwischen den beiden Brüdern, aber mir blieben einfach zu viele Fragen offen. Die Geschichte wirkte schon abgeschlossen, aber am Ende ging mir alles ein bisschen zu schnell und so blieb für mich ein bitterer Beigeschmack. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass ich mir ein anderes Ende gewünscht hatte.

Der Schreibstil ist sehr umgangssprachlich, was aber auch super zur Geschichte und der Charaktere passt. Die Dialoge die sich die Figuren untereinander liefern sind wirklich toll. Für mich waren sie das Beste am ganzen Buch. Chris, Phil und die anderen Figuren sind alle super schlagfertig, was zu super Schlagabtauschen geführt hat, mehrmals musste ich mir auch in einer eigentlich ernsten Situation ein Lachen verkneifen.

Das Cover wirkt ein bisschen retro mässig und hat etwas von einem Filmplakat. Mir gefällt es eigentlich ziemlich gut, da es sich von anderen Covers abhebt, ausserdem sind die Farben in natura viel leuchtender. Der Titel Jackpot finde ich auch ziemlich passend zur Geschichte, den Untertitel Wer träumt, verliert hingegen weniger.

Fazit:
Ein spannend des Buch, welches für mich mal etwas Neues war. Richtig begeistern konnte es mich aber leider nicht. Ich denke aber das es gerade für Jungen im Teenager Alter, die normalerweise ja nicht so viel lesen, sehr gut geeignet wäre.

7/10*

Buchinfos:
Titel: Jackpot - Wer träumt, verliert
Autor: Stephan Knösel
Verlag: Beltz und Gelberg
Erschienen: 9. Juli 2012
Seitenzahl: 268 Seiten
Broschiert

Autoreninfos:
Stephan Knösel, 1970 geboren, hat nach einem kurzen Abstecher ins Studentenleben jahrelang in einer Videothek gearbeitet. Er lebt heute mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in München und arbeitet als freier Drehbuchautor. Echte Cowboys ist sein erster Roman. Er wurde u.a. mit dem Literaturstipendium der Stadt München ausgezeichnet.

Mittwoch, 22. August 2012

Kleines Update und ein Award

Hallo meine lieben Blogbesucher! ;)

Wie euch vielleicht aufgefallen ist, war es jetzt schon wieder über eine Woche lang sehr still auf meinem Blog. Man könnte fast sagen totenstill, aber keine Angst ich lebe noch und mir geht es gut oder besser gesagt mir geht es wieder gut. Am Wochenende hat mich nämlich eine schreckliche Grippe(?) erwischt. Diese hat nicht nur dafür gesorgt dass ich nun etwa 4 Kilogramm weniger wiege und nein, ihr wollt nicht wissen, wie sie dass geschafft hat, sondern auch das ich mit den Rezensionen mal wieder stark im Rückstand bin.

Deshalb kommt dann Heute oder Morgen noch die Rezension zu Jackpot, welche eigentlich schon am Wochenende geplant war. Zudem werde ich euch bald auch mal den ersten Teil meiner Neuzugänge in diesem Monat präsentieren, denn es sind echt viele geworden. 

Und nun noch zu dem hübschen Award den ich von der lieben Mara bekommen habe. 


Vielen Dank!!!!!!!!!!!!

Hier kämen jetzt noch Regeln von wegen Award an fünf Blogs weitergeben und so. Da ich allerdings zu faul bin um diese Regel zu befolgen werde ich die Regeln jetzt auch gar nicht posten.

Wenn ihr den Award möchtet schreibt einfach einen Kommentar und nehmt ihn mit. :)

glg Nadja

Samstag, 11. August 2012

Timeless

Alexandra Monir - TimelessTimeless - Alexandra Monir

zum Inhalt:
Michele lebt zusammen mit ihrer Mutter ein einfaches Leben in Los Angeles. Sie haben nicht besonders viel Geld, doch Michele lebt ein sehr glückliches Leben, da sie und ihre Mutter sich super verstehen und fast wie beste Freundinnen sind. Es ändert sich jedoch alles als Micheles Mutter bei einem Unfall stirbt und Michele zu ihren Grosseltern, die sie noch nie getroffen hat, nach New York ziehen muss. Sie verliert nicht nur ihre Mutter sondern auf ihre beiden besten Freundinnen und ihr gewohntes Umfeld. Bei ihren Grosseltern lebt sie zwar im Luxus und sie geht nun auf eine angesehene Privatschule, dennoch gibt es nichts was sich Michele mehr wünscht als ihr altes Leben zurück zu bekommen. Bis sie ein Tagebuch einer ihrer Vorfahrinnen findet. Denn als sie darin liest  findet sie sich plötzlich 100 Jahre in der Vergangenheit wieder. Dort trifft sie nicht nur auf viele ihrer Vorfahren, von denen sie allerdings nur die Besitzerin des Tagebuchs sehen kann, sondern auch auf den jungen Philip, den sie sofort erkennt. Er ist der Junge von sie schon ihr ganzes Leben lang geträumt hat und zwar im wörtlichen Sinn. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Doch kann ihre Liebe funktionieren, wo sie doch 100 Jahre trennen...

meine Meinung:
Die Handlung von Timeless setzt an dem Tag ein an dem die Mutter von Michele stirbt, man lernt diese auch kurz kennen. Zuerst erlebt man aber wie ein ganz normaler Tag in Micheles Leben aussieht und lernt ihre Umgebung kennen. Danach folgt die schreckliche Nachricht und Michele wird aus ihrem gewohnten Leben und ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen. Durch diesen Anfang hatte ich das Gefühl besser mit Michele mitfühlen zu können, da ich sowohl ihre Trauer, als auch die radikale Umstellung ihres Lebens nachempfinden konnte.

In New York angekommen beginnen auch schon bald die Reisen in die Vergangenheit. Im Verlaufe der Geschichte lernt Michele mehrere ihrer Vorfahrinnen in der Vergangenheit kennen und hilft ihnen mit ihren Problemen. Dabei ist Michele für alle Personen ausser für diejenige, der sie helfen soll unsichtbar. Ich fand es etwas Merkwürdig dass ihre Vorfahrinnen ihr jeweils so schnell vertraut haben, obwohl Michele für alle anderen unsichtbar ist. Dennoch waren mir die Figuren die Michele so kennen lernt alle sympathisch und ich empfand sie auch als durchaus interessant, da man durch sie erfährt wie anderes das Leben einer jungen Frau früher aussah. Dagegen blieben die meisten Figuren in der heutigen Zeit eher blass.

In der Vergangenheit lernt Michele dann auch Philip kennen, der sie als einziger immer sehen kann. Sie verlieben sich ziemlich schnell ineinander, was ich aber nicht so schlimm fand. Schliesslich hatte Michele schon ihr ganzes Leben lang Träume in denen sie sich und Philip zusammen sah, irgendwie kannte sie ihn also schon. Was ich toll fand, war wie die Musik die beiden verbindet. Michele schreibt Songs und Philip komponiert Melodien, die beiden ergänzen sich perfekt. Nur schade dass es keine CD zum Buch gibt, damit man sich die Lieder während dem Lesen anhören könnte.

Ich fand allerdings schade, dass die Liebe der beiden ein bisschen sehr in den Vordergrund der Geschichte geriet. Dadurch mangelte es manchmal ein bisschen an Spannung und die restliche Handlung kommt zu kurz.
Diese ist zwar gut durchdacht, leider aber oftmals ziemlich vorhersehbar.
Daneben gibt es Aufgrund der Zeitreisen auch noch einiges über die Geschichte New Yorks zu erfahren. Da Michele nicht immer ins gleiche Jahr/Jahrzehnt zurück reist kann man mitverfolgen wie sich die Stadt und ihre Bewohner über die Jahre hinweg verändern.

In diesem Zusammenhang waren die Beschreibungen der Autorin unglaublich toll. Die Beschreibungen von New York waren in jeder Zeit sehr detailliert und bildlich, ich hatte manchmal das Gefühl wirklich dort zu sein. Die Atmosphäre die die Autorin geschaffen hat, hat mich gefesselt und ich wünschte ich könnte dem New York des frühen 20. Jahrhunderts einmal einen Besuch abstatten.

Das Cover und der Titel passen beide ziemlich gut zum Buch. Gut finde ich das das Mädchen auf dem Cover, welches sogar ziemlich gut zur Beschreibung von Michele passt, die Kette mit dem Schlüssel um den Hals trägt, denn dieser Schlüssel spielt in der Geschichte eine wichtige Rolle.

Fazit:
Eine tolle und berührende Zeitreisegeschichte, bei der man ein etwas anderes New York kennen lernen kann. Leider gerät die Liebesgeschichte manchmal ein bisschen zu sehr in den Vordergrund und die Geschichte ist ein bisschen vorhersehbar. Dennoch hatte ich ein paar schöne Stunden mit Timeless und ich freue mich auf die Fortsetzung.

8/10*

Buchinfos:
Titel: Timeless
Autor: Alexandra Monir
Verlag: Heyne Verlag
Erschienen: 18. Juni 2012
Seitenzahl: 352 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
Alexandra Monir wuchs in der Nähe von San Francisco auf und endeckte schon als Kind ihre Liebe zu Musik, Theater und Literatur. Sie nahm Gesangs- und Schauspielunterricht, bevor sie im Alter von siebzehn nach Los Angeles zog, um dort Sängerin und Songrwiterin zu werden. Sie arbeitete unter anderem mit den Produzenten von Aretha Franklin und Mariah Carey zusammen. Mit ihrem Romandebüt Timeless verwirklichte sich Alexandra Monir ihren großen Traum und wurde Schriftstellerin. Die Autorin lebt in New York und Los Angeles.

Donnerstag, 9. August 2012

Das göttliche Mädchen

Das göttliche Mädchen - Aimée Carter

zum Inhalt:
Zusammen mit ihrer Mutter zieht Kate in die Kleinstadt Eden. Es ist der letzte Wunsch von Kates todkranker Mutter. Kate ist alles andere als glücklich über diesen Umzug und hat auch nicht vor nach dem Tod ihrer Mutter dort zu bleiben, sowieso kann sie sich nicht vorstellen wie sie nach dem Tod ihrer Mutter weiterleben könnte. Ihre Mutter bedeutet ihr alles. Deshalb stimmt sie auch zu als der mysteriöse Henry, der auf unerklärliche Weise sogar Menschen aus dem Tod zurückholen kann, ihr anbietet ihre Mutter am Leben zu erhalten wenn sie von nun an sechs Monate im Jahr bei ihm auf seinem Anwesen zu verbringen. Doch das ist einfacher gesagt als getan denn wie sich herausstellt ist Henry niemand anderes als der griechische Gott Hades und um sein Wintermädchen zu werden und ihre Mutter zu retten muss Kate zuerst sieben Prüfungen bestehen. Als wäre das nicht genug gibt es auch noch jemand der anscheinend verhindern wird das Kate den Winter überhaupt überlebt...

meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung von Das göttliche Mädchen hat mich sofort angesprochen. Ich bin ein grosser Fan von Geschichten, die die griechische Mythologie in unsere Zeit hineinversetzen, da ich die ganzen Götter und Mythen total interessant finde. Dazu kam die Sache mit den sieben Prüfungen, die mich erwarten liess, dass die Geschichte total actionreich und spannend werden würde. Nun ja ich hatte leider falsch gedacht. Über die griechische Mythologie habe ich eigentlich nichts Neues erfahren, denn das einzige was die Geschichte mit dieser zu tun hat ist, dass sie von Hades und den anderen Göttern handelt, auch wenn diese nicht unbedingt viel mit den Göttern in der Mythologie gemeinsam haben. Was mich aber noch fast mehr enttäuscht hat ist die Tatsache dass es sich bei den sieben Prüfungen nicht um gefährliche Kämpfe oder knifflige Rätsel handelte. Nein, die meisten Prüfungen bemerkt man nicht einmal sondern man wird erst am Schluss über sie aufgeklärt. Kate wird nämlich auf die sieben Todsünden geprüft, die soviel ich weiss eigentlich nichts mit der griechischen Mythologie zu tun haben.

Nun kann man sich auch schon denken, dass Kate natürlich ein total vorbildlicher Mensch ist. Sogar wenn ihr jemand wirklich böse mitspielt ist sie dieser Person gegenüber noch immer fair und denkt gar nicht daran sich zu rächen oder ähnliches. Dass sie von Henry eigentlich so gut wie entführt und auf seinem Anwesen festgehalten wird, obschon sie dort im Luxus lebt, stört sie auch nicht gross. Sie lässt es ruhig über sich ergehen, da sie ja ihrer Mutter helfen möchte. Wobei ihre Mutter eigentlich nur länger am Leben erhalten und nicht gerettet wird. Sie beginnt sogar sich zu Henry hingezogen zu fühlen und ihn toll zu finden. Sie verliebt sich in ihn, anstatt ihn, wie es ein normaler Mensch tun würde, zu hassen. Leider fand ich diese Entwicklung ausgesprochen unglaubwürdig. Hass scheint Kate sowieso nicht zu kennen. Insofern passt der Titel Das göttliche Mädchen eigentlich perfekt, denn irgendwie ist sie zu perfekt um menschlich zu sein. Andererseits könnte man sie wohl auch einfach als unglaublich naiv bezeichnen. Ich konnte ihre Handlungen und Gedanken grösstenteils wirklich nicht nachvollziehen, weshalb es mir auch nicht wirklich Spass gemacht hat die Geschichte aus ihrer Sicht zu erleben. Sogar als sie am Ende der Geschichte erfährt das sie eigentlich die ganze Zeit über von den Göttern getäuscht wurde flippt sie nicht aus, sondern nimmt es einfach so hin.

Auch die anderen Personen die in der Geschichte eine wichtigere Rolle spielen, hierbei handelt es sich hauptsächlich um Götter, konnten mich nicht wirklich überzeugen. Die Figuren waren einfach zu klischeehaft und ihre Persönlichkeiten haben, meinem Gefühl nach, oft nicht wirklich zu den Göttern gepasst die sie darstellen sollten. Da die Götter auch noch andere Namen hatten war ich wirklich froh das es hinten im Buch eine Liste gibt auch der steht welche Figur welchen Gott darstellen sollte. Auch habe ich mich oft gefragt ob die Götter wirklich nichts Besseres zu tun haben als sich auf dem grossen Anwesen, auf dem auch Kate lebt, herumzutreiben.

Wenn man allerdings von meinen Erwartungen an die Geschichte absieht, und es einem nicht stört das die Prüfungen nur so nebenbei ablaufen und die Götter absolut nicht göttlich sind, ist die Geschichte eigentlich nicht schlecht. Dadurch das es jemand auf Kate abgesehen hat und sie ständig in der Angst leben muss vergiftet oder auf eine andere Art getötet zu werden, baut sich eine Spannung auf und man rätselt automatisch mit, wer der Bösewicht sein könnte. Leider musste ich mich bei der Auflösung mal wieder fragen wie blöd die Götter eigentlich sein können.

Der Schreibstil hat mir eigentlich ziemlich gut gefallen, da er ziemlich einfach gehalten aber dennoch angenehm zu lesen ist. So hatte ich das Buch, obschon es mich alles andere als begeistert hat, ziemlich schnell durchgelesen.

Die Grundidee der Geschichte gefällt mir immer noch gut. Ich denke man hätte wirklich mehr daraus machen können. Vielleicht hätte mir das Buch auch besser gefallen wenn ich gewusst hätte was mich erwartet und nicht eine vollkommen andere Geschichte erwartet hätte. Wenn man ohne grosse Erwartungen an die Geschichte herangeht und keine tiefgründige Geschichte erwartet kann man sicher durchaus gut unterhalten werden.

Das Cover des Buches gefällt mir, zumindest farblich, sehr gut. Nur das Gesicht des Mädchens ist irgendwie komisch, aber wenn man nicht so gut hinsieht fällt das nicht auf. Der Titel passt (leider) ziemlich gut zum Buch, in mehreren Hinsichten.

Fazit:
Ich war wirklich schwer enttäuscht von dem Buch weil es meinen Erwartungen nicht im Geringsten gerecht wurde. Wenn man aber ohne diese Erwartungen an die Geschichte heran geht, könnte sie einem möglicherweise gefallen. Allerdings nur wenn man sich nicht an der zu perfekten Protagonistin und der grösstenteils wenig actionreichen Story stört. Ob ich die Fortsetzung lesen werde ist fraglich.

4/10*

Buchinfos:
Titel: Das göttliche Mädchen
Autor: Aimée Carter
Verlag: Mira Taschenbuch
Erschienen: 10. Mai 2012
Seitenzahl: 298 Seiten
Taschenbuch

Autoreninfos:
Aimée Cater wurde 1986 in Michigan geboren, wo sie heute noch lebt. Bereits mit elf Jahren hat sie 
angefangen, Romane zu schreiben. Sie geht gern ins Kino, spielt mit ihren Hunden und liebt es, jeden Morgen das Kreuzworträtsel in der Zeitung zu lösen.

Dienstag, 7. August 2012

Lesestatistik Juli

Ich melde mich zurück aus meinen Ferien und zwar, wie ihr schon oben lesen könnt, mit der Lesestatistik.
Ich bin mit der Anzahl der gelesenen Bücher ziemlich zufrieden, obschon ich gehofft hatte dank meiner Ferien sogar noch ein bisschen mehr zu schaffen.

Gelesen:
1. Sternenschimmer - Kim Winter 8,5/10* (keine Rezension)
2. Sternensturm - Kim Winter 7,5/10*
3. Das göttlich Mädchen - Aimée Carter (Rezension folgt)
4. Von der Nacht verzaubert - Amy Plum 9/10* (keine Rezension)
5. Timeless - Alexandra Monir (Rezension folgt)
6. Du oder die grosse Liebe - Simone Elkeles 9,5/10* (keine Rezension)
7. Jackpot: Wer träumt, verliert - Stephan Knösel (Rezension folgt)
8. Harry Potter and the Philosopher's Stone - J. K. Rowling 10/10* (keine Rezension)
9. Wenn ich bleibe - Gayle Forman 7,5/10* (keine Rezension)

Gesamt Seitenzahl: 3338 Seiten
Davon Englisch: 224 Seiten

Buch des Monats:
Diesen Monat geht der Sieg an Harry Potter. Ich liebe die Bücher einfach und nachdem ich sie auf Deutsch schon mindestens fünf mal gelesen habe, habe ich mich nun auch auf Englisch daran gewagt. Deshalb ist also mein Monatshighlight der erste Band der Harry Potter Reihe.
Rezensionsexemplare:
Jackpot: Wer träumt, verliert - Stephan Knösel
Vollendet - Neal Shusterman

Gekauft:
Wenn ich bleibe - Gayle Forman
Verflucht verliebt - Gena Showalter
Dreams 'n' Whispers: Lebe lieber übersinnlich - Kiersten White
Leseplan:
Zuerst möchte ich wie immer die Rezensionen abarbeiten die schon wieder ausstehend sind. Außerdem freue ich mich auch schon sehr auf Vollendet und auch Dreams 'n' Whispers möchte ich unbedingt bald lesen. Als nächstes lese ich allerdings der zweite Teil von Dead Beautiful

Liebe Grüße Nadja