Sonntag, 29. Juli 2012

Neuzugänge Juli

Und schon wieder ist ein Monat fast zu Ende und da ich Morgen für eine Woche in die Ferien fahre und somit sowieso keine neuen Bücher dazu kommen werden, möchte ich euch hier meine neuen Bücher aus dem Monat Juli vorstellen.


Leider musste ich mich ein bisschen beeilen weil ich meinen Fotoapparat in die Ferien mitnehmen möchte und ihn noch einpacken musste, deshalb sind jetzt leider die meisten Buchtitel auf dem Kopf. :)

Also die Buch von oben nach unten:

Eigentlich wollte ich mir ein anderes Buch kaufen, aber weil es dass nicht hatte und ich noch ein Taschenbuch für die Ferien wollte habe ich mir schließlich dieses Buch gekauft. Mir gefällt die Farbe des Cover total.
Ich glaube aber das Buch ist ziemlich traurig, weshalb ich nicht sicher ob es wirklich geeignet ist für die Ferien, ich werde es sehen, ich nehme es aber sicher mit.

Dieses Buch habe ich für eine Leserunde auf Lovelybooks bekommen, ich habe es auch schon gelesen.
Ich fand es nicht schlecht. Die Rezension folgt wenn ich aus den Ferien zurückkomme.

Vielen Dank an Lovelybooks und den Beltz und Gelberg Verlag!

Der erste Teil Unsterlich verliebt hat mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt wie es weiter geht.
Auch dieses Buch werde ich in die Ferien mitnehmen und hoffentlich auch dort lesen.

Auf diese Buch bin ich schon sehr gespannt weil ich schon ein paar sehr positive Rezensionen dazu gelesen habe. Da es ziemlich schwer ist werde ich es nicht in die Ferien mitnehmen, vermutlich lese ich es dann direkt wenn ich nach Hause komme. 

Ein großes Dankeschön an Buchbotschafter und den Sauerländer Verlag!

Jaja der zweite Teil der Lebe lieber übersinnlich Trilogie musste ich mir natürlich auch zulegen.
Der erste Teil hat mich oft zum lachen gebracht und ich hoffe das wird der Fortsetzung auch gelingen, ich freue mich schon darauf. Meine kleine Schwester hat schon gelesen und ich glaube es hat ihr nicht schlecht gefallen.


So das wars für den Juli fünf Bücher finde ich nicht schlecht, schließlich will ich die Bücher die schon lange auf meinem SuB liegen auch endlich mal lesen. Leider befürchte ich aber das der August sehr buchreich sein wird, bei den vielen tollen Bücher die in diesem Monat erscheinen.

Die nächste wird auf meinem Blog leider still bleiben da ich erstens wohl keinen Zugang zum Internet haben werde und zweitens wohl auch keine Zeit zum bloggen denn es geht zusammen mit meinen vier besten Freundinnen nach Italien.

Dann bis in etwas einer Woche!
Liebe Grüße Nadja

Freitag, 27. Juli 2012

Aktion zu Die Besessene


Die Besessene von S.B. Hayes»Ich bin all das, was du nicht bist, und werde Besitz von deinem Leben ergreifen.«

Wer ist die geheimnisvolle Genevieve, die wie aus dem Nichts in Katys Leben tritt und alles an sich reißen will, was Katy etwas bedeutet? Die sich kleidet wie Katy, deren beste Freundinnen umgarnt und selbst vor Katys Freund Merlin nicht haltmacht? Schnell ist klar: Genevieve scheint besessen von dem Gedanken, Katys Leben zu zerstören. Doch während Genevieve offenbar bestens über Katy Bescheid weiß, hat diese nicht die leiseste Ahnung, mit wem sie es zu tun hat. Sie beginnt nachzuforschen und stößt auf eine Wahrheit, die ihr Leben schlagartig verändert ...

Der dtv Verlag hat eine tolle Aktion zum Buch Die Besessene von S. B. Hayes gestartet.

Unter allen Bloggern, die den Trailer zum Buch auf ihrem Blog vorstellen verlosen sie 40 Leseexemplare. 
Wenn ihr an der Aktion interessiert seid und möglicherweise auch teilnehmen wollt, 
dann klickt HIER für mehr Infos.

Und hier noch besagter Trailer:

Ich finde die Kurzbeschreibung und auch der Trailer zum Buch lassen eine spannende, düstere und vielleicht auch etwas unheimlich Geschichte erahnen. Das Cover unterstreicht diese Vermutung nochmal.
Ich denke das Buch könnte mal etwas anderes sein und werde es sicher lesen.

Wenn ihr auch an der Aktion teilnehmt wünsche ich euch schon im voraus viel Glück.
Liebe Grüsse Nadja

Feuer und Glas

Feuer und Glas: Der Pakt - Brigitte Riebe

zum Inhalt:
Seit dem verschwinden ihres Vaters, dem Feuerkopf Leandro, der Glasbläser war, lebt Milla zusammen mit ihrer Mutter bei ihrer Tante. Sie betreiben zusammen eine kleine Gaststätte Namens ippocampo. Milla mag ihre Tante Ysa und eigentlich geht es ihr und ihrer Mutter gut, doch obschon seit dem Verschwinden ihres Vaters schon fünf Jahre vergangen sind, vermisst sie ihn noch immer und kann nicht glauben dass es für immer weg ist. Deshalb ist sie auch jedes Mal ganz aufgeregt wenn eine Handelsflotte aus Konstantinopel nach Venedig zurückkehrt, da sie hofft dass ihr Vater an Bord ist. Bei einer solchen Gelegenheit sieht sie Luca zum ersten Mal und die blaue Aura die ihn umgibt fasziniert sie total. Später erfährt sie dass er zu den Wasserleuten gehört und somit so etwas wie ein Feind ist, schliesslich gehört Milla selbst zu den Feuerleuten. Dennoch fühlt sie sich von ihm angezogen und auch die anderen Wasserleute die sie kennen lernt kommen ihr nicht wie Feinde vor. Doch als ein Krieg Venedig bedroht und alle plötzlich hinter der gläsernen Gondel her sind, muss sich Milla entscheiden wem sie mehr vertraut, den Feuer- oder den Wasserleuten? Denn nur sie kann mithilfe eines Briefes ihres Vaters die gläserne Gondel finden und Venedig retten...

meine Meinung:
Irgendwie mag ich Bücher die in Venedig spielen total, was vermutlich an dem besonderen Zauber der Stadt liegt. Deshalb habe ich mich auch an Feuer und Glas herangewagt, denn das Buch war für mich etwas nNues. Einerseits ist das Buch zwar schon ein Fantasyroman, was ich normalerweise lese, andererseits spielt es vollständig im 16. Jahrhundert. Wenn ein Buch, welches ich lese, in der Vergangenheit spielt, dann normalerweise nur weil es um Zeitreisen geht. Daher hatte ich zu Beginn Angst, dass ich Probleme haben könnte mich im Buch zurecht zu finden, da man im 16. Jahrhundert ja schon ein bisschen anderes gelebt hat als heute.
Diese Angst hat sich allerdings als unbegründet herausgestellt, denn das Milla weder ein Handy noch ein Ipod besitzt und es auch sonst keine elektronischen Geräte gibt ist so ziemlich der grösste Unterschied, der mir zur heutigen Zeit aufgefallen ist und diese Tatsache hat mich kein bisschen gestört.

Auch die Sprach ist der heutigen Zeit angepasst und die Geschichte ist somit sehr angenehm zu lesen. Nur selten werden Begriffe gebraucht, die man aus der heutigen Zeit nicht kennt, diese sind allerdings am Ende des Buches erklärt. Dort findet man zudem auch noch ein historisches Nachwort und eine Zeittafel, so erfährt man was wirklich wie in der Geschichte beschrieben vorgefallen ist und was ein bisschen abgeändert wurde.

Die Autorin hat Venedig wunderschön in Szene gesetzt und die Atmosphäre der Geschichte ist absolut magisch. Nachdem das Buch beendet hatte hätte ich am liebsten sofort eine Reise nach Venedig angetreten.
Der historische Aspekt hat mir wirklich überraschend gut gefallen. Frau Riebe hat es geschafft die Ereignisse zu dieser Zeit mit den magischen Elementen zu einer Geschichte zu verweben, die einzigartig und wirklich zauberhaft ist. Nachdem ich ein paar Seiten gelesen hatte und richtig in die Geschichte eingetaucht war konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen, da es so spannend war.

In der Geschichte kommen keine magischen Wesen wie Vampire oder Werwölfe vor. Es sind vielmehr die Feuer- und die Wasserleute, die für den magischen Teil der Geschichte verantwortlich sind. Diese haben nämlich eine sehr starke Bindung zu ihrem Element und können mithilfe diesem Dinge zu Stande bringen, die ein normaler Mensch niemals könnte, wie sogar Häuser einstürzen zu lassen. Milla selbst weiss zu Beginn der Geschichte nichts über diese besonderen Fähigkeiten, sie weiss auch nicht das die Feuer- und die Wasserleute dadurch dass sie so unterschiedlich sind Feinde sind. All dies und vieles mehr entdeckt man zusammen mit Milla während der Geschichte und man kommt auch dem Geheimnis der gläsernen Gondel auf die Spur. Zudem erfährt man auch wie nur die Feuer- und die Wasserleute zusammen mithilfe der Gondeln Venedig retten können.

Der grösste Teil der Geschichte ist aus der Sicht von Milla erzählt, es gibt aber auch Abschnitte die aus der Sicht von anderen Personen, die eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen, erzählt werden. Dadurch weiss man immer ein bisschen mehr als Milla selbst, was die Geschichte jedoch nur noch spannender macht. Oft habe ich mit Milla mitgefiebert und gehofft dass sie die richtige Entscheidung trifft.

Milla war für mich eine dieser Protagonistinnen, die ich direkt ab der ersten Seite mochte, obschon ich nicht wirklich sagen könnte weshalb. Vielleicht weil sie noch immer daran glaubt, dass ihr Vater zurückkehren wird, obschon sonst schon alle den glauben daran aufgegeben haben, sie gibt die Hoffnung nicht auf. Mein erstes Gefühl hat mich nicht getäuscht, Milla ist wirklich eine sehr sympathische Protagonistin. Sie ist selbstständig und intelligent und so war es wirklich ein Vergnügen mit ihr zusammen herauszufinden was es mit dem Brief ihres Vaters auf sich hat und sich mit ihr auf die Suche nach der gläsernen Gondel zu begeben. Sie ist zwar sicher nicht perfekt, schliesslich ist sie menschlich, aber ist klug genug um ihre eigene Meinung zu haben und Leuten nicht einfach blind zu vertrauen.

Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Luca hat mir Aufgrund dieser Tatsache sehr gut gefallen. Denn obschon sich Milla sofort zu Luca hingezogen fühlt verliebt sie sich nicht einfach Hals über Kopf in ihn und macht dann alles was er sagt. Die beiden kommen sich eher langsam näher und es gibt auch immer wieder Hindernisse, die sich ihnen in den Weg stellen. Dennoch kann man bald erkennen, dass die beiden wie füreinander geschaffen sind, glücklicherweise gerät die Liebesgeschichte aber nie zu sehr in den Vordergrund, sondern sie ist wie ein süsses Extra, dass man neben der spannenden Geschichte geniessen kann.

Doch neben Milla und Luca gibt es auch noch eine andere Person, die für die Geschichte eine wichtige Rolle spielt und hinter der mehr steckt als es am Anfang den Anschein hat. Diese Person ist Marco, und obschon ich ihn nicht wirklich sympathisch fand ist er doch sehr interessant und er trägt viel dazu bei, dass die Geschichte so spannend ist, wie sie ist.

Das Cover ist wirklich wunderschön und ich habe mir Milla wirklich fast so wie das Mädchen, welches darauf abgebildet ist, vorgestellt. Dadurch dass im Hintergrund Venedig zu sehen ist, weiss man, wenn man das Buch anschaut, auch sofort wo die Geschichte spielt. Im Innern des Buches gibt es dann auch noch eine Art Karte von Venedig am Anfang des 16. Jahrhunderts zu sehen, welche wirklich wunderschön und sehr detailliert gemacht ist. Auch der Titel, Feuer und Glas - der Pakt, passt zur Geschichte.

Fazit:
Eine spannender und überraschender Roman, in dem historische und fantastische Elemente toll miteinander verwoben wurden. Dazu gibt es auch noch eine sympathische und kluge Protagonistin und eine süsse Liebesgeschichte. Eine klare Leseempfehlung, ich bin schon gespannt wie es im zweiten Teil mit Milla, Luca und den anderen weiter gehen wird.

9/10*

Buchinfos:
Titel: Feuer und Glas - Der Pakt
Autor: Brigitte Riebe
Verlag: Heyne Verlag
Erschienen: 21. Mai 2012
Seitenzahl: 384 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
Brigitte Riebe, 1953 geboren, ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Zu ihren bekanntesten historischen Romanen zählen „Pforten der Nacht”, „Schwarze Frau vom Nil” sowie die beiden erfolgreichen Jakobsweg-Romane „Straße der Sterne” und „Die sieben Monde des Jakobus”. Zuletzt erschien bei Diana „Die Prophetin vom Rhein" ein Roman über die Geschichte der Hildegard von Bingen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

Freitag, 20. Juli 2012

Göttlich verloren

Göttlich verloren - Josephine Angelini

*!Achtung, diese ist der zweite Band der Göttlich Trilogie, lesen auf eigene Gefahr!*

zum Inhalt:
Jede Nacht steigt die 17-jährige Halbgöttin Helen in die Unterwelt hinunter um nach den Furien zu suchen. Da sie die einzige Halbgöttin ist die ohne zu sterben in die Unterwelt gelangen kann, ist es ihre Mission einen Weg zu finden den Rachefeldzug der Furien gegen die Halbgötter zu beenden, damit die sie sich nicht mehr gegenseitig umbringen wollen und auch Hector wieder zu seiner Familie zurückkehren kann. Allerdings hat Helen keine Ahnung wie sie dass anstellen soll und ausserdem müsste sie dafür die Furien überhaupt erst mal finden. Ohne wirkliches Ziel irrt Helen jede Nacht durch die Unterwelt und geht dort im wahrsten Sinne durch die Hölle. Auch am Tag geht es ihr nicht viel besser, nicht nur das Lucas und sie sich nicht lieben dürfen, Lucas scheint sie nun aus irgendeinem Grund sogar zu hassen und geht ihr aus dem Weg. Eines Nachts aber stösst Helen in der Unterwelt auf einen anderen Halbgott...

meine Meinung:
Der erste Teil der Göttlich Trilogie war letztes Jahr eines meiner Lesehighlights, weshalb ich den zweiten Teil am liebsten sofort am Tag seines Erscheinens gelesen hätte. Leider hat dies ganz geklappt. Als ich das Buch dann allerdings endlich in meinen Händen hielt, hätte ich es am liebsten gleich in einem Tag verschlungen.
Anfangs hatte ich zwar ein paar Probleme mich wieder in der Welt der Halbgötter zurecht zu finden, da die Geschichte gleich ein ziemliches Tempo vorgibt und ich die Handlung des ersten Bandes nicht mehr ganz so präsent hatte. Auch mit einigen Begriffen konnte ich nicht mehr wirklich etwas anfangen. Glücklicherweise gibt es hinten im Buch aber ein Verzeichnis, genannt "Wer ist Wer?", welches mein Gedächtnis wieder ein bisschen auffrischen konnte und schon nach kurzer fand ich mich in der Geschichte wieder gut zurecht.

Gleich zu Beginn der Geschichte landet man mit Helen in der Unterwelt und man erfährt von ihrer Mission. Die Unterwelt fand ich wirklich sehr gelungen dargestellt, da bleibt jedem zu hoffen, dass er diesen Ort niemals betreten muss. Helen ist bei ihrer Mission ganz und gar nicht zu beneiden, ihre "Ausflüge" in die Unterwelt schwächen sie sehr stark. Nicht nur das sie jedes mal erst aufwacht wenn sie sich schwer verletzt, manchmal verbringt sie eine halbe Ewigkeit in der Unterwelt, die Zeit verläuft dort nämlich nicht gleich wie in der normalen Welt, zudem schläft und träumt sie auch nicht mehr richtig, da sie jede Nacht in der Unterwelt verbringt. Daneben muss sie aber wie jeder normale Teenager auch noch zur Schule, hat Lauftraining und hilft ihrem Vater in dessen Landen.

Diese doppelte Belastung nimmt sie natürlich sehr mit. Die Geschichte ist dadurch auch nicht mehr so locker und leicht. Während im ersten Teil eindeutig die Liebesgeschichte von Helen und Lucas im Vordergrund stand und es viele süsse Momente zwischen den beiden gab, ist es im zweiten Helens Mission und die Unterwelt, die den grössten Teil der Geschichte ausmachen. Auch gab es im ersten Teil oft lustige Momente und Dialoge, in diesem Teil geht es hingegen eher ernst zu und her. Dafür ist aber die Spannung in diesem Teil grösser und vor allem gegen das Ende hin konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen, der Showdown war wirklich beeindruckend und das Ende so, dass ich keine Ahnung habe, wie ich die lange Wartezeit bis zum dritten Band überstehen soll.

Die Charaktere haben mir wieder sehr gut gefallen. Helen hat sich durch ihre Mission noch einmal weiter entwickelt, sie muss sehr viel ertragen aber dadurch wird sie auch stärker. Anstatt sich nach der Trennung von Lucas in ihrem Zimmer zu verkriechen und zu heulen steckt sie alle ihre Energie in die Mission die Scions vom Fluch der Furien zu befreien. Dennoch ist es für sie natürlich nicht leicht, sie wirkt in diesem Teil ernster und erwachsener.
Auch Lucas leidet darunter dass er nicht mit Helen zusammen sein kann, da man die Geschichte aber grösstenteils aus der Sicht von Helen erlebt und Lucas sich von ihr fernhält, hat er in diesem Teil eine kleinere Rolle. Dennoch bedeutet ihm Helen ohne Zweifel noch immer sehr viel, weshalb ich auch schon gespannt bin auf den dritten Teil, der ja Göttlich verliebt heissen wird.
Eine Person die in diesem Band neu auftaucht ist Orion, er ist der Halbgott der Helen in der Unterwelt zur Seite steht und zwischen ihm und Helen entwickelt sich auch eine Beziehung die möglicherweise über die Freundschaft hinausgehen könnte. Ich persönlich finde aber Lucas passt besser zu Helen. Dennoch mag ich Orion. Er und Helen machen viel zusammen durch was sie auch zusammen schweißt.

Neben diesen drei, gibt es aber noch viele anderer toller Charaktere. Besonders auf das Wiedersehen mit Claire habe ich mich sehr gefreut und sie hat mich wirklich nicht enttäuscht. Wie schon im ersten Band zu erahnen war entwickelt sich zwischen ihr und Jason etwas und ich muss sagen ich finde die beiden passen wirklich gut zusammen. Doch auch zwischen Matt und Ariadne bahnt sich etwas an.
Weiter lernt man in diesem Teil auch ein paar Götter kennen, wie zum Beispiel Hades oder Persephone, auch dessen Darstellung fand ich wirklich unglaublich gut gelungen.
Sowieso finde ich die griechische Mythologie wurde gut mit der Geschichte verflochten und schön spannend erzählt. Für mich, die griechische Mythologie sowieso unglaublich spannend findet, hätte es sogar noch ein bisschen mehr sein dürfen.

Wie schon beim ersten Band finde ich die Gestaltung des Buches gut gelungen. Die Farben gefallen mir gut und passen auch gut zum ersten Teil und wieder ist das Buch auch ohne Schutzumschlag sehr schön anzusehen. Der Titel passt auch super zur Geschichte da Helen vieles verliert oder verloren hat und vor allem auch weil sie sich in der Unterwelt oft verloren fühlt.

Fazit:
Göttlich verloren ist ohne Zweifel eine würdige Fortsetzung. Sie ist um einiges ernster und düsterer, aber auch spannender als der erste Teil. Ich freue mich schon auf den dritten, den abschliessenden Teil der Trilogie und ich denke bei dieser Ausgangslage kann er einfach nur toll werden.

9/10*

Buchinfos:
Titel: Göttlich verloren
Autor: Josephine Angelini
Verlag: Dressler Verlag
Erschienen: Mai 2012
Seitenzahl: 512 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
Josephine Angelini wurde in Massachusetts geboren. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts, New York University. Dabei interessierten sie besonders die tragischen Helden der griechischen Mythologie. Josephine Angelini lebt mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles.

Rezension zum ersten Teil

Sonntag, 15. Juli 2012

Sternensturm

Sternensturm - Kim Winter

*!Achtung dies ist der zweite Teil einer Trilogie, lesen auf eigene Gefahr!*

zum Inhalt:
Mia liegen die schlimmen Ereignisse des letzten Sommers noch immer in den Knochen, sie hat sich verändert. Nur ihre Liebe zu Iason ist noch immer gleich und sie möchte so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen. Jedoch wird auch ihre Liebe bedroht denn Iason ist einem Mädchen aus Loduun versprochen. Doch das ist bei weitem nicht Mias grösstes Problem, denn der Krieg aus Loduun scheint nun auch auf die Erde überzugreifen, immer mehr junge Menschen werden entführt. Zudem werden die Menschen den Loduunern gegenüber immer misstrauischer und viele Verlangen sogar, dass die Flüchtlinge aus Loduun auf ihren Planeten zurückkehren sollen. Als dann auch noch die restlichen Wächter auf die Erde kommen, um den Krieg zu verhindern, verhalten diese sich Mia gegenüber teilweise mehr als nur misstrauisch. Ist es möglich dass Mia gar nicht dazu bestimmt ist Loduun zu retten sondern Lokondra endgültig zum Sieg zu verhelfen? Zu allem Überfluss hört Mia immer wieder eine Stimme in ihrem Kopf die versucht sie zu lenken...

meine Meinung:
Da ich Sternensturm direkt nach dem ersten Teil gelesen habe hatte ich keinerlei Probleme in die Geschichte  zu finden. Sowieso beginnt die Geschichte gleich spannend und das bleibt sie auch das ganze Buch durch. In Sternensturm geschieht eindeutig mehr als im ersten Teil, die Handlung ist spannender und das Tempo der Geschichte schneller. Die Story wirkte grösstenteils sehr gut durchdacht und unvorhersehbar. Ausserdem hat mir der Showdown sehr gut gefallen da er sehr actionreich war.

Durch die Ankunft der Wächter werden jede Menge neuer Charaktere in die Geschichte eingeführt. Die meisten der Wächter lernt man nicht näher kennen, was aber auch Sinn ergibt, denn das wären wohl etwas zu viele Informationen gewesen. Diejenigen Wächter die man näher kennen lernt waren sehr interessante Personen. Besonders Skyto, der mir allerdings bis zum Ende der Geschichte nie sympathisch war, ist ein sehr vielschichtiger Charakter, ausserdem nimmt er auch grossen Einfluss auf das Geschehen. Ausser den Wächtern werden noch zwei andere loduunische Charaktere eingeführt, die beide auch eine wichtige Rolle spielen. Somit waren in diesem Teil die Loduuner eindeutig in der Überzahl.

Bei all diesen neuen, spannenden Charakter sind meiner Meinung nach die lieb gewonnen Figuren aus dem ersten Teil, insbesondere die Kinder aus dem Tulpenweg, zu kurz gekommen. Mir haben die süssen Momente mit Hope, Tony und die anderen Kindern im ersten Teil sehr gut gefallen, ich habe sie in diesem Teil wirklich vermisst. Von den Kindern spielt eigentlich nur noch Luna eine etwas wichtigere Rolle. In den wenigen Szenen in denen Tony vorkommt hat er mir aber immer ein kleines lächeln auf die Lippen gezaubert, ich bin wirklich ein grosser Fan von ihm.

Sowieso gab es hier eindeutig weniger fröhliche Momente als im ersten Teil. Mia wirkte auf mich teilweise fast depressiv. Ausserdem ist sie irgendwie zu einer totalen Drama Queen geworden und verhält sich oft ziemlich kindisch, eigentlich sollte man doch erwarten dass sich noch den Ereignissen im ersten Teil eher erwachsener geworden wäre. So war sie mir leider oft nicht mehr sympathisch und teilweise habe ich mich echt über sie genervt. Ihre Handlung konnte ich oft rein gar nicht nachvollziehen
Bei Iason war die Veränderung glücklicherweise bei weitem nicht so schlimm, allerdings hat auch er sich manchmal ein bisschen komisch und vor allem widersprüchlich verhalten.

Tja und nun noch zu Mia und Iason als Pärchen. Ich kann ja verstehen dass sich die beiden wirklich sehr lieben und dass es für die beiden nicht immer einfach ist. Ich meine sie kommen schliesslich nicht einmal vom gleichen Planeten. Allerdings rechtfertigt das nicht das sie das ganze Buch über immer nur entweder unsterblich und unerträglich verliebt waren oder dann gleich wieder nichts miteinander zu tun haben wollten. Okay das ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben, aber das ganze hin und her hat mich echt genervt.

Was mir allerdings wieder sehr gut gefallen hat war der Schreibstil der Autorin. Die Geschichte wurde wieder in der Ich-Person aus der Sicht von Mia erzählt. Zudem gab es aber auch kurz Abschnitte die in der dritten Person aus der Sicht eines anderen Charakters erzählt wurden. Diese waren immer sehr gut gewählt und sinnvoll.

Die Gestaltung des Buches ist wie schon im ersten Band wunderschön. Allerdings muss ich zugeben, dass ich wenn ich es nicht besser wüsste Aufgrund des Covers denken würde, dass es sich um ein Kinderbuch handelt. Da ich es aber glücklicherweise besser weiss, steht nun ein weiteres wunderschönes Buch in meinem Regal, denn auch im innern ist es sehr schön und liebevoll gestaltet.

Fazit:
Eigentlich hat mir Sternensturm sehr gut gefallen, die Geschichte ist spannend, temporeich und originell, während dem Lesen wird einem nie langweilig. Allerdings hat mich Mia oftmals wirklich ziemlich genervt wodurch ich die Geschichte leider nicht vollkommen geniessen konnte. Dazu kommen noch andere eher kleine Dinge die mich gestört haben. Insgesamt ist Sternensturm aber sicher lesenswert und ich freue mich schon auf den dritten Teil.

7/10*

Buchinfos:
Titel: Sternensturm
Autor: Kim Winter
Verlag: Planet Girl
Erschienen: 22. Mai 2012
Seitenzahl: 586 Seiten
Gebundene Ausgabe
Hier bestellen!

Autoreninfos:
Kim Winter, geboren 1973 in Wiesbaden, lebt mit ihrer Familie im Taunus. Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin, arbeitete sie im Pflegekinderdienst und in einem Waldkindergarten. Dann widmete sie sich voll und ganz ihrer Leidenschaft, die sie selbst als „Schreibsucht“ bezeichnet. Dem Wald ist Kim Winter übrigens noch immer sehr verbunden, weil sie dort neben einem Café in Wiesbaden am liebsten schreibt, und das immer mit Musik im Ohr. Außerdem spielt sie Theater, engagiert sich umweltpolitisch und kann es nicht lassen, Dinge zu hinterfragen. „Bei Ungerechtigkeiten weggucken, geht gar nicht.“

Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Planet Girl Verlag!

Freitag, 13. Juli 2012

Lesestatistik Juni

Eigentlich war es vorhersehbar das es so kommen wird, dennoch bin ich ein bisschen traurig, dass ich wirklich noch kein einziges der in diesem Monat gelesenen Bücher rezensiert habe. Da es aber sowieso nur zu zwei Bücher eine Rezension geben wird bin ich zuversichtlich das ich die bald schaffen werde zumal ich jetzt ja Ferien habe.

Gelesen:
1. Du oder das ganze Leben - Simone Elkeles 10/10* (keine Rezension)
2. Göttlich verloren - Josephine Angelini (Rezension folgt)
3. Pretty Little Liars 2: Makellos - Sara Shepard 6,5/10* (keine Rezension)
4. Du oder der Rest der Welt - Simone Elkeles 9,5/10* (keine Rezension)
5. Feuer und Glas: Der Pakt - Brigitte Riebe (Rezension folgt)
6. Abandon - Meg Cabot 7/10* (keine Rezension)

Gesamt Seitenzahl: 2360 Seiten
Davon Englisch: 296 Seiten

Buch des Monats:
Eine wirklich wunderschöne Liebesgeschichte, die alles andere als oberflächlich ist und mich sogar zu Tränen gerührt hat. Eine absolute, riesige Leseempfehlung!
Wenn es gewünscht ist werde ich nachdem ich den letzten Teil der Reihe gelesen habe eine Rezension zu allen drei Büchern machen. Schreibt bei Interesse bitte einen Kommentar!



Rezensionsexemplare:
Timeless - Alexandra Monir
Dead Beautiful: Unendliche Sehnsucht - Yvonne Woon
Sternensturm - Kim Winter
Göttlich verloren - Josephine Angelini
Das göttliche Mädchen - Aimée Carter

Gekauft:
Erebos - Ursula Poznanski
Du oder der Rest der Welt - Simone Elkeles
Du oder die grosse Liebe - Simone Elkeles
The Maze Runner - James Dashner
Harry Potter and the Philosopher's Stone - J. K. Rowling

Leseplan:
Für die Ferien habe ich mir vorgenommen meinen SuB mal ein bisschen abzubauen, welche Bücher genau gelesen werden entscheide ich spontan, vielleicht könnt ihr mir ja welche empfehlen. Schaut einfach mal auf der Seite Mein SuB vorbei, diese werde ich auch gleich noch aktualisieren.

Liebe Grüße Nadja

Donnerstag, 12. Juli 2012

Gebannt

Gebannt: Unter fremdem Himmel - Veronica Rossi


zum Inhalt:
Der grösste Teil von Arias Leben spielt sich virtuell ab, sie lebt in einer perfekten Welt. In einer Welt in der sie alles tun kann, ohne die Folgen zu spüren, es gibt keine Unfälle oder Krankheiten, kein Schmerz und niemand stirbt jung. Doch dann geschieht etwas, womit Aria nie gerechnet hätte und ihr ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt. Sie wird in der richtigen Welt ausgesetzt. Eigentlich sind ihre Chancen zu überleben gleich Null, doch dann trifft sie auf Perry. 
Perry lebt in der wirklichen Welt, diese ist schrecklich und brutal. Unfälle, Krankheiten und Schmerz liegen an der Tagesordnung und auch das jemand schon sehr jung stirbt ist keine Ausnahme. Er ist alles andere als begeistert von der Aussicht Zeit mit Aria verbringen zu müssen, doch sie ist seine einzige Chance seinen Neffen, welcher entführt worden ist, wieder zu finden. Denn auch Aria ist auf der Suche nach jemandem den sie liebt, sie sucht ihre Mutter...


meine Meinung:
Auch wenn es mir weh tut, ich muss sagen am Anfang hat mir Gebannt ganz und gar nicht gefallen. Schon nach etwa 5 Seiten war ich kurz davor das Buch abzubrechen. Mein Problem war, dass man direkt in die Handlung hineingeworfen wird, ohne das man überhaupt versteht was gerade abgeht, ausserdem geht es auch noch direkt um irgendein technisches Zeug, was ich wirklich gar nicht mag, weil ich das auch nie verstehe und es mich echt nicht interessiert. Ausserdem war mir Aria auch gleich von der ersten Seite an unsympathisch. Dabei hatte ich gerade mal 5 Seiten gelesen. Tja, genau dies Stellte sich dann als mein Glück heraus, denn ich dachte mir dass ich ein Buch doch nicht schon so früh abbrechen könne. Daher lass ich weiter und eins kann ich euch versprechen, übers abbrechen habe ich keine Sekunde mehr nachgedacht...


Etwa ab Seite 20 hat mich die Geschichte gefesselt, da sie wirklich spannend wurde und spätestens nachdem Aria in die Aussenwelt verstossen wurde und auf Perry traf war ich davon überzeugt, dass sie und ich uns trotz unserem schlechten Start sicher noch anfreunden werden. 
Dass man die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Aria sondern auch aus der Sicht von Perry erzählt bekommt fand ich gerade bei diesem Buch sehr gut und vor allem auch sinnvoll. Denn dadurch dass die beiden aus vollkommen unterschiedlichen Welten kommen sehen sie die Dinge auch sehr unterschiedlich. Zudem erfährt man so auch über die jeweiligen Welten mehr, was bei nur einer Sichtweise nicht möglich gewesen wäre. Sowieso fand ich die Welt in Gebannt wirklich faszinierend, ein bisschen schade fand ich aber das man so gut wie nichts darüber erfahren hat, weshalb sich die Welt so verändert hat oder auch was es mit dem Äther genau auf sich hat. Allerdings hoffe ich darauf dass es in den Folgebänden zu diesem Thema noch ein bisschen mehr Informationen geben wird. 


Perry und Aria sind während einem grossen Teil der Geschichte allein unterwegs und da die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, sind sie auch eindeutig die beiden Personen über die man am meisten erfährt. Über die anderen Figuren erfährt man nicht besonders viel, dennoch gab es ein paar die ich wirklich interessant fand, besonders Roar fand ich sehr sympathisch.
Perry hat mich dadurch, wie sehr er seinen Neffen liebt, sofort für sich eingenommen. Auch wenn er sich Aria gegenüber anfangs ziemlich kalt verhält, weiss man doch dass er ein Herz hat. Obschon Perry manchmal ziemlich hart und brutal sein kann, fand ich ihn irgendwie süss. Seine besonderen Sinne und die Wahrnehmungen die er dadurch hat fand ich sehr interessant und ich habe gern darüber gelesen.
Bei Aria hat es hingegen, wie schon erwähnt, ein bisschen länger gedauert bis sie mich überzeugen konnte, dass sie keine verwöhnte Zicke ist, schliesslich hat sie mich aber davon überzeugt. Es hat sich sogar gezeigt, dass sie eine richtige Kämpferin ist, die nicht so schnell aufgibt und auch ihren Willen durchsetzen kann.

Was mir an Gebannt aus sehr gut gefallen hat ist die Beziehung von Perry und Aria. Die beiden haben sich nämlich Ausnahmsweise nicht gleich auf den ersten Blick ineinander verliebt und haben dann den Rest der Geschichte nichts anderes mehr getan als sich gegenseitig an zu himmeln. Nein, ihre Beziehung hat sich langsam aufgebaut und wurde immer stärker, dennoch blieb sie realistisch und die beiden haben dabei nicht ihren Verstand eingebüsst und sich für den anderen verändert. Zudem wird die Liebesgeschichte nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt, worüber ich froh war, da Gebannt noch viel mehr zu bieten hat. Dennoch spielt die Liebesgeschichte eine wichtige Rolle.

Beim Cover zu Gebannt ging es mir zu Beginn ähnlich wie bei der Geschichte selbst. Auf den Bildern die ich im Internet gesehen habe gefiel es mir irgendwie nicht wirklich. Als ich es dann aber in Natura sah und das Buch in der Hand hielt musste ich zugeben dass es doch irgendwie etwas hat. Mir so richtig zu gefallen fing es aber erst an, als ich das Buch mal aufschlug und das mintgrüne/mintblaue Papier sah mit welchem der Buchdeckel innen ausgekleidet ist, irgendwie gefällt mir die Farbe nämlich total. Danach habe ich den Schutzumschlag mal abgenommen und als ich sah wie schön das das Buch auch darunter aussieht war es endgültig um mich geschehen. Inzwischen finde ich Gebannt zu den besten und auch den schönsten Büchern in meinem Regal.


Fazit:
Obschon mit Gebannt auf den ersten Seiten ziemlich abgeschreckt hat, bin ich jetzt mehr als nur froh das ich durchgehalten habe. Die Geschichte ist spannend, hat sympathische Helden und sowieso alles was eine gute Dystopie und Geschichte allgemein braucht. Eine klare Leseempfehlung.

9/10*


Buchinfos:
Titel: Gebannt - Unter fremdem Himmel
Autor: Veronica Rossi
Verlag: Oetinger Verlag
Erschienen: März 2012
Seitenzahl: 432 Seiten
Gebundene Ausgabe


Autoreninfos:
Veronica Rossi, in Rio de Janeiro/Brasilien geboren, zog in ihrer Kindheit oft um und lebte in Mexiko, Venezuela, an der Ostküste der USA und schließlich in Kalifornien. Hier besuchte sie die Universität und studierte Schöne Künste am Californian College of the Arts in San Francisco. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Norden Kaliforniens und arbeitet als freie Autorin. Sie schreibt vor allem futuristische Romane für junge Erwachsene. Erste Ehren erwarb sie mit bisher unveröffentlichten Manuskripten auf amerikanischen Autoren-Wettbewerben, wo sie in der Kategorie Fantasy und Science Fiction auf den vordersten Plätzen rangierte. GEBANNT - UNTER FREMDEM HIMMEL, eine Liebesgeschichte in postapokalyptischen Zeiten, ist ihre erste Buchveröffentlichung und der erste Teil einer Trilogie. 

Dienstag, 10. Juli 2012

Cover reveal Clockwork Princess

Gerade wurde das Cover zu Clockwork Princess von Cassandra Clare enthüllt.
Ich finde das Cover echt wunderschön, besonders wegen dem leuchtenden Buch und dem tollen Kleid welches das Mädchen (vermutlich Tessa) trägt.
Den Gesichtsausdruck des Mädchens und besonders die Augen finde ich zwar ein bisschen komisch und auch ihr Hals sieht irgendwie ein bisschen lang aus.
Über solche kleine Dinge lässt sich aber gut hinwegsehen, denn im Gesamteindruck finde ich das Cover wirklich sehr gelungen.

Was mich jetzt natürlich interessiert ist eure Meinung zum Cover.
Gefällt es euch?

Liebe Grüße Nadja

I'm back und endlich Ferien

Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht ob ihr es bemerkt habt, da es auf hier in letzter Zeit sowieso sehr still war, aber ich war übers Wochenende ein paar Tage weg. 
Letzten Freitag haben nämlich für mich meine mehr als verdienten 5 Wochen Sommerferien angefangen.
Und zum Ferienanfang bin ich gleich mal mit einer Freundin ans Openair Frauenfeld gegangen.
Ich muss sagen es hat mir echt super gefallen, auch wenn Tinie Tempah leider nicht gekommen ist (er war eigentlich der Grund weshalb ich und meine Freundin überhaupt gehen wollten).
Gestern musste ich dann aber ein bisschen nachschlafen und auch heute war ich noch nicht unbedingt so fit.

Ab Morgen sollte es dann aber bis Ende Woche jeden Tag eine Rezension geben und zudem steht auch noch die Monatsstatistik für den Juni aus, obschon ich die lieber gar nicht machen möchte, da sie vermutlich nicht sehr toll ausfallen wird.

Folgende Rezensionen stehen noch aus:
Gebannt: Unter fremdem Himmel - Veronica Rossi
Göttlich verloren - Josephine Angelini
Feuer und Glas - Brigitte Riebe
Sternensturm - Kim Winter

Ich hoffe ihr seit mir nicht böse das hier in letzter Zeit so wenig los war.
Ich verspreche das es bald besser wird.

Liebe Grüße Nadja

Dienstag, 3. Juli 2012

Sternenfeuer

Sternenfeuer: Gefährliche Lügen - Amy Kathleen Ryan


zum Inhalt:
Die 15-jährige Waverly lebt auf dem Sternenschiff Empyrean welches sich auf dem Weg zum Planet New Earth befindet. Die Leute an Bord sind von der grösstenteils nicht mehr bewohnbaren Erde geflüchtet. Waverly gehört zu den ersten Kindern die an Bord des Schiffes geboren wurden. Daher wird von ihr erwartet sie schon bald den etwas gleich alten Kirean heiratet, mit dem sie jetzt schon seit fast einem Jahr zusammen ist. Schliesslich muss dafür gesorgt werden, dass die Bevölkerung des Schiffes nicht ausstirbt. Waverly ist sie jedoch nicht sicher, ob sie wirklich schon bereit ist für diesen Schritt. Diese Probleme treten aber plötzlich in den Hintergrund als das Schwesternschiff der Empyrean die New Horizon auftaucht und sie angreift. Bei diesem Angriff wird nicht nur beinahe die gesamte erwachsenen Besatzung der Empyrean getötet und das Schiff schwer beschädigt, zudem werden auch noch alle Mädchen inklusive Waverly entführt und auf die New Horizon gebracht. Für Kirean bedeutet dies ein Kampf ums nackte überleben und Waverly muss einen waghalsigen Plan schmieden, damit sie und die anderen Mädchen ihren Entführern entkommen können. Auch wenn diese behaupten nur das Beste für sie zu wollen...


meine Meinung:
Sternenfeuer unterscheidet sich stark von den anderen Büchern die ich in letzter Zeit gelesen habe. Der wohl grösste Unterschied besteht darin, dass hier die Liebe einmal eine wirklich sehr untergeordnete Rolle spielt. Waverly und Kirean sind zwar schon irgendwie ein Paar, allerdings befinden sie sich den grössten Teil der Geschichte nicht auf demselben Sternenschiff und somit extrem weit von einander entfernt. Ausserdem haben sie wirklich grössere Probleme als die Liebe. Obschon es Waverly manchmal beschäftigt dass sie nicht so sicher ist, ob sie Kirean wirklich liebt und sich zudem auch zu jemandem anderen hingezogen fühlt.

Sowohl Waverly als auch Kirean und eigentlich auch alle anderen Kinder der Empyrean müssen wirklich unglaublich viel durchmachen. Für meinen Geschmack war das Buch manchmal fast ein bisschen zu krass, besonders weil alle wirklich noch Kinder sind, niemand ist über 16 Jahre alt und die meisten sind sogar viel jünger. Zudem war es manchmal fast erdrückend, da es keinen Hoffnungsschimmer gibt, dass alles wieder gut wird. Denn dadurch dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Waverly und Kirean erzählt wird, bekommt man mit, was auf beiden Schiffen geschieht. Während Waverly im Buch hofft, dass sie und die anderen Mädchen vielleicht fliehen und zurück zu ihrem eigenen Schiff kommen können und dass dann alles gut wird, weiss man als Leser, dass die Empyrean schwer beschädigt ist und fast alle Erwachsenen tot sind. Als Leser kennt man das Elend welchem beide ausgesetzt sind und man kann sich höchstens entscheiden, welches Schicksal vielleicht ein kleines bisschen weniger schlimm ist.

Das ganze war wirklich ein bisschen viel für mich, die Geschichte war sehr erdrückend. Ein kleiner Hoffnungsschimmer, vielleicht auch ein bisschen Romantik oder sonst irgendetwas was die Atmosphäre auch nur ein kleines bisschen aufgelockert hätte wäre wirklich schön gewesen. So wollte ich manchmal wirklich nicht mehr weiter lesen, weil es mich fast ein bisschen deprimiert hat.

Was der Geschichte meiner Meinung nach auch ein bisschen gefehlt hat, war eine Person, mit der ich wirklich mitfiebern konnte. Denn natürlich taten mir Kirean, Waverly und die anderen Kinder leid, so richtig identifizieren konnte ich mich aber mit niemandem. Auch war mir niemand wirklich sympathisch, es ist schwer zu beschreiben, aber für mich waren alle ein bisschen zu kalt und teilweise brutal, in der Weise, wie sie die anderen Menschen behandelt haben. Man konnte zwar immer erkennen, dass sie gute Absichten haben, gewisse Handlungen haben aber dennoch dafür gesorgt, dass ich mit der niemandem wirklich warm wurde.

Der Geschichte zu gute halten sollte man aber, dass sie wirklich spannend ist. Wer solche sehr düsteren und brutalen Geschichten mag und sich nicht daran stört das es keinen wirklichen Sympathieträger hat und es oftmals schwierig ist Zuversicht zu empfinden, dem wird Sternenfeuer sicher gefallen. Für mich war es vielleicht auch nicht ganz der richtige Zeitpunkt.

Fazit:
Sternenfeuer ist sicher lesenswert, man sollte sich allerdings darauf gefasst machen, dass es nichts für schwache Gemüter ist. Man wird mit einigen schockierenden Dingen konfrontiert, die oftmals etwas Zeit brauchen bis sie verdaut sind. Somit kann man das Buch auch nicht mal nebenbei schnell lesen, obschon die Spannung dafür sorgt, dass man nicht allzu lange daran liest.

7/10*


Buchinfos:
Titel: Sternenfeuer - Gefährliche Lügen
Autor: Amy Kathleen Ryan
Verlag: PAN
Erschienen: 1. März 2012
Seitenzahl: 432 Seiten
Gebundene Ausgabe


Autoreninfos:
Amy Kathleen Ryan wuchs in Jackson im amerikanischen Bundesstaat Wyoming auf. Sie studierte Anthropologie und Englische Literatur in Wyoming und Vermont, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte.


Sonntag, 1. Juli 2012

Aktion zu Legend - Fallender Himmel


Bei all dem Stress den ich in letzter Zeit hatte habe ich fast vergessen bei dieser tollen Aktion mitzumachen.
Der Loewe Verlag verlost 20 Vorabrezensionsexemplare von Legen: Fallender Himmel von Marie Lu.

Hier das tolle Cover:
Die Kurzbeschreibung:
Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende! Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen. Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders? Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist. Fallender Himmel ist der erste Band der Legend-Trilogie.
Mehr Infos und unter anderem auch eine Leseprobe gibt es hier:
www.LegendFans.de

Für alle die sich schon genauso auf das Buch freuen wie ich, hier noch der tolle Trailer:

Falls ihr auch noch bei der Aktion mitmachen möchtet habt ihr noch Zeit bis zum 2. Juli.
Falls ihr schon mitgemacht habt dann wünsche ich euch viel Glück.

glg Nadja