Samstag, 28. April 2012

Neuzugänge April

Gerade musste ich mit Schrecken feststellen, das der April schon fast zu Ende ist und ich noch nie meine Neuzugänge gepostet habe. Oschon es echt viele sind. :)
Daher werde ich die Kurzbeschreibungen auch mal wieder nicht posten, sonders die Bücher nach Amazon verlinken.
Also dann fangen wir mal an, ich hoffe ich schaffe das noch heute (28.4.2012), obschon ich nebenbei noch dsds schaue, muss man ja fast wenn schon mal ein Schweizer im Final ist. ;)

Da ich Aufgrund meines Ferienjobs (in der Bibliothek Bücher und Gestelle abstauben) endlich mal Geld hatte musste ich natürlich sofort shoppen gehen und so war ich vorletzte Woche in Bern und habe mir sage und schreiben 6 Bücher gekauft. Und schon war das Geld wieder weg! :(

Zuerst habe ich mir drei Englische Bücher gekauft:
Da fand ich das Cover irgendwie einzigartig und sehr schön und auch die Kurzbeschreibung klang spannend, als ich dann auch noch die schönen Illustrationen gesehen habe war es um mich geschehen.
Gelesen habe ich das Buch sogar auch schon gelesen und es hat mir wirklich gut gefallen. 
In den Skiferien habe ich ein Buch von Meg Cabot gelesen, welches mir wirklich gut gefallen hat. Hier fand ich den Klappentext vielversprechend und deshalb habe ich es mir direkt gekauft. 
Dieses Buch wollte ich mir ursprünglich mal auf Deutsch kaufen, fand es dann aber zu teuer und deshalb habe ich es mir dann halt auf Englisch zugelegt, dass Cover ist sowieso schöner und der tolle Titel klingt auf Englisch auch besser. 

Und dann auch noch drei Deutsche Bücher:
Leider habe ich hier mal die Leseprobe gelesen und danach wollte einfach unbedingt weiter lesen, deshalb habe ich mir das Buch gekauft. Das Cover sieht auch einfach wunderschön aus.
Um dieses Buch schleiche ich jetzt schon etwas länger herum und jetzt habe ich es mir endlich gekauft, ich habe schon viel gutes darüber gehört und freue mich schon sehr auf das Buch.
Auch hier ist die Leseprobe am Kauf Schuld und vielleicht noch das tolle Cover.

Als letztes noch die Rezensionsexemplare:
Herzlichen Dank an den Oetinger Verlag, besonders dafür, dass sie mir das Buch noch ein zweites Mal geschickt haben, weil es beim ersten Mal nicht bei mir angekommen ist.
Jetzt freue ich mich dafür umso mehr auf das Buch.
Vielen Dank!

Über dieses Buch habe ich schon sehr viel gutes gehört, deshalb musste ich natürlich auch mal die Leseprobe lesen und da ich das Buch jetzt hier bei mir stehen habe ist wohl klar, wie ich die Leseprobe fand. ;)
Ein riesiges Dankeschön an den ivi Verlag!

Hier war ausnahmsweise mal nicht die Leseprobe schuld, sondern die Rezensionen, denn obwohl nicht alle super positiv waren, haben sie mich total neugierig auf das Buch gemacht.
Herzlichen Dank an den PAN Verlag!

Da brauche ich nicht viel zu sagen, nachdem ich den ersten Teil so toll fand, musste der zweite natürlich auch sofort her.
Ein großes Dankeschön an den Mira Taschenbuch Verlag!

Auch hier die ersten zwei Teile waren toll und von daher musste der dritte natürlich auch gleich her.
Vielen herzlichen Dank an den Lyx Verlag!

Von diesem Buch habe ich bisher ja wirklich nur gutes gehört und ich kann das bisher auch bestätigen.
Ich habe nämlich, glaube ich gestern, angefangen zu lesen und bisher ist es einfach toll.
Zuerst hatte ich ja Angst, dass fast 1000 Seiten zu viel sind, aber ich glaube ich werde mir am Ende wünschen es wären noch mehr.
Ein großer Dank an Blogg dein Buch und den Aufbau Taschenbuch Verlag!

Soooo geschafft, ich bin fertig, sogar noch knapp vor dsds!
Hätte ich ehrlich nicht gedacht, aber wenn die immer noch so lange reden... ;)

glg Nadja

Freitag, 27. April 2012

Dark Angels' Summer

Dark Angels' Summer: Das Versprechen - Kristy und Tabita Lee Spencer

zum Inhalt:
33 Tage im Jahr sind die beiden Schwestern Dawna und Indie gleich alt, dieses Jahr sind sie beide 17 Jahre alt. In dieser Zeit geschehen komische Dinge mit den beiden und sie sind näher als sonst, viel näher, sie können sogar die Gedanken der jeweils anderen hören. Doch dieses Jahr ist es noch merkwürdiger als sonst, denn sie kehren zurück nach Whistling Wing, wo sie als Kinder immer ihre Sommer verbracht haben. Aber nichts ist mehr wie früher. Ihre Granny, die auf Whistling Wing lebte, ist tot und ihre Mutter, neuerdings total begeistert von Engeln, hat auch noch ihren neuen Freund Shantani mitgeschleppt und will auf der Farm ein Engelseminar veranstalten, wovon Dawna und Indie natürlich wenig begeistert sind. Zu allem Überfluss taucht auch noch ein Schwarm riesiger, schwarzer Vögel auf, welcher sich total merkwürdig verhaltet...

meine Meinung:
Ehrlich gesagt ist dieses Buch für mich ein bisschen schwierig, denn einerseits hat es mir eigentlich wirklich gut gefallen, besonders die Atmosphäre, aber andererseits hat mich das Buch auch nicht richtig gepackt. Weil ich in die Skiferien fuhr musste ich sogar kurz vor Ende eine ganze Woche lang pausieren, aber ehrlich gesagt hat mir das nicht einmal viel ausgemacht, ich hatte nie das Gefühl unbedingt wissen zu müssen, wie es weiter geht.

Mein hauptsächliches Problem war, dass lange eigentlich nicht wirklich viel geschehen ist, ich hatte lange keine Ahnung, wo die Geschichte überhaupt hinführen soll. Dawna und Indie wissen ja selbst lange nicht, was eigentlich los ist und was ihre Rolle bzw. Aufgabe ist. Von daher ist es irgendwie schon logisch, dass auch der Leser ahnungslos bleibt, denn die Geschichte ist abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Dawna und Indie geschrieben. Leider hat das für mich die Geschichte aber teilweise etwas langweilig gemacht, da sie sich so lange hingezogen hat und für mich einfach die Spannung gefehlt hat. Ausserdem bleiben am Ende unzählige Fragen offen und vieles ungeklärt. Natürlich handelt es sich hier nur um den ersten Band einer, soviel ich weiss, 4-teiligen Reihe, dennoch waren es für mich zu viele ungeklärte Dinge, weshalb ich das Ende nicht wirklich befriedigend fand.

Eigentlich finde ich aber die Idee, die hinter der Geschichte steckt sehr spannend, denn wie man schon dem Titel des Buches, Dark Angels' Summer, entnehmen kann, geht es in der Geschichte um Engel, allerdings auch eine andere Art, als vielleicht zu erwarten. Einerseits ist da die Mutter von Indie und Dawna, die mit den anderen Teilnehmern des Engelseminars und Shantani fleissig channelt und probiert Kontakt mit ihrem Schutzengel aufzunehmen. Doch auch auf eine etwas andere Art treten Engel auf, darüber möchte ich aber noch nicht zu viel verraten.

Was mir aber am besten gefallen hat, war die Atmosphäre der Geschichte. Ich habe mich wirklich gefühlt, als wäre ich auf Whistling Wing. Denn die Farm und die Umgebung wurden sehr schön beschrieben und mit den Gefühlen, welche Dawna und Indie mit diesem Ort verbinden, hat sich eine Atmosphäre aufgebaut, die mich richtiggehend in ihren Bann gezogen hat.

Auch die Charaktere haben mir gut gefallen, zumindest meistens. Da die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist lernt man Dawna und Indie ziemlich gut kennen. Anfangs wirken die beiden ziemlich unterschiedlich, Dawna immer ruhig und überlegt und Indie ziemlich temperamentvoll und impulsiv. Zudem hat man zu Beginn auch ein bisschen das Gefühl, dass sich die beiden nicht sehr nahe stehen. Im Verlauf der Geschichte musste ich aber bemerken, dass der erste Eindruck getäuscht hat, erstens haben sie bei weitem mehr Ähnlichkeiten, als ich dachte und zweitens stehen sich die beiden auch wirklich sehr nahe, sie streiten sich zwar oft, aber man merkt gut, dass sie einander wichtig sind.
Ihre Beziehung zu einander fand ich wirklich schön dargestellt und auch die zu ihrer Mutter und ihrer Grossmutter, auch wenn erstere ziemlich problematisch ist. Auch andere Beziehungen kommen in dem Buch vor, denn beide Dawna und Indie verlieben sich, allerdings unterscheiden sich ihre beiden "Beziehungen" sehr stark von einander.
Was einigen vielleicht Probleme bereiten könnte ist die Ausdrucksweise von Indie, denn sie flucht schon ziemlich oft, auch Dawna flucht manchmal, aber eindeutig seltener, da kann man auch schon erkenne, wer von den beiden älter ist, auch wenn es nicht mal ein Jahr ist.

Die Gestaltung des Buches gefällt mir eher mittelmässig. Die Farben des Covers finde ich zwar sehr schön und auch die Blumen darauf und die Federn gefallen mir gut, die beiden Mädchen gefallen mir hingegen weniger. Vom Aussehen passen sie zwar nicht schlecht zu Dawna und Indie, ich finde aber sie passen da nicht so hin, in die untere Ecke des Cover, allerdings ist das natürlich, wie immer, Geschmackssache.
Die innen Gestaltung des Buches finde ich dagegen überaus gelungen, denn bei Dawnas Kapiteln hat es unten an der Seite immer eine schwarze Feder und bei Indie eine rote. So hat man nie Probleme damit, in wessen Kapitel man sich gerade befindet. Ausserdem verfügt das Buch über ein Lesebändchen, was ich sehr praktisch finde.

Fazit:
Die Atmosphäre der Geschichte ist wirklich toll, die Protagonistinnen gut ausgearbeitet und die Grundidee sehr interessant, leider gab es aber auch einige Längen und ein Ende, welches nach meinem Geschmack zu viele Fragen offen lies. Dennoch ein Buch welches sicher lesenswert ist.

7/10*

Buchinfos:
Titel: Dark Angels' Summer - Das Versprechen
Autor: Kristy Spencer und Tabita Lee Spencer
Verlag: Arena
Erschienen: Januar 2012
Seitenzahl: 475 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
Die Schwestern Kristy und Tabita Lee Spencer leben zusammen auf einem abgelegenen Anwesen. Sie können besser schießen als stricken und besser Holz hacken als kochen. Die besten Ideen haben sie, wenn sie gemeinsam am frühen Morgen mit den Pferden unterwegs sind und nur das Hufgeklapper ihre Gedanken unterbricht. Die Geschichte von Dawna und Indie beruht auf einem Traum von Kristy Spencer.

(Quellen: www.amazon.de; www.arena-verlag.de) 

Sonntag, 22. April 2012

Julia für immer

Julia für immer - Stacey Jay

zum Inhalt:
Dies ist die "wahre" Geschichte von Romeo und Julia. Denn anders als in der allseits bekannten Version der Geschichte sind die beiden nicht als Liebe zueinander gestorben. Nein, Romeo hat Julia ermordet, um selbst unsterblich zu werden. Doch auch Julia ist nicht wirklich gestorben, sie lebt, mehr oder weniger, und kämpft für die Liebe. Sie hilft wahren Seelenverwandten zueinander zu finden und kämpft so schon seit Jahrhunderten gegen Romeo, der genau das Gegenteil versucht. Schon über 30-mal ist Julia in ihrer Mission auf die Erde gekommen, um wahre Liebende zusammen zu bringen, doch dieses Mal ist alles anders. Es beginnt damit, dass sie in einem Auto im Körper von Ariel Dragland aufwacht, doch sie ist nicht allein, denn mit ihr im Auto befindet sich niemand geringeres als Romeo, der den Körper eines Jungen Namens Dylan übernommen hat. Noch sie ist Julia Romeo so früh in einer Mission begegnet und nur knapp kann sie ihm entkommen. Doch dies bleibt bei weitem nicht das einzige ungewöhnliche, was auf dieser Mission geschieht...

meine Meinung:
Ich denke diese Buch ist ziemlich Geschmackssache. Wem aber die Grundidee, also Romeo und Julia als Feinde, gefällt, dem wird Julia für immer höchstwahrscheinlich auch gefallen. Wer allerdings ein totaler Fan von der originalen Geschichte von Romeo und Julia ist oder der Idee aus irgendeinem anderen Grund nichts abgewinnen kann, dem würde ich dringend davon abraten, das Buch zu lesen.
Mich persönlich hat die Idee von Julia für immer sofort neugierig gemacht, obschon ich auch die originale Version mag.

Die Geschichte beginnt damit, dass Julia in Ariels Körper aufwacht, man bekommt ein paar Erklärungen, weshalb sie ihren Körper übernommen hat und was geschehen ist bevor Julia Ariels Körper eingenommen hat. Dann taucht auch schon Romeo auf und Julia muss schnellstens von ihm weg kommen, da sie noch nicht genug Kraft hat, um gegen ihn zu kämpfen.
Man ist also sofort mitten im geschehen und hat genau wie Julia nicht wirklich Zeit sich zu orientieren. Die Geschichte geht dann auch ziemlich rasant weiter, denn Julia hat es alles andere als einfach die beiden Seelenverwandten zusammen zu bringen und das nicht nur wegen Romeo. Denn die beiden Seelenverwandten Ben und Ariels beste Freundin Gemma scheinen nicht wirklich zusammen zu passen.
Dass Julia sich dann selbst auch noch verliebt macht das ganze natürlich auch keineswegs einfacher, besonders da sie sich in Ben verliebt, den sie eigentlich mit Gemma zusammen bringen sollte.

Erzählt wird die Geschichte grösstenteils aus der Sicht von Julia, mit kleinen Zwischenspielen, die aus der Sicht von Romeo erzählt werden. Den Schreibstil fand ich angenehm zu lesen, sonst aber nicht weiter erwähnenswert.

Die Geschichte ist durchwegs spannend, manchmal allerdings auch etwas verwirrend, da irgendwie weder Romeo, noch Julia wirklich viel über ihre Aufgabe und ihre "Auftraggeber" zu wissen scheinen und schon gar nicht, weshalb bei dieser Mission nichts normal verläuft. Obschon Romeo zumindest mehr zu wissen scheint als Julia, die so ziemlich ahnungslos ist. Leider kann man sich bei Romeo aber nie sicher sein, ob er die Wahrheit sagt.

Sowieso wurde ich aus Romeo nicht schlau. Ich wusste nicht ob er mir Leid tun sollte, da er ziemlich verrückt zu sein scheint oder ob er es verdient hat. Manchmal kam er sogar ziemlich "nett" rüber, aber man kann sich nie sicher sein, ob er Julia wirklich helfen will oder ob er sie am liebsten umbringen würde.
Ich muss aber zugeben, dass ich ihn irgendwie trotzdem die ganze Geschichte über mochte, obschon sich Julia in ihren Hass und ihre Abscheu ihm gegenüber ziemlich hineinsteigert und kein gutes Haar an ihm lassen konnte.

Julia hingegen ist ein sehr sympathischer Charakter, trotz ihrer Verbitterung versucht sie alles in ihrer Macht stehende um Liebende zusammen zu bringen. Sogar Gemma und Ben, obschon sie Gemma nicht mag, da diese zickig, egozentrisch und eine schlechte Freundin ist, und in Ben verliebt ist. Ihr innerer Konflikt, oder besser ihre inneren Konflikte, denn von diesen gab es viele, wurden gut dargestellt. Trotzdem hat mir irgendwas an ihr gefehlt, ich kann nicht mal benennen was, um sie wirklich ins Herz schliessen zu können.

Gemma habe ich ja oben schon beschrieben und daraus wird wohl auch verständlich weshalb ich sie nicht wirklich sympathisch fand. Ich hätte es gut gefunden, wenn sie sich im Verlauf der Geschichte etwas verändert hätte, was sie aber leider nicht tat.
Ben fand ich zwar durchaus sympathisch, aber er war mir auch ein bisschen zu flach, ich hätte gern mehr über ihn erfahren.
Auch über Ariel hat man nach meinem Geschmack etwas wenig erfahren, denn der Fokus liegt schon stark auf Julia. Besonders frage ich mich, was mit ihr am Ende der Geschichte geschehen ist, soweit ich mich erinnern kann wird das nämlich nirgends erwähnt.

Das Ende ist sowieso ein bisschen eine Sache, ich persönlich fand es eigentlich nicht schlecht, auch wenn ich es nicht sehr zufrieden stellend fand, besonders weil ich gern wüsste was mit Ariel geschehen ist, aber ich habe auch schon in ein paar Rezensionen gelesen, das es auch Leute gab, die es absolut schrecklich fanden.
Ist halt auch wieder Geschmackssache, nur kann man die Leser schlecht vorwarnen, was auf sie zukommt.
Was ich allerdings gut fand ist, dass die Geschichte in sich ziemlich abgeschlossen ist.

Das Cover hat es mir wirklich angetan, was besonders an den tollen Rottönen liegt, in denen es gehalten ist. Das Mädchengesicht passt zwar nicht wirklich zu meiner Vorstellung und auch der Beschreibung von Julie/Ariel, aber das ist ja eigentlich noch häufig. Der Titel hingegen passt wieder gut, weshalb ich mit der Gestaltung des Buches im grossen und ganzen sehr zufrieden bin.

Fazit:
Julia für immer ist eine spannende Geschichte mit sehr viel Liebe, aber auch Hass, die zwar teilweise etwas verwirrend ist, insgesamt aber dennoch überzeugt.

8/10*

Buchinfos:
Titel: Julia für immer
Autor: Stacey Jay
Verlag: Ink
Erschienen: 9. Februar 2012
Seitenzahl: 344 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
Die amerikanische Autorin Stacey Jay hat unter verschiedenen Pseudonymen diverse Paranormal-Romance-, Urban-Fantasy- sowie Science-Fiction-Romane veröffentlicht. Sie lebt mit ihrer Familie in Maumelle/Arkansas.

(Quellen: www.amazon.de; www.egmont-ink.de)

Dienstag, 17. April 2012

Rebellen der Ewigkeit

Rebellen der Ewigkeit - Gerd Ruebenstrunk

zum Inhalt:
Was kann man tun, wenn man jung und arm ist und schnell eine große Menge Geld braucht? Genau diese Frage stellt sich Valerie, denn sie braucht Geld für ihre kranke Mutter. Für sie gibt es eine einfache Antwort. Denn durch den Konzern Tempus Fugit ist Zeithandel für jeden möglich. Arme Leute können bis zu 20 Jahre ihres Lebens verkaufen, während reiche Leute ihr Leben verlängern können. Dies ist schon moralisch nur bedingt vertretbar, schließlich wird dabei die Notlage armer Menschen ausgenutzt, doch es gibt auch Stimmen die behaupten, der Zeithandel könnte die ganze Welt aus dem Gleichgewicht bringen. Doch ist da wirklich etwas dran? Als Valerie zusammen mit Will und der Privatdetektivin Karelia bei Ermittlungen für Tempus Fugit helfen sollen, geraten sie zwischen die Fronten eines Kampfes, in welchem die Zukunft der ganzen Welt auf dem Spiel steht...

meine Meinung:
Die Geschichte beginnt mit einem spannenden Prolog, der einem im weiteren Verlauf der Geschichte rätseln lässt, was mit den Personen, von denen er handelt geschehen ist, auch wenn man sich vieles denken kann. Man erfährt darin auch ein bisschen mehr, wie es überhaupt zu diesem Zeithandel gekommen ist. 
Es geht dann auch spannend weiter, man lernt Valerie, Will und Karelia kennen, die sich gegenseitig durch einen Zufall kennen lernen und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf. Im allgemeinen ist die Geschichte über die ganzen rund 400 Seiten, die das Buch umfasst, spannend und hat ein bisschen etwas von einer Detektivgeschichte, da Will und Valerie ja für Karelia arbeiten und somit Detektivarbeit betreiben. So kann man mit den beiden miträtseln, auch wenn gewisse Dinge sehr voraussehbar waren und es ziemlich viele Zufälle gab. 

Allerdings ist Rebellen der Ewigkeit ab 12 Jahren empfohlen, weshalb ich die Vorhersehbarkeit und die vielen Zufälle auch nicht zu schlimm fand. Auch die Sprache fand ich diesem Alter angemessen. 
Bei der Beschreibung und den Erklärungen, wie diese ganze Geschichte mit dem Zeithandel eigentlich funktioniert hätte ich mir persönlich das Ganze ein bisschen ausführlicher gewünscht, aber auch hier muss man beachten, dass es sonst für 12 jährige vielleicht zu kompliziert geworden wäre. 
Allerdings gab es da auch noch eine Szene, ziemlich am Ende des Buches, bei der ich mich gefragt habe, ob 12 jährige wirklich schon so etwas lesen wollen, denn es ging darum, dass jemandem ein Auge ausgebrannt wurde und ich fand diese ganze Szene etwas zu genau beschrieben, aber das ist wohl Geschmackssache. 

Die beiden Hauptfiguren Willis und Valerie waren mir von Anfang an sehr sympathisch, beide haben kein leichtes Leben. Willis ist in einem Heim aufgewachsen und kennt seine Eltern nicht, er ist eigentlich ein ziemlicher Einzelgänger, aber mit Valerie versteht er sich sofort gut. Auch Valerie mag Willis sofort, sie muss sich um ihre kranke Mutter kümmern und braucht das Geld, das sie beim Verkauf ihrer Zeit bekommt, für die Behandlung ihrer Mutter. Wie schon gesagt sind sich die beiden sofort sympathisch und im Verlauf der Geschichte entwickelt sich daraus auch noch ein bisschen mehr, allerdings läuft das eher im Hintergrund und nimmt keinen grossen Stellenwert in der Geschichte ein. Die beiden unterstützen sich auch gegenseitig und besonders Willis, der ein paar ziemlich schockierende Dinge über sich erfährt, kann die Unterstützung von Valerie gut gebrauchen. Irgendwie sind sie auch die einzigen, denen sie wirklich vertrauen können, denn bei allen anderen Figuren, ausser Karelia, ist man sich nie so wirklich sicher, ob sie jetzt zu den "Guten" oder den "Bösen" gehören.

Die Gestaltung des Buches finde ich sehr gelungen, besonders der orange Buchschnitt ist natürlich ein Eyecatcher. Aber auch sonst finde ich das Cover passt zur Geschichte, es spiegelt die Atmosphäre der Geschichte gut wieder. Den Titel finde ich auch wirklich super, er klingt irgendwie cool und ich mag ihn total, ausserdem hat er mit der Geschichte zu tun.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, die aber leider etwas vorhersehbar ist. Die Idee finde mit dem Zeithandel finde ich aber echt toll, auch wenn mich die Erklärung, wie das Ganze funktioniert nicht ganz überzeugt hat.

7/10*

Buchinfos:
Titel: Rebellen der Ewigkeit
Autor: Gerd Ruebenstrunk
Verlag: arsEdition
Erschienen: 6. Februar 2012
Seitenzahl: 416 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
Gerd Ruebenstrunk wurde 1951 in Gelsenkirchen geboren, studierte Psychologie und arbeitete 30 Jahre als Werbetexter und TV-Autor, bevor er mit "Explosion in der Motorenhalle" sein erstes Kinderbuch schrieb. Es folgte die Jugendbuch-Trilogie um "Arthur und die Vergessenen Bücher". Im März 2011 ist mit "Das Wörterbuch des Viktor Vau" sein erster Roman für erwachsene Leser erschienen.  

(Quellen: www.amazon.de; www.arsedition.de) 

Sonntag, 15. April 2012

Schöne Überraschung

Als ich gestern aus meinen Skiferien, wo ich leider kein Internet hatte, zurückgekommen bin, habe ich natürlich gleich hier nach dem Rechten geschaut und da hat mich dieser süße Award überrascht.
Ein riesiges Dankeschön dafür an Jimmy

Und wie immer gibt es auch noch ein paar Regeln zum Award:

1. Kopiere den Award auf deinen Blog.  
2. Verlinke den Blogger, der dir den Award verliehen hat. 
3. Wähle deine fünf liebsten Blogs mit weniger als 200 Followern und benachrichtige sie  darüber, dass sie den Award gewonnen haben. 
4. Hoffe, dass die fünf Auserwählten die Liebe an weitere fünf Blogger weiterreichen.

1. und 2. habe ich erledigt, 3. und 4. kann ich aber leider nicht machen, da ich keine Ahnung habe welche Blogs den Award schon hatten und welche nicht.

Daher würde ich sagen, wenn jemand den Award noch nicht hatte, soll er doch einfach einen Kommentar schreiben und ihn sich mitnehmen.

glg Nadja

Samstag, 7. April 2012

Kyria und Reb


Kyria und Reb: Bis ans Ende der Welt - Andrea Schacht                                 

zum Inhalt:
Als Kyria an ihrem 17. Geburtstag erfährt, dass sie Aufgrund ihres Gendefekts bald sterben wird, beschliesst sie etwas zu tun, was sie schon immer wollte. Sie will aus New Europe, einer Welt der vollständigen Überwachung, fliehen und endlich mal frei sein. Überraschend bekommt sie Hilfe von einem jungen Rebellen Namens Reb, den sie im Krankenhaus kennen lernt. Er hilft ihr zu fliehen und gemeinsam machen sie sich auf den Weg in ein Reservat, wo die Leute unabhängig von NuYu leben und wo Kyria hofft auf eine alte Freundin zu treffen. Doch nicht nur der Weg dorthin ist alles andere als leicht und unbeschwerlich, auch dort angekommen muss sich Kyria, die bis anhin wie in einem goldenen Käfig gelebt hat, erst mal an die neue Lebensweise gewöhnen. Zudem lauern dort Gefahren, die zeigen, dass NuYu nicht so ist, wie Kyria dachte...

meine Meinung:
New Europe, auch NuYu genannt ist eine Welt, welche einerseits sehr fortschrittlich ist, die medizinische Versorgung ist sehr gut, die Leute gebildet und die Gesellschaft beinahe Gewaltfrei, so scheint es zumindest. Doch andererseits werden die Leute durch ihre IDs, die alle tragen müssen und welche auch als Zahlungsmittel usw. gebraucht werden, immer und überall Überwacht. Ausserdem werden die Männer unterdrückt, wohingegen die Frauen alle Macht haben. Diese Idee fand ich wirklich sehr interessant, schliesslich war es früher, vor gar nicht so langer Zeit noch genau umgekehrt und es wäre eigentlich denkbar, dass so etwas in der Zukunft geschehen könnte, die Geschichte spielt im Jahr 2125, also in mehr als hundert Jahren, undenkbar wäre dass also sicher nicht. Auch sonst fand ich die Welt, die Andrea Schacht beschrieben hat gut ausgearbeitet und realistisch, ich konnte mich auch relativ schnell darin zurechtfinden.

Kyrias Mutter ist eine wichtige Politikerin in NuYu und deshalb hatte Kyria eigentlich immer ein sehr behütetes und luxuriöses Leben, allerdings ist ihre Beziehung zu ihrer Mutter nicht gerade die beste. Zudem musste sie Aufgrund ihres Gendeffekts viel Zeit im Krankenhaus verbringen und war auch sonst davon eingeschränkt, was bei ihr der Wunsch nach Freiheit geweckt hat. Als sie dann erfährt, dass sie sterben wird, reagiert sie deshalb auch nicht darauf, indem sie in Selbstmitleid versinkt, sondern sie will, dass sie in Freiheit stirbt, dass sie vor ihrem Tod noch diesen Wunsch verwirklichen kann.
Obschon sie sich also nicht gut mit ihrer Mutter versteht und sich noch mehr Freiheit sehnt, stellt sie aber das System von NuYu bis zu dem Tag, an welchem sie flieht, nie in Frage.
Doch auf ihrer Flucht mit Reb bemerkt sie immer mehr, dass das System eindeutig nicht nur gut ist und das sie in einer Welt voller Lügen aufgewachsen ist. Auch hier hat die Autorin meiner Meinung nach gut Arbeit geleistet, immer mehr merkt man, wie ungerecht diese Welt ist und wie dass aber alles vertuscht wird. Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist, dass die Geschichte in einem extrem fiesen Cliffhanger endet.

Doch nicht nur Kyrias Meinung zu NuYu verändert sich, auch sie selbst. Anfangs ist sie eine ziemlich verwöhnte "Zicke", ihre Flucht eine Verzweiflungstat, die sie allein nie geschafft hätte. Zudem ist sie auch ziemlich naiv, nur eins zeichnet sie von Anfang an aus, ihre Willensstärke. Doch während ihrer Reise und dann auch im Reservat, lernt sie einen anderen Lebensstil kennen. Man merkt, dass sie kein Zuckerpüppchen ist, sondern eine sympathische, selbstbewusste und intelligente junge Frau.
Kyrias Entwicklung wurde gut nachvollziehbar beschrieben und es hat mir richtig Freude gemacht sie mitzuverfolgen.

Eine wichtige Rolle bei dieser Entwicklung spielte natürlich auch Reb. Er ist ein richtiger Rebell/Bad-Boy und ziemlich anders, als die Männer in NuYu, die von den Frauen unterdrückt werden. Anfangs ist er wenig begeistert, dass er Kyria ins Reservat begleiten soll und ist ihr gegenüber eher abweisend und herablassend. Auch als sie sich später in der Geschichte etwas näher kommen wird ihre Beziehung nicht wirklich romantisch und schon gar nicht kitschig, dennoch fand ich die beiden passen gut zusammen. Die Dialoge der beiden waren wirklich toll und ich musste öfters mal lachen, denn bei den beiden passt der Spruch "Was sich liebt, dass neckt sich" echt perfekt.

Bevor ich jetzt noch kurz von dem tollen Cover schwärmen möchte, muss ich aber noch ein bisschen Kritik anbringen und zwar am Titel. Tja, denn ganz ehrlich, wer denkt bei Kyria und Reb nicht an Cassia und Ky? Vermutlich fast niemand und ok, die Bücher haben schon Gewisse Ähnlichkeiten, sie sind beide Dystopien, bei beiden gibt es ein Liebesgeschichte, bei beiden ist der Junge ein Ausgestossener und das Mädchen merkt durch ihn, was an dem System, in dem sie lebt alles schlecht ist, das System beruht bei beiden Geschichten auf totaler Überwachung und vermutlich würde man sogar noch mehr Gemeinsamkeiten finden.
Aber dennoch ist die Geschichte total anders, die Liebesgeschichten sind genauso verschieden, wie die Protagonisten und auch die Gesellschaftssysteme haben ausser der Überwachung eigentlich keine Gemeinsamkeiten. Auch der Schreibstil, sowie die Atmosphäre der Geschichte könnten kaum unterschiedlicher sein. Zudem will doch eigentlich niemand ein Geschichte lesen, die er schon kennt, also mich persönlich hat der Titel eher abgeschreckt.

Nun aber noch zum Grund, weshalb ich das Buch dann doch lesen wollte und dieser wäre das Cover. Denn ich gebe es ganz ehrlich zu, bei mir geben die Cover oft den Ausschlag, ob ein Buch gelesen wird oder nicht. Und dieses Cover hat mich geradezu dazu gedrängt, die Geschichte zu lesen, ihr eine Chance zu geben. Denn es hat mich regelrecht verzaubert, ich könnte einfach nur dasitzen und es anstarren, ich finde die Farben so wunderschön und das beste daran ist, dass wenn man den Schutzumschlag abnimmt, auf dem Buch noch einmal fast dasselbe Bild gedruckt ist.
Dann kann ich auch verzeihen, dass das Bild eigentlich nicht unbedingt viel mit der Geschichte zu tun hat.

Fazit:
Eine spannende Dystopie, die ganz anders ist, als der Titel vermuten lässt. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

9/10*

Buchinfos: 
Titel: Kyria und Reb - Bis ans Ende der Welt
Autor: Andrea Schacht
Verlag: Ink
Erschienen: 9. Februar 2012
Seitenzahl: 381 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
Andrea Schacht hat lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin gearbeitet, bis sie sich entschloss, ihre wahre Leidenschaft, das Schreiben, zu ihrem Beruf zu machen. Vor allem mit ihren historischen Romanen um die Kölner Begine Almut Bossart erlangte sie große Bekanntheit. Ihre Bücher stehen regelmäßig auf den Bestsellerlisten.
      
(Quellen: www.amazon.de; www.egmont-ink.de)      

Freitag, 6. April 2012

Lesestatistik März

Ganz ehrlich, diesen Monat fand ich richtig schlecht, nicht nur lesetechnisch. Ich hatte ständig Stress, in der Schule gab es kaum einen Tag, an dem wir keinen Test hatten und zudem natürlich auch noch jede Menge Hausaufgaben. So bin ich leider fast nicht zum bloggen gekommen und auch lesen konnte ich nicht sehr viel.
Jetzt bin ich froh, dass dieses Quartal endlich zu Ende ist und hoffe ich komme jetzt endlich mal dazu die Rezensionen zu schreiben, die ich noch hinterher hinke.

Gelesen:
1. Zeitenzauber: Die magische Gondel - Eva Völler 9,5/10* (keine Rezension)
2. Pretty Litle Liars: Unschuldig - Sara Shepard 7/10* (keine Rezension)
3. Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele - Suzanne Collins 10/10* (re-read)
4. Rebellen der Ewigkeit - Gerd Ruebenstrunk (Rezension folgt)
5. Julia für immer - Stacy Jay (Rezension folgt)

Gesamt Seitenzahl: 1830 Seiten

Buch des Monats:
 

Rezensionsexemplare:
1. Die Schattenträumerin - Janine Wilk
2. I bet you'll die - Thomas Feibel

Gekauft:
1. Nick und Norah: Soundtrack einer Nacht - Rachel Cohn, David Levithan

Derzeitiger SuB: 20 Bücher

Leseplan:
Nachdem ich ja den letzten eindeutig nicht geschafft habe, werde ich mir diesen Monat keine Bücher vornehmen, sondern einfach endlich mal die Rezensionen, die ich hinterher hinke aufzuholen.
Schon das wird wohl schwer genug werden, besonders da ich schon Morgen für eine Woche in die Skiferien fahren werde, wo ich leider keine Internet haben werde.

Tja, eine leider nicht sehr erfreuliche Lesestatistik, ich hoffe jetzt einfach die nächste wird besser.

glg Nadja


Sonntag, 1. April 2012

Neuzugänge März


Nein, das ist jetzt wirklich kein April-Scherz, diese drei Bücher sind alle meine Neuzugänge im März. Endlich einmal ein Monat, in dem ich mich wirklich zurück halten konnte. Dies lag allerdings mehr daran, dass der März für mich super stressig war und ich deshalb keine Zeit hatte um Bücher zu kaufen oder anzufragen, als daran, dass ich wunschlos glücklich wäre. Im März sind wirklich super viele Bücher erschienen, die ich unbedingt lesen muss, weshalb es diesen Monat wohl wieder etwas anders aussehen wird.


Jetzt aber gequatscht, hier noch die Kurzbeschreibungen zu den Büchern, falls ihr eines oder auch mehrere noch nicht kennt.

Die Schattenträumerin von Janine Wilk
In der Nacht verwandelt sich Venedig. Das Wasser in den Kanälen flüstert leise, Schatten legen sich über die kleinen Gassen - und Francesca träumt: Immer näher und näher kommt ihr schrecklicher Verfolger, schon spürt sie seinen Atem im Nacken - und wacht schweißgebadet auf. Von ihrer Großmutter erfährt sie, dass die wiederkehrenden Albträume mit einem Familienfluch zusammenhängen. Einem tödlichen Fluch, der nicht nur sie, sondern ganz Venedig bedroht. Nur ein Buch von dämonischer Natur kann den Fluch lösen und Venedig davor bewahren, in den Fluten zu versinken. Doch um es zu finden, muss sich Francesca dem Mann aus ihren Albträumen stellen. Eine atemlose Jagd beginnt ... Eine Geschichte in der Tradition atmosphärischer Erzähler wie Cornelia Funke Von der Erfolgsautorin von "Lilith Parker - Insel der Schatten"

Dieses wunderschöne Buch habe ich für eine Leserunde bei Lovelybooks bekommen, auf die ich mich schon sehr freue.

Einen herzlichen Dank an den Planet Girl Verlag!!!

I bet you'll die von Thomas Feibel
Wer nicht spielt, hat schon verloren! Zocken, daddeln, wetten in der Playzone sind Glücksspiel und Computer-Games staatlich verordnet. Wer alle schlägt und alles gewinnt, wird der MEISTER. Nichts anderes ist Sonis Ziel: Sie will der größte Star der Playzone werden. Dafür lässt sie sich sogar auf die Machenschaften der korrupten Regierung ein und als Spionin anwerben. Doch sie merkt schnell: Die Glitzerwelt ist nicht, was sie scheint und auf einmal spielt Soni um ihr eigenes Leben ...

Auf dieses Buch bin ich schon richtig gespannt, bekommen habe ich es für die Jugenbuch Challenge.

Vielen Dank an den Sauerländer Verlag und Dani (Veranstalterin der Challenge)!!!

Nick und Nora - Soundtrack einer Nacht von Rachel Cohn und David Levithan
»Das klingt jetzt vielleicht etwas seltsam, aber könntest du für die nächsten fünf Minuten meine Freundin spielen?« Aus fünf Minuten werden eine ganze Nacht, in der Nick & Norah durch Clubs und Straßen ziehen, sich verlieren, verlieben und sich alles erzählen. ER, Bassist und Songschreiber einer New Yorker Undergroundband, immer noch nicht über Tris hinweg. SIE, Tochter eines Musikproduzenten, noch immer an der Trennung von Tal knabbernd. BEIDE hin und her gerissen zwischen ihren Gefühlen und der großen Angst davor, sich wieder neu zu verlieben …

Das war für mich ein ziemlich spontan Kauf, ich hatte gehört, dass das Buch ziemlich gut ist und die Kurzbeschreibung klang ziemlich lustig und da es nicht sehr teuer war... Ihr seht ja, wie es geendet hat. Ich habe mir allerdings schon fest vorgenommen, es in den Skiferien zu lesen.

Tja das wars auch schon, noch einen schönen Nachmittag/Abend.

glg Nadja

Rosendorn

Rosendorn - Jenna Black


zum Inhalt:
Nachdem ihre alkoholsüchtige Mutter sie mal wieder vor ihrer ganzen Schule bloßgestellt hat, beschliesst die sechzehnjährige Dana, dass es nicht so weiter gehen kann. Sie nimmt Kontakt zu ihrem Vater, den sie bisher noch nie gesehen hat, auf und flüchtet zu ihm nach Avalon. Leider weiss Dana fast nichts über ihren Vater, ausser dass er eine Fee ist. So kommt es, dass sie völlig ahnungslos in Avalon ankommt und sich schon bald wünscht nie von zu Hause weggegangen zu sein. Denn weil ihr Vater in Avalon ein sehr hohes Tier ist und Dana als Halbfee über erstaunliche und besonders seltene Kräfte verfügt, wird sie sofort in einen Machtkampf hinein gezogen. Sie hat keine Ahnung, wer es wirklich gut mit ihr meint, und wer sie nur wegen ihren Kräften auf seiner Seite haben will...


meine Meinung:
Nachdem mir Plötzlich Fee so gut gefallen hat, wollte ich mich auch mal an ein anderes Feen-Buch wagen. Da habe ich Rosendorn entdeckt und nachdem mir der Klappentext wirklich gut gefallen hat, war für mich klar, ich hatte mein nächstes Feen-Buch gefunden.
Durch Plötzlich Fee waren meine Ansprüche an Rosendorn ziemlich hoch, von daher war ich zuerst auch ein bisschen enttäuscht, denn Rosendorn hat mich, anders als Plötzlich Fee, nicht in eine tolle, märchenhafte Welt entführt. Die ganze Geschichte spielt nämlich in Avalon und vom Feenreich ist zwar öfters mal die Rede, besucht wird es aber nie. Auch ansonsten hat Rosendorn nicht wirklich viele Ähnlichkeiten mit Plötzlich Fee, was aber eigentlich auch ganz gut so ist, schliesslich will man ja nicht zweimal dieselbe Geschichte lesen, und deshalb werde ich jetzt auch aufhören die beiden Geschichten zu vergleichen. Ich wollte das nur kurz erwähnen.

Avalon ist eine wirklich ganz und gar einzigartige Stadt. Denn dort treffen sich die Menschen- und die Feenwelt, es ist der einzige Ort auf der ganzen Welt, an dem sowohl Menschen, als auch Feen leben können. Auch das politische System von Avalon ist ziemlich einzigartig, was Dana, die leider viel zu wenig über Avalon, und auch über ihren Vater, weiss ziemlich schnell zum Verhängnis wird. Denn ihre Flucht war ziemlich überstürzt und anstatt in Avalon ein normales und ruhiges Leben anfangen zu können, steht sie plötzlich im Mittelpunkt eines politischen Machtkampfes. Genau wie Dana weiss man auch als Leser eigentlich während der ganzen Geschichte nicht, wem man trauen kann. Die ganze Geschichte ist voller Intrigen, unerwarteter Wendungen und zudem ziemlich temporeich. Dabei sind für mich leider die Erklärungen ein bisschen zu kurz gekommen, ich hätte sehr gern noch mehr über Avalon, Faerie (das Feenreich) und Danas Kräfte, sowie die Kräfte der Feen allgemein erfahren. Da Rosendorn allerdings der erste Band einer Trilogie ist, habe ich die Hoffnung, dass in den nächsten Bänden noch mehr Erklärungen folgen.

Dana war für mich eine wirklich sympathische Ich-Erzählerin, durch die Alkoholsucht ihrer Mutter musste sie schon früh erwachsen werden und Verantwortung übernehmen. Dennoch merkt man oft, dass sie halt doch noch sehr jung ist, gerade weil sie oft sehr überstürzt und unüberlegt handelt. Manchmal hat mich das auch ein bisschen genervt, obschon es eigentlich verständlich ist, schliesslich muss sie sich in einer völlig neuen Umgebung und völlig neuen Situation zu Recht finden und hat zudem keine Ahnung, wer Freund und wer Fein ist. Ihr Alter bemerkt man auch gut, wenn sie mit Ethan zusammen ist, denn sie hat noch nicht wirklich viel Erfahrung mit Jungs.
Ihre Gedanken waren immer sehr amüsant und haben mich manchmal wirklich zum lachen gebracht.

Andere wichtige Personen sind Ethan, Kimber, sowie Danas Eltern. Ethan und Kimber fand ich sofort sympathisch, besonders ihre Streitereien waren wirklich amüsant, allerdings wirken sie auch geheimnisvoll, weil man nicht weiss, was ihre Motive sind. Später verlieren sie ein bisschen an Sympathie, vor allem Ethan, aber unsympathisch waren sie mir nie. Anders sieht es da bei Danas Eltern aus, beide wirkten auf mich von Anfang an unsympathisch, bei Danas Mutter ändert sich das im Verlauf der Geschichte zumindest ein bisschen, weil man merkt, dass ihr Verhalten einen guten Grund hat, Danas Vater hingegen stand ich während der ganzen Geschichte misstrauisch gegenüber, irgendwie hat er mich nicht so überzeugt. Mal sehen wie sich dass alles in den nächsten Bänden weiter entwickelt.

Das Cover des Buches gefällt mir eigentlich wirklich gut, ich vermute das Mädchen sollte Dana darstellen, was eigentlich noch passen könnte, auch wenn ich sie mir etwas anders vorgestellt habe. Mit der Farbe des Kleides und den Rosenblättern habe ich allerdings ein bisschen Probleme, denn eigentlich gehört Dana zum Sommerhof und der wird durch weisse Rosenblätter symbolisiert, rote gehören zum Winterhof. Naja egal, die innere Gestaltung des Buch hat mir auch gut gefallen, am Anfang jedes Kapitels sind nochmals Rosenblätter abgebildet, was sehr schön aussieht.

Fazit:
Eine spannende Feen-Geschicht, an der ich aber leider das märchenhafte etwas vermisst habe. Dennoch freue ich mich jetzt schon auf den zweiten Band, sofern er überhaupt auf Deutsch erscheint, denn leider wurde der PAN-Verlag ja aufgelöst.

8/10*


Buchinfos:
Titel: Rosendorn
Autor: Jenna Black
Verlag: PAN Verlag
Erschienen: 3. Februar 2012
Seitenzahl: 400 Seiten
Broschiert

Autoreninfos:
Jenna Black studierte Anthropologie und Französisch an der Duke University in North Carolina. Sie arbeitete in unterschiedlichen Berufen, bevor sie als Autorin erfolgreich wurde. »Rosendorn« ist ihr erster Jugendroman. Mehr erfahren Sie im Internet unter: www.jennablack.com

(Quellen: www.amazon.de; www.pan-verlag.de) ,