Sonntag, 29. Januar 2012

Hex Hall - Wilder Zauber

Hex Hall: Wilder Zauber - Rachel Hawkins

zum Inhalt:
Eigentlich wollte die 16jährige Hexe Sophie Mercer nur einer Mitschülerin helfen. Doch da der Liebeszauber nicht ganz so funktioniert hat wie geplant, muss sie jetzt an ein Internat für magische Wesen. Dort wird sie gleich am ersten Tag von einem Werwolf angegriffen, ein paar zickige Hexen wollen sie unbedingt in ihrem Zirkel haben und ihr wird die einzige Vampiren der ganzen Schule als Zimmergenossin zugeteilt. Als wäre dass nicht schon genug verliebt sie sich auch noch Hals über Kopf in den Hexer Archer. Der ist allerdings schon vergeben und zwar an Elodie, die Anführerin des Zirkels, bei dem Sophie nicht mitmachen wollte. Ihre ersten Feinde sind ihr somit schon sicher. Doch bald treten ihre persönlichen Probleme in den Hintergrund, denn es werden Hexen angegriffen und ihre Zimmergenossin Jenna, die sich als ganz nett herausgestellt hat, wird verdächtigt. Sophie ist sich allerdings sicher, dass nicht Jenna dafür verantwortlich ist, sondern etwas viel schlimmeres dahinter steckt...

zum Inhalt:
Hex Hall hat mich schon auf den ersten paar Seiten überzeugt, denn ich liebe Bücher, bei denen ich auch mal lachen kann und die nicht immer total ernst sind. In diesem Fall, war schon der Prolog so lustig, dass ich fast gar nicht mehr aus dem Lachen herausgekommen bin. So ging es dann auch weiter. Die Autorin schreibt wirklich super lustig und ironisch, aber auch flüssig und sehr angenehm.
Doch die Geschichte ist bei weitem nicht nur lustig, sondern auch super spannend, teilweise etwas gruselig und, besonders gegen Ende hin, auch ernst und traurig. Um noch eines drauf zu setzen überrascht Rachel Hawkins ihre Leser während der Geschichte auch immer wieder mit unerwarteten Wendungen, die dazu führen, dass man wenn man einmal angefangen hat zu lesen fast nicht mehr aufhören kann.

Die Atmosphäre hat mir auch gut gefallen, sie ist eher düster, zumindest im zweiten Teil der Geschichte, was aber durch die lustigen Szenen aufgelockert wird. Die Geschichte spielt schließlich auch in einem Internat für magische Wesen, genauer für solche die irgendeinen Mist gebaut haben und zu viel Aufmerksamkeit auf sich und die magische Welt gezogen haben. Somit ist Sophies Alltag natürlich alles andere als einfach, besonders da sie von ihrer Mutter aufgezogen worden ist, die nicht magisch ist, und deshalb vieles nicht weiss, was sie manchmal auch in Schwierigkeiten bringt.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Sophie erzählt, was mir wirklich gut gefiel, denn sie ist unglaublich sympathisch. Sie hat eine sehr lustig und ironische Art, weshalb ihr Gedanken mich oft zum schmunzeln oder auch laut heraus lachen gebracht haben. Zudem ist sie auch ziemlich tollpatschig und hat ein Talent dafür sich selbst in doofe Situationen zu bringen, da sie auch keinesfalls auf den Mund gefallen ist sorgt dies für jede Menge lustiger Dialoge. Dass sie lustig ist, war allerdings bei weitem nicht der einzige Grund, weshalb ich sie als Protagonistin sehr mochte, eine weiter sehr tolle Eigenschaft von ihr ist, dass sie ihre eigene Meinung hat und sich nicht von anderen beeinflussen lässt. Sie hat auch keine Vorurteile gegenüber anderen und sie steht ihrer Freundin bei, auch wenn diese unter Verdacht steht eine Mitschülerin umgebracht zu haben.

Sophie ist aber bei weitem nicht der einzige tolle Charakter in dieser Geschichte. Auch die Nebencharaktere finde ich wirklich toll. Allen voran Jenna, die einfach kein bisschen so ist, wie man sich eine Vampirin vorstellt. Auch Archer mochte ich sehr gern, er ist irgendwie cool, auch wenn ich lange nicht verstehen konnte warum er mit Elodie zusammen ist. Aber irgendwie ist mir sogar die Zicke Elodie ans Herz gewachsen, keine Ahnung weshalb, vielleicht weil die Streitereien zwischen ihr und Sophie so unterhaltsam waren.

Auch die Gestaltung des Buches gefällt mir wirklich gut, dass Cover hat etwas sehr mystisches, die Farben harmonieren sehr gut. Am Anfang der kurzen Kapitel hat es neben der Kapitelnummer jeweils noch ein paar Sternchen, die ich sehr süss finde.

Fazit:
Eine spannende, fesselnde und lustige Geschichte, die ich wirklich jedem empfehlen würde. Ich zumindest freue mich schon sehr darauf den zweiten Band zu lesen.

9/10*

Buchinfos:
Titel: Hex Hall - Wilder Zauber
Autor: Rachel Hawkins
Verlag: Lyx
Erschienen: Juli 2010
Seitenzahl: 295 Seiten
Taschenbuch

Autoreninfos:
Rachel Hawkins wurde in Virginia geboren und wuchs in Alabama, USA auf. Nach dem Studium an der Auburn University unterrichtete sie drei Jahre Englisch an der High School, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Ihr Debüt »Hex Hall - Wilder Zauber« und Beginn einer Reihe erschien 2010. Kein Jahr später erscheint der zweite Teil »Dunkle Magie«ebenfalls bei Lyx. Hawkins lebt mir ihrem Ehemann und ihrem Sohn in Alabama.

(Quellen: http://www.amazon.de/; http://www.lovelybooks.de/; http://www.egmont-lyx.de/)

Donnerstag, 26. Januar 2012

Meridian - Flüsternde Seelen


Meridian: Flüsternde Seelen - Amber Kizer

*!Da dies der zweite Band ist könnte die Rezension Spoiler enthalten!*

zum Inhalt:
Meridian und Tens sind zusammen losgezogen, um andere Fenestrae zu suchen. In Folge dieser Mission gelangen sie in eine kleine Stadt, wo sie die Anwesenheit einer Fenestra spüren. Allerdings weiss diese nichts davon, dass sie eine Fenestra und hat keine Ahnung von ihren Fähigkeiten, die ihr zum Verhängnis werden könnten. Meridian und Tens müssen sie so schnell wie möglich finden, denn auch die Aternocti sind hinter dem Mädchen her.

meine Meinung:
Dieses Mal ist die Geschichte aus zwei Sichtweisen erzählt, nämlich aus der Sicht von Meridian, wie schon im ersten Band, und aus der Sicht von Juliet. Juliet ist die Fenestra, nach der Meridian und Tens suchen. Sie wohnt in einem Haus, wo alte, kranke Menschen zum sterben hingebracht werden, welches aber auch Waisenkinder aufnimmt, Juliet ist eines dieser Waisenkinder. Durch sie bekommt man mit, wie das Leben dort für die Waisenkinder aussieht und ich muss sagen manche Dinge sind ziemlich heftig. In der Sichtweise von Meridian bekommt man mit, wie sie und Tens nach Juliet suchen. Dabei treffen sie auf viele nette und hilfsbereite Menschen, dennoch ist die Suche nicht gerade einfach.
Ich fand diese Lösung mit den zwei Sichtweisen sehr gut, da man so immer mal wieder etwas Abwechslung hatte beim lesen und es macht die Geschichte spannender.

So weit so gut, eigentlich gefiel mir die Geschichte, was hauptsächlich am Schreibstil von Amber Kizer liegt, diesen mag ich nämlich noch immer sehr. Denn das Gesamte Buch handelt eigentlich von der Suche nach Juliet, diese ist zwar spannend erzählt, dennoch zieht sie sich etwas in die Länge. Leider war ich auch vom Ende enttäuscht, ich hatte danach ein bisschen das Gefühl, die Autorin hätte absolut keinen Plan, wo das ganze eigentlich hinführen soll. Leider ist es auch so, dass man als Leser noch immer sehr wenig über die Aternocti weiss, dafür erfährt man aber mehr über die Fenestrae.

Nun zur Charaktere, leider hatte ich das Gefühl, dass Meridian und Tens irgendwie anders waren, als im ersten Teil, nicht unbedingt weniger sympathisch, aber es war manchmal fast, als wären sie andere Personen. Auch ihre Beziehung, die ich im ersten Band noch sehr süss fand, war nicht mehr dieselbe. Ständig stritten sie sich, wegen irgendwas und Meridian war irgendwie ohne Grund total eifersüchtig. Tens hingegen wollte Meridian immer beschützen, weil sie noch schwach ist und ihre Fähigkeiten noch nicht richtig beherrscht, was sie selbst natürlich total anders sieht. Eigentlich finde ich es ja nicht schlecht, dass die beiden nicht immer gleicher Meinung sind, aber die ständige Streiterei, ging mir nach einiger Zeit einfach auf die Nerven.

Juliet mochte ich da schon mehr, ihre Erzählperspektive bringt eine sehr düstere Atmosphäre in die Geschichte, die ich sehr interessant fand. Juliet ist eine sehr sympathische Person, ich fand es toll, wie sehr sie sich für die jüngeren Waisenkinder einsetzt. Nur hätte ich gehofft, dass sie vielleicht selbst einen Weg sucht, wie sie und die anderen aus dem Sanatorium entkommen können und sich nicht einfach retten lässt. Ausserdem war sie teilweise ziemlich naiv, was wirklich erstaunlich ist, bei dem was sie alles schon erleben musste.
Auch die anderen Waisenkinder mochte ich, besonders Bodie, den fand ich richtig süss.

Was mir auch wieder super gefällt ist, wie schon beim ersten Band, das Aussehen des Buches. Ich finde diese "gebundenen Taschenbücher" echt toll und auch das Cover gefällt mir.

Fazit:
Alles in allem habe ich das Buch gern gelesen, obschon es leider ein paar Dinge gibt, die mir nicht so gefallen haben.

6/10*

Buchinofs:
Titel: Meridian: Flüsternde Seelen
Autor: Amber Kizer
Verlag: PAN
Erschienen: 1. Dezember 2011
Seitenzahl: 432 Seiten
"Gebundene" Ausgabe

Autoreninfos:
Amber Kizer liebt saure Süßigkeiten, laute Popmusik und den Geruch von Lilien. Außerdem backt sie für ihr Leben gerne und lebt auf Whidbey Island, einer Insel, die leider nicht in der Südsee liegt, sondern vor der Küste des US-Bundesstaats Washington. Mehr Informationen im Internet: http://www.amberkizer.com/

(Quellen: http://www.amazon.de/; http://www.pan-verlag.de/)

Rezension zum ersten Teil

Montag, 23. Januar 2012

Meridian - Dunkle Umarmung



Meridian: Dunkle Umarmung - Amber Kizer

zum Inhalt:
Das Leben der 16jährigen Meridian war noch nie einfach, irgendwie scheint alles in ihrer Umgebung zu sterben. Ständig findet sie tote Tiere um sich herum. Je älter sie wird, desto größer werden die Tiere. Sie hat keine Ahnung weshalb das so ist, bis ihre Eltern sie am an ihrem 16. Geburtstag ohne irgendeine Erklärung zu ihrer Tante schicken. Erst dort erfährt sie, wer sie wirklich ist. Sie ist eine Fenestra, ein Fenster, durch das die Seelen der Toten in den Himmel gelangen. Doch sie schwebt in Gefahr, denn ihre Aufgabe ist nicht einfach. Zudem haben die Fenestrae auch Feinde und mit denen ist nicht zu Spassen...

meine Meinung:
Nachdem man Meridian kurz kennen lernt, wird man sofort ins Geschehen hineingeworfen, genau wie Meridian hat man auch als Leser das Gefühl nicht Recht zu wissen, was mit einem geschieht. Meridian wird von ihren Eltern einfach so auf den Weg zu einer Tante geschickt, die sie so gut wie gar nicht kennt und die zudem auch noch am anderen Ende des Landes wohnt. Dort erfährt sie dann, dass sie eine Fenestra ist, wie ihre Tante, eigentlich Grosstante, auch.
Die Idee mit den Fenestrae fand ich sehr interessant und die Erklärungen, die man als Leser dazu bekommt sind sehr anschaulich und gut ausgearbeitet. Die Atmosphäre der Geschichte ist ziemlich düster, schließlich handelt sie auch viel vom Tod. Dennoch musste ich manchmal sogar ein bisschen lachen, weil die Dialoge zwischen Meridian und Tens, der eine Art Helfer ihrer Grosstante ist, wirklich toll sind.

Den Schreibstil der Autorin und ihre Art die Geschichte zu erzählen mochte ich wirklich sehr. Ihre Beschreibungen rund um die Fenestrae, wer sie sind, was sie tun und so weiter, fand ich wirklich sehr gelungen. Außerdem erzählt sie die Geschichte so, dass sie nie langweilig wird, auch wenn einmal nicht so viel geschieht. Und auch die Liebesgeschichte zwischen Meridian und Tens baut sie sehr schön auf, denn obwohl diese von Beginn an vorherzusehen ist, entwickelt sie sich erst im Verlauf der Geschichte richtig schön.

So ist es auch mit Meridian, am Anfang ist sie eine Außenseiterin, sie weiss nicht, was mit ihr los ist, weshalb alle um sie herum sterben. Zudem hat sie immer schreckliche Schmerzen, die keinen Grund zu haben scheinen. Doch nachdem sie erfährt, dass es nicht ihre Schuld ist das sterbende Seelen zu ihr kommen und ihre Tante ihr hilft zu lernen, wie sie die Seelen der Verstorbenen durch sich hindurch lassen kann, ohne selbst verletzt zu werden, lebt sie auf. Sie ist sehr stark, was sie als Fenestra auch sein muss. Insgesamt ist sie nicht gerade mein Lieblingscharakter, dafür konnte ich sie manchmal einfach zu wenig verstehen, obwohl die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, aber dennoch war sie mir sympathisch.

Über die anderen Figuren erfährt man leider nicht so viel, was auch ein kleiner Kritikpunkt meinerseits wäre, denn so schön, wie das Wesen der Fenestrae ausgearbeitet ist, so wenig erfährt man über ihre Gegner. Leider blieben sie für mich die ganze Geschichte über wie ein undefinierbarer dunkler Schatten, der zwar da war und Angst verbreitete, über den man aber so gut wie nichts weiss. Dabei fand ich die Vorgehensweise der Bösen, sehr interessant, dazu möchte ich jetzt aber noch nicht zu viel verraten.

Ich finde das Buch sehr schön gestaltet, das Cover passt mit den Totenköpfen und Blumen gut zu Meridian ,der Stimmung und des Themas des Buches. Auch innen ist das Buch schön gestaltet, am Anfang von jedem Kapitel ist noch einmal das Muster mit den Totenköpfen, Spinnweben und Blumen zu sehen. Was mir aber am besten gefällt ist das Format des Buches. Es hat nämlich die Grösse eines Taschenbuches, wirkt aber wie ein gebundenes Buch, irgendwie ist es etwas dazwischen. Ich persönlich finde dieses Format sehr ansprechend.

Fazit:
Eine spannende und interessante Geschichte über die Fenestrae und ihre Aufgabe.

8/10*

Buchinfos:
Titel: Meridian - Dunkle Umarmung
Autor: Amber Kizer
Verlag: PAN
Erschienen: 5. Oktober 2009
Seitenzahl: 352 Seiten
"Gebundene" Ausgabe

Autoreninfos:
Amber Kizer liebt saure Süßigkeiten, laute Popmusik und den Geruch von Lilien. Außerdem backt sie für ihr Leben gerne und lebt auf Whidbey Island, einer Insel, die leider nicht in der Südsee liegt, sondern vor der Küste des US-Bundesstaats Washington. Mehr Informationen im Internet: http://www.amberkizer.com/

(Quellen: http://www.amazon.de/; http://www.pan-verlag.de/)

Sonntag, 22. Januar 2012

Ich wurde getaggt...

und zwar von der Lieben Tanja.
Dann werde ich wohl mal ihre Fragen beantworten.

1. Welches Buch fandest du so doof, das es nicht mal als Brennholz dienen könnte?
Hm eigentlich würde ich niemlas ein Buch als Brennholz verwenden, egal wie schlecht es war. Eines, dass es nicht mal Wert wäre als Brennholz zu dienen, gibt es für mich nicht.
Allerdings gab es auch schon Bücher, die ich gern an die Wand geworfen hätte, weil sie so doof waren. Letztens gerade musste ich in der Schule Mein Leben von Marcel Reich-Ranicki lesen und ich habe mich echt extrem über das Buch genervt, besonders weil wir es über die Ferien lesen mussten.

2. Wenn du deine Lesegeschwindigkeit steigern könntest, was wäre dein Wunschleseziel in einem Monat? Z.B. 10 Bücher, 20 oder mehr?
Normalerweise lese ich etwa 5 Bücher im Monat, womit ich echt gar nicht zufrieden bin. Daher wäre mein Ziel erstmal 10 Bücher, damit es realistisch bleibt, am liebsten wären mir aber schon 15 oder sogar 20 Bücher, nur würde ich das nie schaffen. ):

3. Was liest du außer Bücher sonst noch?
Alles was man so lesen kann Zeitschriften, Zeitungen (manchmal ;D), Arbeitsaufträge, Bloggs, andere Seiten im Internet, Fahrpläne, Kalorienangaben und auch sonst so ziemlich alles andere, was man lesen kann.

4. Wie findest du Hörbücher?
Als ich noch jünger war habe ich ständig 5 Freunde auf CD gehört, keine Ahnung ab das zählt, ich habe auch immer noch alle es sind etwa 70 CDs. ;)
Eigentlich höre ich jetzt ziemlich selten Hörbücher, weil ich dafür einfach keine Geduld habe und mich nicht solange nur auf eine Stimme konzentrieren kann, ohne etwas anderes zu machen oder abzuschweifen. Wenn ich krank bin und nicht lesen kann, dann greife ich aber meistens auf Hörbücher zurück. Nur leider schlafe ich dann oft ein, weshalb ich die Geschichten immer total verwirrend finde.
In den Sommerferien in Kanada habe ich aber während den langen Autorfahrten auf meinem Ipod Hörbücher gehört und da ich sowieso nichts anderes tun konnte ging das sogar sehr gut.

5. Was war die längste Zeit, die du mal in einer Buchhandlung verbracht hast?
Keine Ahnung, wohl nicht mehr als zwei Stunden, dafür muss ich pro Woche mindestens eine Stunde in einer Buchhandlung verbracht haben, sonst bekomme ich nämlich Entzugeserscheinungen.
Interessanter wäre bei mir wohl die Frage, was die längste Zeit ist, die ich mal in einer Bibliothek verbracht habe. Ich habe nämlich schon mal eine ganze Nacht in einer Bibliothek verbracht und auch schon 2 mal  in einer Bibliothek die Bücherregale abgestaubt habe. Das hat beide Male etwa 30 Stunden gedauert.

6. Was ist dein Lieblingsbuchportal online?
Was ist ein Buchportal?!

7. Was ist dein Lieblingsessen?
Eindeutig Fondue Chinoise!!!

8. Hast du Haustiere?
Jep, ich habe zwei Katzen, die ich einfach super lieb habe. <3
Eine der beiden liegt im Moment sogar neben mir!

9. Wo würdest du gern mal Urlaub machen?
Oh diese Frage ist echt schwer, es gibt sooo viele Orte!
London, New York, Los Angeles, Paris oder auch einfach irgendwo auf einer schönen Insel, wo man gut baden kann, vielleicht auch Australien...
Oh mein Gott, ich glaube am besten mache ich eine Weltreise!!!

10. Youtube bzw. Internet Videos/ Serien oder TV?
Ehrlich gesagt verstehe ich diese Frage nicht so wirklich.
Also ich mag Youtube, schaue dort gern Musikvideos usw.
Manchmal schaue ich mir auch Serien im Internet an.
Meine Lieblingsserien sind How I met your Mother, Gossip Girl und Vampire Diaries.

So ich bin jetzt leider nach diesem anstrengenden beantworten von Tanjas Fragen zu müde um selbst welche zu stellen und jemanden zu taggen.
Falls jemand Interesse hat, kann sie oder er ja einfach Tanjas Fragen beantworten.

glg Nadja

Samstag, 21. Januar 2012

Bodyfinder


Bodyfinder: Das Echo der Toten - Kimberly Derting

zum Inhalt:
Violet hat eine besondere Gabe, sie nimmt die Echos von Toten wahr, genauer gesagt von Toten, die gewaltsam ums Leben kamen. Sie wird sogar richtig von ihnen angezogen. Meistens findet sie nur kleine Tiere, derer Echos auch verschwinden, sobald sie sie begräbt. Daran hat sich Violet auch längst gewöhnt und da fast niemand von ihrer Gabe weiss, lebt sie ein ziemlich normales Leben. Doch dann treibt ein Serienmörder in der Umgebung ihrer Heimat sein Unwesen und Violet findet die Leiche eines Mädchens. Es ist erst die zweite menschliche Leiche, die sie in ihrem ganzen bisherigen Leben gefunden hat und der Fund lässt sie nicht mehr los. Als noch mehr Mädchen entführt und getötet werden fasst sie deshalb einen folgenschweren Entschluss. Sie beschliesst den Mörder zu stellen. Denn anhand des Echos, welches auch Mördern anhaftet würde sie ihn sofort erkennen. Doch ein Mörder zu stellen ist nicht gerade einfach, besonders wenn man gerade frisch verliebt ist und noch so einiges anderes um die Ohren hat...

meine Meinung:
Eigentlich dachte ich Bodyfinder sei ein Jugendthriller, da hatte ich zwar nicht Unrecht, aber die Geschichte enthält noch viel mehr. Zum einen wäre da Violets Gabe, die ich wirklich sehr faszinierend fand und dann gibt es auch noch Jay, durch den eine grosse Portion Liebe in die Geschichte kommt. Für mache vielleicht sogar etwas zu viel Liebe, denn dadurch rückt die ganze Geschichte mit den ermordeten Mädchen etwas in den Hintergrund. Mir persönlich hat die Liebesgeschichte zwar wirklich gut gefallen, dennoch hätte ich mir etwas mehr Spannung und Nervenkitzeln gewünscht und ich hätte gern ein bisschen mehr über den Mörder und seine Motive erfahren.

Was mir in dieser Hinsicht gut gefallen hat, ist dass es auch immer wieder kurze Kapitel gab, die aus der Sicht des Mörders geschrieben sind, somit bekam man zumindest einen kleinen Einblick in die Gedanken des Mörders. Die restlichen Kapitel sind aus der Sicht von Violet geschrieben. Die Kapitel sind wirklich sehr kurz und sorgen dafür, dass einem die leider nur etwa 320 Seiten noch kürzer vorkommen, als sie sowieso schon sind. Auch die Schrift und die Zeilenabstände sind ziemlich gross, weshalb ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen hatte.

Violet war mir sehr sympathisch, sie schafft es irgendwie trotz ihrer Gabe ein ganz normales Leben zu führen. Sie hat, zumindest zu Beginn der Geschichte, ganz normale Probleme, ihr Leben dreht sich hauptsächlich darum mit ihren neuen Gefühlen für Jay klar zukommen, schliesslich will sie ihre Freundschaft nicht zerstören. Nachdem sie die Leiche des Mädchens gefunden hat, zeigt sich eine andere Seite von ihr, man merkt, wie stark sie sein muss, um mit ihrer Gabe zu leben. Zudem kann sie auch sehr stur sein, wenn sie einmal einen Beschluss gefasst hat.

Auch Jay fand ich wirklich sympathisch, er ist ein wirklich guter Freund. Er ist immer da für Violet und oft ist er es, die sie beschützt, wenn sie sich mal wieder selbst in Gefahr gebracht hat. Violet und er geben ein wirklich süsses Paar ab und die Dialoge zwischen ihnen waren teilweise wirklich sehr amüsant. Genau so einen besten Freund würde ich mir wünschen.

Sowohl Cover, als auch Titel finde ich sehr ansprechend und auch passend, warum ich auch beim besten Willen nicht verstehen kann, weshalb der zweite Teil, auf den ich mich schon sehr freue, so komplett anders aussehen muss.

Fazit:
In Bodyfinder bekommt man eine süsse Liebesgeschichte, mit sympathischen Hauptdarstellern geboten und spannende ist die Jagd nach dem Mörder natürlich dennoch, auch wenn sie manchmal etwas in den Hintergrund tritt.

8,5/10*

Buchinfos:
Titel: Bodyfinder - Das Echo der Toten
Autor: Kimberly Derting
Verlag: Coppenrath
Erschienen: 1. September 2010
Seitenzahl: 343 Seiten
Gebundene Ausgabe
Hier bestellen!

Autoreninfos:
Bodyfinder - Das Echo der Toten ist Kimberly Dertings Debütroman. Die Autorin wurde in der Nähe von Seattle geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Nordwesten der USA, in einem Ort direkt am Pazifik, der für sie Quelle vieler dunkler und geheimnisvoller Geschichten ist.

(Quellen: http://www.amazon.de/; http://www.bodyfinder.de/)

Herzlichen Dank an Blogg dein Buch und den Coppenraht Verlag!

Sonntag, 15. Januar 2012

Blood Magic


Blood Magic: Weiss wie Mondlicht, rot wie Blut - Tessa Gratton

zum Inhalt:
Für Silla ist seit dem Tod ihrer Eltern alles anders, ihr Leben fühlt sich nicht mehr richtig an. Sie kann einfach nicht glauben, dass ihr Vater zuerst ihre Mutter und dann sich selbst umgebracht hat, aber alle, selbst ihr Bruder, glauben dieser Geschichte, auch die Beweise sind eindeutig. Dennoch kann Silla einfach nicht daran glauben, zudem verfolgt sie noch immer das Bild ihrer Eltern, als sie sie gefunden hat. Alles voll mit Blut! Doch ihr Leben bekommt wieder einen Sinn, nachdem sie vor ihrer Tür ein Buch voll mit Zaubersprüchen findet, welches in der Handschrift ihres Vaters geschrieben ist. Denn als sie einen der Zauber ausprobiert, funktioniert dieser wirklich. Zusammen mit ihrem Bruder entdeckt immer mehr, was mit Blutmagie alles möglich ist. Sie sind regelrecht berauscht von der Macht ihres Blutes. Doch die Magie hat auch ihre schlechten Seiten, sie ist gefährlich. Davon kann auch Nick, der neue Freund von Silla, ein Lied singen. Hat die Blutmagie vielleicht sogar etwas mit dem Tod von Sillas Eltern zu tun?

meine Meinung:
Zu Beginn der Geschichte lernt man Silla, eigentlich Drusilla, kennen und mit ihr zusammen auch die Blutmagie. Man ist dabei wenn Silla das erste Mal Magie ausübt und so ist man auch gleich in der Geschichte drin. Im nächsten Kapitel lernt man dann auch Nick, eigentlich Nicholas, kennen. Er ist neu im Ort und freundet sich mit Silla an. Er weiss etwas über Blutmagie, gegenüber Silla und ihrem Bruder tut er aber ahnungslos. Auch die Geschichte mit den Eltern von Silla und Reese erfährt man schon ziemlich am Anfang.

Ich fand die Geschichte schon zu Beginn an sehr spannend und auch die Atmosphäre der Geschichte hat mir gut gefallen. Leider wurde die Geschichte dann aber immer blutiger und manchmal habe ich mich echt gefragt, wie die so viel Blut verbrauchen können, um Magie auszuüben und auch warum Nick, der am Anfang eigentlich gegen die Magie ist dabei mitmacht. Auch wurde die Geschichte etwas verwirrend gegen Ende, weil so viel geschieht, was ich manchmal nicht so ganz verstehen und nachvollziehen konnte. Die Auflösung, wer der Bösewicht ist fand ich hingegen etwas zu offensichtlich.

Dennoch hat mir die Geschichte eigentlich gut gefallen, da sie spannend und actionreich, aber auch sehr emotional ist. Ich mochte es auch, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Silla und Nick geschrieben ist, da sie oft etwas andere Ansichtsweisen von einer Situation haben und man so beide kennen lernen kann. Zwischendurch hat es auch Kapitel, die aus Tagebucheinträgen einer gewissen Josephine bestehen, die auch mit Blutmagie zu tun hat.

Der Schreibstil der Autorin hat mir leider nicht so gefallen. Oft habe ich denn Sinn eines Satzes erst beim zweiten Mal lesen richtig verstanden. Außerdem war es manchmal auch so, dass die Jugendlich wenn sie miteinander sprachen etwas komische Redewendungen bzw. Wörter in komischen Zusammenhängen benutzten, was aber auch an der Übersetzung liegen könnte. Dies kam allerdings nur selten vor.

Silla, Nick und auch Reese sind alle eigentlich sehr interessant und einzigartige Charakter, über die ich wirklich gern las, aber leider konnte ich als Leser keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen.
Es war auch nicht so, dass ich sie nicht mochte, aber ich konnte sie manchmal einfach nicht verstehen.

Einmal tötet Silla beispielsweise ein Kaninchen, was sie nachher dann schon wieder total bereute und so weiter, aber während dem sie dass macht ist sie irgendwie total überzeugt davon, dass es eine gute Idee sei.
Außerdem versteckt sie sich immer hinter Masken, die sie sich vorstellt, um ihre Gefühle zu verbergen, was ich zwar eigentlich eine gute Idee der Autorin fand, aber leider tut sie dass echt ständig, weshalb es mich nach einiger Zeit ziemlich genervt hat.

Das Cover finde ich sehr schön und etwas unheimlich, was gut zur Geschichte passt. Die blutrote Blume auf dem schwarzen Hintergrund sieht sehr dramatisch aus und ist ein richtiger Eyecatcher. Auch der Titel klingt schön düster und passt gut zur Geschichte, denn die ist eher nicht für schwache Nerven oder Leute die Angst vor Blut haben.

Fazit:
Eine spannend, interessante Geschichte mit viel Blut, die zwar ein paar kleine Minuspunkte hat, aber dennoch absolut lesenswert ist.

7/10*

Buchinfos:
Titel: Blood Magic - Weiss wie Mondlicht, rot wie Blut
Autor: Tessa Gratton
Verlag: cbj
Erschienen: 18. Juli 2011
Seitenzahl: 448 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
Tessa Gratton wurde in Okinawa, Japan, geboren, als ihr Vater dort im Dienst der US Navy war. Mit ihrer Familie bereiste sie die Welt und studierte dann an der Universität von Kansas. Von klein auf wollte sie eigentlich Paläontologin oder Zauberin werden. Leider hat sich herausgestellt, dass sie zu ungeduldig ist, um Dinosaurier zu jagen, aber sie sucht noch immer jemanden, der ihr das Zaubern beibringen kann. Inzwischen lebt sie in Kansas, USA, mit ihrer Katze und ihrem Hund, und erzählt Geschichten vom Zaubern.

 © Natalie C. Parker
(Quellen: http://www.amazon.de/; http://www.randomhouse.de/)

Mittwoch, 11. Januar 2012

Blutrote Schwestern



Blutrote Schwestern - Jackson Pearce

zum Inhalt:
Scarlett war noch klein als sie mitansehen musste, wie ihre Großmutter von einem Werwolf, einem Fenris, getötet wird. Sie und ihre kleine Schwester Rosie überleben und fangen an Jagd auf die Fenris zu machen. Dafür ziehen sie nachts durch die Strassen und tragen blutrote Mäntel und süßes Parfüm, um die Fenris anzulocken. Doch sie sind keinesfalls so harmlos, wie sie auf die Fenris wirken. Denn sobald sich einer auf das vermeintlich schwache und ahnungslose Opfer stürzen will, wird er selbst zum Opfer. Scarlett sieht es als ihre Aufgabe, die Welt von Fenris zu befreien und sie ist regelrecht besessen von der Jagd. Auch Rosie ist eine gute Jägerin, doch sie jagt nur, weil sie sich so ihrer Schwester näher fühlt. Doch dann verliebt sie sich in Silas, den Jagdpartner ihrer Schwester und merkt dadurch, dass es noch mehr im Leben geben muss, als nur die Jagd. Doch wie kann sie sich amüsieren, während ihre Schwester Leben rettet?

meine Meinung:
Die Geschichte spielt eigentlich in unsere Welt und dennoch hat sie eine sehr magische Atmosphäre. Der Beginn erinnert stark an Rotkäppchen, was sicher auch so gewollt ist. Auch die roten Mäntel, die die beiden Schwester tragen, wenn sie auf der Jagd sind erinnern daran. Außer diesen Dingen ist Blutrote Schwestern aber eine ganz eigene Geschichte. Es gibt viele Geheimnisse und Überraschungen, die Geschichte ist somit keinesfalls vorhersehbar, auch wenn man sich das eine oder andere denken kann. Die Geschichte ist abwechselnd aus Scarletts und Rosies Sicht geschrieben.

Ein wichtiger Teil des Buches ist natürlich die Kämpfe gegen die Fenris, diese werden auch sehr gut beschrieben. Daneben gibt es aber auch viele weitere Element, die die Geschichte ausmachen. Sehr toll dargestellt fand ich beispielsweise auch Rosies innerer Konflikt, ausgelöst durch ihre Liebe zu Silas und ihrem Wunsch etwas anderes im Leben zu haben, als die Jagd.

Auch Scarlett hat so ihre Probleme, besonders nachdem sie merkt, dass die Jagd für Rosie und Silas nicht die gleiche Bedeutung hat, wie für sie.
Sie ist wirklich ein sehr interessanter Charakter, nicht nur ihre Leidenschaft für die Jagd ist einzigartig, auch sonst ist sie eine eher untypische Protagonistin. Der Fenris, der ihre Großmutter getötet hat, hat auch Scarlett verletzt, sie hat nur noch ein Auge und auch sonst viele Narben, die aus ihren Kämpfen mit den Fenris stammen. Dies ist auch ein Grund, weshalb sie im Gegensatz zu Rosie nie ein normales Leben führen könnte. Dennoch versucht sie ihre Schwester auch zu verstehen. Ich mochte sie irgendwie da sie sehr stark ist, auch wenn sie es nicht einfach hat, allerdings fiel es mir etwas schwierig, mich mit ihr zu identifizieren.

Bei Rosie fiel mir dass um einiges leichter, was daran liegt, dass sie mehr der normale Teenager ist. Dennoch ist auch sie sehr stark und versucht ihrer Schwester alles Recht zu machen, da diese ihr das Leben gerettet hat. Durch Silas, der auch wirklich toll ist, merkt sie aber, dass auch ein anderes Leben gibt als die Jagd. Sie entwickelt sich sehr, während der Geschichte.
Was mir auch sehr gut gefallen hat ist die Liebesgeschichte, die sehr authentisch erzählt wird und mich wirklich berührt hat. Die beiden kennen sich schon sehr lang, aber langsam entwickeln sie andere Gefühle für einander.

Das Cover finde ich nicht so schön, aber es passt zur Geschichte, weshalb ich es nicht schlecht finde. Was ich aber sehr schön finde ist, dass am Anfang jedes Kapitel noch sehr fein das Bild eines Waldes zu sehen ist, welches bei Scarletts und Rosies Kapiteln jeweils unterschiedlich ist.
Der Titel passt auch gut, was man schon am Cover sieht. Aber ich finde er betont auch gut, die spezielle Verbindung, die die beiden haben und wie nahe sie sich sind.

Fazit:
Blutrote Schwester ist ein sehr düsteres, actionreiches Buch, welches aber auch eine süße Liebesgeschichte enthält und durch tolle Protagonisten überzeugt.

9/10*

Buchinfos:
Titel: Blutrote Schwestern
Autor: Jackson Pearce
Verlag: PAN
Erschienen: 4. Oktober 2011
Seitenzahl: 368 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
Die amerikanische Autorin Jackson Pearce, geboren 1984 in North Carolina, lebt in Atlanta. Sie studierte Englisch und Philosophie und arbeitet als Tanzcoach an einer High School. Als Jackson Pearce zwölf Jahre alt war, setzte sie sich in den Kopf, unbedingt ein Buch lesen zu wollen, in dem ein schlaues Mädchen, Pferde, Tierbabys und Magie eine Rolle spielen – und da sie ein solches nirgendwo finden konnte, begann sie, sich die Geschichte selbst auszudenken und aufzuschreiben. 2009 wurden ihre ersten beiden Romane bei renommierten amerikanischen Verlagen veröffentlicht. Jackson Pearce, die laut eigener Angabe mit einer schielenden Katze und einem Hund, der ein bisschen wie ein Außerirdischer aussieht, zusammenlebt, ist auf Facebook aktiv, twittert unter www.twitter.com/jacksonpearce und unterhält eine Website, auf der sie ihre Gedanken und Videos veröffentlicht: www.jackson-pearce.com.

Montag, 9. Januar 2012

Weihnachts Lesemarathon Schlussfazit

Das wird jetzt nur ein ganz kurzer Post, ich wollte euch nämlich nur schnell mitteilen,
dass ich das Ziel meines Weihnachts Lesemarathon wirklich geschafft habe!!!

Mit den Rezensionen bin ich leider ziemlich hinterher, aber irgendwann kommen die sicher noch.
I hoffe noch diese Woche, naja vielleicht nicht alle es sind nämlich ganz 5 Bücher,
die noch darauf warten rezensiert zu werden.

Wenn ihr nochmal schauen wollt, was ich mir eigentlich vorgenommen habe könnt ihr das HIER nachlesen.

So das wars, ich gehe jetzt Hex Hall lesen...

Bye!!!

Freitag, 6. Januar 2012

0.4 Eine perfekte neue Welt



0.4 Eine perfekte neue Welt - Mike Lancaster

zum Inhalt:
Als der fünfzehnjährige Kyle nach einer Hypnose wieder aufwacht glaubt er zuerst seinen Augen nicht, alle ausser ihm und den anderen drei Freiwilligen sind erstarrt, keiner bewegt sich. Die vier haben absolut keine Ahnung was passiert ist und geraten total in Panik. Doch nach einiger Zeit erwachen die Leute wieder aus ihrer Erstarrung. Zuerst sind die vier sehr erleichtert, aber dann müssen sie mit Schrecken feststellen, dass keiner mehr Notiz von ihnen nimmt, sie benehmen sich alle so als wären die vier gar nicht da. Sie versuchen alles um herauszufinden was passiert ist, doch dass ist nicht so einfach, wenn sie von niemandem beachtet werden, nicht einmal wenn sie die Leute direkt ansprechen.

meine Meinung:
Was ich echt toll finde an dem Buch, ist der Aufbau. Kyle hat seine Geschichte nämlich auf Kassetten aufgenommen, deshalb steht als Kapiteltitel auch immer welche Kassette und welche Seite der Kassette es ist. Zudem gibt es immer wieder Anmerkungen des Herausgebers, der irgendwelche Begriffe erklärt. Diese Erklärungen sind teilweise sehr lustig, allerdings konnte ich nicht wirklich verstehen, weshalb ein paar Begriffe erklärt wurden und andere wiederum nicht, ich konnte da irgendwie kein wirkliches Muster erkennen. Ausserdem werden die Erklärungen immer weniger, was ich auch nicht so wirklich verstehen konnte. Am Anfang ist sogar noch erklärt, was ein Buch ist, dass fand ich auch wirklich sehr lustig und eine tolle Idee.

Auch die Geschichte selbst fand ich eigentlich nicht schlecht, sie ist spannend und lässt sich sehr flüssig lesen. Zweiteres trägt allerdings dazu bei, dass man das Buch, welches ohnehin schon sehr kurz ist, noch viel schneller durch hat. Auch die Schrift und die Zeilenabstände sind sehr gross. Was ich eigentlich sagen will ist, dass das die Geschichte ein bisschen zu kurz und zu schnell vorbei ist. Besonders da ein grosser Teil eigentlich nur Einleitung ist, etwa auf Seite 50 kommt dass, wo sie aufwachen und sich niemand bewegt und erst etwa auf Seite 100 erwachen die anderen wieder aus der Erstarrung und dass, wo die Geschichte nur 270 Seiten hat. Irgendwie ging mir einfach alles zu schnell, auch bei der Auflösung, die zwar nicht schlecht ist, aber einfach ein bisschen zu plötzlich kam. Ausserdem hätte ich gern noch ein bisschen mehr über diese perfekte neue Welt erfahren, denn man erfährt leider sehr, sehr wenig. Man könnte jetzt hier begründen, dass dies so ist, weil Kyle selbst auch nicht viel weiss, was natürlich so ist, aber mir hat da trotzdem etwas gefehlt, denn man hätte sicher ein paar Informationen über diese neue Welt einbauen können.

Auch die Charaktere fand ich leider nicht so toll, man erfährt einfach zu wenig über Kyle und die anderen. Deshalb kann man leider auch nicht so wirklich mit ihnen mitfühlen. Der Autor liefert zwar schon so etwas wie eine Hintergrundgeschichte zu den einzelnen Leuten, diese ist allerdings nicht sehr ausführlich und hilft leider nicht dabei die Protagonisten zu verstehen.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Kyle und Lilly (eine der anderen drei, die hypnotisiert wurden) fand ich nicht so toll, sondern eher störend. Schade! :(

Was mich aber am meisten stört an dem Buch ist das Cover. Dieses gefällt mir nämlich wirklich gar nicht, ausserdem hat es auch keinerlei Bezug auf die Geschichte. Der Junge soll vermutlich Kyle darstellen, allerdings habe ich keine Ahnung, was das Symbol auf seiner Stirn soll und auch nicht warum er kein T-Shirt trägt oder weshalb seine Haut so komisch aussieht. Nein, ich verstehe das Cover echt nicht!
Den Titel finde ich nicht schlecht, 0.4 passt echt gut und auch den Untertitel ist nicht so schlecht, obwohl man leider so ziemlich nicht über diese perfekte neue Welt erfährt.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, die aber leider auch ziemliche Mängel aufweist. Dennoch hatte ich Spass beim lesen und würde die Geschichte etwas jüngeren Leser (so 11-13) auch sehr empfehlen.

6/10*

Buchinfos:
Titel: 0.4 - Eine perfekte neue Welt
Autor: Mike Lancaster
Verlag: Oetinger
Erschienen: September 2011
Seitenzahl: 272 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
Mike A. Lancaster wurde 1965 in Huntingdon, Cambridgeshire, geboren. Heute lebt er als freier Autor mit seiner Familie in Cambridge. Schon als Kind war er ein Bücherwurm und dachte sich die ersten Geschichten aus, kaum dass er Schreiben gelernt hatte. Bisher hat er zwei Bände mit Kurzgeschichten für Erwachsene veröffentlicht. "0.4 Die perfekte Welt" ist sein erstes Kinderbuch.
Mike A. Lancaster wurde 1965 in Huntingdon, Cambridgeshire, geboren. Heute lebt er als freier Autor mit seiner Familie in Cambridge. Schon als Kind war er ein Bücherwurm und dachte sich die ersten Geschichten aus, kaum dass er Schreiben gelernt hatte. Bisher hat er zwei Bände mit Kurzgeschichten für Erwachsene veröffentlicht. "0.4 Die perfekte Welt" ist sein erstes Kinderbuch.


(Quellen: http://www.amazon.de;www.oetinger.de/)

Neue Bücher #19

Hier kommt noch der letzte Neuzugang aus dem alten Jahr und der erste aus dem Neuen.


Der Spiegel von Feuer und Eis - Lynn Raven:
Gejagt von der Eiskönigin und vom Lord des Feuers fällt das Mädchen Cassim in die Hände von Morgwen. Ihr Retter – oder eine weitere Bedrohung? Auf jeden Fall übt der mysteriöse junge Mann eine unglaubliche Faszination auf Cassim aus. Und Morgwen geht es nicht anders. Trotzdem schwebt das Mädchen in höchster Gefahr …

Dieses Buch habe ich mir von meiner Schwester zu Weihnachten gewünscht und auch bekommen. Nochmals vielen Dank dafür!!!

Bodyfinder - Das Echo der Toten von Kimberly Derting:
Die 16-jährige Violet kann tote Menschen anhand von Echos aufzuspüren, die diese im Diesseits zurücklassen. Violet hört, riecht und fühlt diese Echos. Für sie ist diese Gabe weniger ein Geschenk als ein beunruhigendes Ärgernis. Als dann jedoch ein Serienkiller die kleine Stadt heimsucht, in der sie mit ihrer Familie lebt, und dem Killer immer mehr Mädchen zum Opfer fallen, wird Violet bewusst, dass sie die Einzige ist, die ihn aufhalten kann. Mithilfe ihres besten Freundes Jay nimmt sie seine Spur auf. Doch dann verlieren sich Violet und Jay in den zwischen ihnen aufkeimenden romantischen Gefühlen und sie merken nicht, wie nahe sie dem Mörder bereits gekommen sind ... bis Violet selbst zu seiner Beute wird.

Hier für möchte ich mich beim Coppenrath Verlag und Blogg dein Buch bedenken!!!
Ich freue mich schon sehr darauf Bodyfinder zu lesen.

Somit habe ich schon den ersten von zwei Neuzugängen für diesen Monat.


Donnerstag, 5. Januar 2012

Ewiglich die Sehnsucht


Ewiglich die Sehnsucht - Brodi Ashton

zum Inhalt:
100 Jahre musste Nikki, als Spenderin für einen Ewiglichen, in der Unterwelt verbringen. Doch sie hat überlebt und obwohl sie nur noch eine einzige Erinnerung hat, fällt ihr die Entscheidung zwischen 6 Monaten auf der Erde und der Ewigkeit in der Unterwelt leicht. Denn diese Erinnerung ist das Gesicht, des Junges den sie liebt und sie würde alles dafür geben um ihn nur noch einmal zu sehen. Mit der Rückkehr auf die Erde kommen auch ihre Erinnerungen zurück und sie beschließt, es dieses Mal besser zu machen und nicht wieder einfach so zu verschwinden. Allerdings wird das schwieriger als gedacht, denn nicht alle empfangen sie mit offenen Armen, schließlich war sie lange weg und alle glaubten sie sei wegen Drogenproblemen abgehauen. Und auch Cole der Ewigliche, der sie mit in die Unterwelt genommen hat bedrängt sie, zurück zu kommen und mit ihm zusammen in der Unterwelt zu herrschen.

meine Meinung:
Ich mag ja solche Geschichten, die mit Mythologie zu tun haben total, deshalb habe ich mich auch sehr auf Ewiglich gefreut. Hier werden die Sagen von Persephone und Hades, sowie die von Eurydike und Orpheus in die heutige Zeit gesetzt. Es gibt außerdem noch die Ewiglichen, die nicht aus der Mythologie stammen, sondern wohl von der Autorin erfunden worden sind. Diese sind unsterblich, haben aber keine Gefühle und nehmen deshalb Menschen in die Unterwelt mit, um sich von ihren Erinnerungen und den damit verbundenen Emotionen zu "ernähren".

Die Geschichte ist aus der Sicht von Nikki geschrieben, dabei steht jeweils am Anfang des Kapitels eine Zeitangabe. Dort steht immer, wie lange es noch dauert, bis sie wieder zurück in die Unterwelt muss und auch noch der Ort, wo sie sich derzeit befindet. Es gibt aber auch Abschnitte, die vor dem ganzen Spielen, also bevor sie in der Unterwelt war. Dort steht dann jeweils wie lange vor der Nährung es ist und auch wieder der Ort. Insgesamt sind die Ereignisse immer etwa ein Jahr auseinander, so dass man erst wenn die Zeit schon fast abgelaufen ist erfährt, weshalb Nikki überhaupt mit Cole mitgegangen ist. Dies steigert natürlich die Spannung, was wiederum dazu führt, dass man fast nicht aufhören kann zu lesen, weil man unbedingt wissen will ob Nikki das Spiel gegen die Zeit vielleicht doch gewinnen kann.

Insgesamt hat Ewiglich eine ziemlich düstere Atmosphäre, was natürlich damit zu tun hat das Nikkis Lage ausweglos erscheint und sie das auch niemals vergisst, ausserdem haben sich auch ihre früheren Probleme nicht einfach in Luft aufgelöst, sie hatte nämlich auch Gründe weshalb sie nichts mehr fühlen wollte und mit Cole mitgegangen ist. Dieser trägt auch sehr zu dieser Atmosphäre bei, da er Nikki immer wieder dazu überreden will, mit ihm zu kommen und in der Unterwelt zu herrschen. Er ist eigentlich der Bösewicht in der Geschichte und zu beginn mochte ich ihn auch wirklich gar nicht, aber mit der Zeit bekommt man das Gefühl, dass Nikki ihm wirklich wichtig ist, was ihn fast ein bisschen sympathisch macht.

Dennoch finde ich, dass man hier nicht wirklich von einer Dreiecks Beziehung sprechen kann, da Nikki immer nur Jack liebt. Dank ihm hat sie sogar die Unterwelt überlebt, obwohl er auch einer der Gründe war weshalb sie mit Cole mitgegangen ist!
Dennoch muss ich ehrlich gestehen, dass mir Jack am Anfang nicht so sympathisch war, vielleicht weil er so der super beliebte Footballspieler-Typ ist und auf mich etwas oberflächlich wirkte. Allerdings änderte sich dies schnell, nachdem man ihn besser kennen lernt. Auch er hat viel durchgemacht, besonders nachdem Nikki verschwunden ist. Er hat total lange nach ihr gesucht und sich auch grosse Sorgen gemacht (fast mehr als ihre Familie, scheint zumindest so). Deshalb ist er am Anfang etwa misstrauisch, als sie wieder kommt, weil er Angst hat, dass sie plötzlich einfach wieder verschwindet.

Je mehr man über die beiden erfährt, auch in den Rückblicken, desto sympathischer werden sie als Pärchen. Gegen Ende wurde mir dann bewusst, dass die beiden eines der tollsten Pärchen sind, die es überhaupt gibt. Besonders weil man als Leser auch wirklich nachvollziehen kann weshalb sie sich lieben und es nicht einfach Liebe auf den ersten Blick ist, obwohl ihre Gefühle wirklich gewaltig sind, besonders dafür, dass beide noch ziemlich jung sind, wirken sie echt und real. Vielleicht auch weil beide für ihr Alter schon sehr viel durchgemacht haben.

Sowohl das Cover, als auch der Titel sind sehr schön und meiner Meinung nach auch passend, die sie die Atmosphäre der Geschichte gut widerspiegeln.

Fazit:
Eine gefühlvolle und dennoch spannende Geschichte, die mich total gefesselt hat. Das einzige was mich daran stört ist, dass ich nach so einem Ende noch ein ganzes Jahr (oder sogar noch mehr) warten muss, bis der zweite Band erscheint. Dieser wird dann den Titel Ewiglich die Hoffnung tragen, was vermutlich ziemlich passend ist.

10/10*

Buchinfos:
Titel: Ewiglich die Sehnsucht
Autor: Brodi Ashton
Verlag: Oetinger
Erschienen: Januar 2012
Seitenzahl: 379 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
Brodi Ashton studierte Journalismus und Internationale Beziehungen in England und den USA. Die Trilogie »Ewiglich« ist ihre erste Buchveröffentlichung für junge Erwachsene. Die Geschichte ist vom griechischen Mythos um Persephone, Tochter des Zeus und der Demeter, inspiriert.
 
(Quellen: www.amazon.de; www.oetinger.de)

Sonntag, 1. Januar 2012

Die Bestimmung



Die Bestimmung - Veronica Roth

zum Inhalt:
Beatrice ist 16 Jahre alt und muss sich nun, wie alle anderen 16 jährigen für eine der 5 Fraktionen entscheiden. In der Fraktion, für die sie sich entscheidet wird sie dann den Rest ihres Lebens verbringen, sofern sie den "Aufnahmetest" besteht. Ihre Familie gehört zur Fraktion der Altruna, den Selbstlosen. Eigentlich gefällt ihr die Lebensweise der Altruna, doch sie hat das Gefühl nicht dafür geeignet zu sein. Doch wenn sie sich einer der vier anderen Fraktionen anschließen würde, müsste sie ihre Familie für immer verlassen.
Und auch der Eignungstest, der zeigen soll, für welche Fraktion sie am besten geeignet wäre, hilft ihr bei der Entscheidung nicht. Denn er zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte und somit eine Gefahr für die Gemeinschaft, niemand darf davon erfahren. Doch sie hat erstmal andere Probleme, denn sie hat sich für die Ferox, die Furchtlosen, entschieden und dort muss sie zuerst einmal beweisen, dass sie genug Furchtlos ist um überhaupt wirklich in die Fraktion aufgenommen zu werden. Wenn nicht wird sie als Fraktionslose ganz allein leben müssen. Allerdings wird dieses Problem bald in den Hintergrund gedrängt, als sie merkt, was es wirklich bedeutet eine Unbestimmte zu sein...

meine Meinung:
Meine Erwartungen an die Bestimmung waren wirklich sehr hoch, sogar so hoch, dass ich dachte eigentlich nur enttäuscht werden zu können. Dennoch wollte ich das Buch natürlich unbedingt lesen und schon kurz nachdem ich angefangen hatte wusste ich, dass mich die Bestimmung nicht enttäuschen würde. Nachdem ich das Buch ein paar Stunden später zugeklappt hatte, wurde mir bewusst, dass es meine Erwartungen, trotz aller Wahrscheinlichkeit, nicht nur erfüllt, sondern sie sogar übertroffen hatte.

Die Bestimmung wird, wie fast alle anderen Dystopien oft mit Panem verglichen, ein Vergleich bei dem so ziemlich alle Dystopien den kürzeren ziehen. Auch die Bestimmung würde ich jetzt nicht unbedingt mit Panem vergleichen, allerdings nicht, weil es den Kürzeren ziehen würde, sondern weil es diesen Vergleich gar nicht nötig hat.
Beide Bücher sind wirklich toll, doch sie haben eigentlich so gut wie nicht gemeinsam, außer dass beide Dystopien sind und somit haben sie natürlich auch die Dinge gemeinsam, die eine Dystopie ausmachen.

Die Geschichte fängt damit an, dass sich Beatrice, die Hauptprotagonistin, für eine der fünf Fraktionen entscheiden muss. In dieser Fraktion wird sie dann leben und die Fraktion wird für sie ihre neue Familie sein. Daher gibt es in der Geschichte auch das Sprichwort Fraktion vor Blut.
Die fünf Fraktionen sind alle einer Eigenschaft zugeordnet und nach dieser Eigenschaft lebt man in der jeweiligen Fraktion auch.

Altruna - Die Selbstlosen
Candor - Die Freimütigen
Ken - Die Wissenden
Amite - Die Friedfertigen
Ferox - Die Furchtlosen

Beatrice ist zwischen den Altruna, der Fraktion in der sie aufgewachsen ist und den Ferox, die eine unglaubliche Faszination auf sie ausüben hin und her gerissen. Diese Zerrissenheit wird von der Autorin sehr gut geschildert, so dass man sich sofort mit Beatrice identifizieren kann. Auch während der Entwicklung von Beatrice, am Anfang der Geschichte, die unscheinbar und bemüht selbstlos ist, zu Tris, am Ende der Geschichte, die selbstbewusst und stark ist, schafft es die Autorin immer das ihre Hauptprotagonistin authentisch und sympathisch bleibt.

Tris, wie sich Beatrice nennt, sobald sie zu den Ferox kommt, muss während der Geschichte unglaublich viel mitmachen. Anfangs wird sie von allen unterschätzt, aufgrund der Tatsache, dass sie von den Altruna kommt und sie zudem noch sehr klein ist. Aber sie hat einen wirklich sehr starken Willen, mit dem sie so einige körperliche Nachteile aufwiegen kann. Später hat sie dann mit Neid zu kämpfen und muss merken dass ein Freund auch sehr schnell zum Feind werden kann.
Sie ist keinesfalls perfekt, aber sie hat es, vielleicht auch gerade deshalb, innerhalb kürzester Zeit geschafft, zu einer meiner Lieblingsprotagonistinnen zu werden.

Doch Tris ist bei weitem nicht der einzige tolle Charakter in die Bestimmung. Fast alle Charaktere, die eine etwas wichtigere Rolle spielen sind sehr interessant und gut ausgearbeitet. Wirklich toll fand ich beispielsweise die Mutter von Tris oder auch Four, der für das Training derer zuständig ist, die neu zu den Ferox gekommen sind.

Zudem ist auch die Geschichte selbst wirklich toll, spannend und atemberaubend. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat ist ein sehr gut durchdachtes System und dennoch hat auch dieses System Fehler, die sich im Verlauf der Geschichte offenbaren. Somit erscheint auch die Geschichte sehr gut durchdacht und ich wurde als Leser immer wieder überrascht. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, weil mich die Geschichte so gefesselt hat. Und auch nach dem Ende, war es für schwer mich von der Geschichte loszureissen und wieder in die wirkliche Welt einzutauchen.

Fazit:
Wow, was soll ich da noch gross sagen, ich bin restlos begeistert!!!
Lest das Buch!!!!

10/10*

Buchinfos:
Titel: Die Bestimmung
Autor: Veronica Roth
Verlag: cbt
Erschienen: 19. März 2012
Seitenzahl: 480 Seiten
Gebundene Ausgabe

Autoreninfos:
 Veronica Roth lebt in Chicago und studierte an der dortigen Northwestern University Creative Writing. Im Alter von nur 20 Jahren arbeitete sie während ihres Studiums den Roman, der später "Die Bestimmung" wurde und mit dem sie in den USA auf Anhieb die Bestsellerlisten stürmte.

 © Nelson Fitch
(Quellen: http://www.amazon.de/; http://www.randomhouse.de/)

Lesestatistik 2011

Anfang dieses Jahres habe ich mir vorgenommen 52 Bücher zu lesen, jede Woche eines.
Heute habe ich dann mal zusammengezählt, wie viele Bücher es wirklich waren.
Meine Ergebnis:
68 Bücher

Ich bin sehr zufrieden mit mir und habe mir fürs nächste Jahr mal 70 Bücher vorgenommen.
Schließlich will ich mich steigern, mir aber auch kein unerreichbares Ziel setzen.

Hier möchte ich jetzt nochmals die Bücher aufführen, die mir dieses Jahr am besten gefallen haben.
Alle diese Bücher haben von mir 10 Sterne erhalten:

Lucian - Isabel Abedi
Blutbraut - Lynn Raven
Zweilicht - Nina Blazon
Die Bestimmung - Veronica Roth
Ewiglich die Sehnsucht - Brodi Ashton
Göttlich verdammt - Josephine Angelini
Percy Jackson: Die letzte Göttin - Rick Riordan
Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten - Kerstin Gier
Die Tribute von Panem: Flammender Zorn - Suzanne Collins

Die Reihenfolge in der die Bücher aufgelistet sind hat nichts damit zu tun, welches der Bücher ich am besten fand, ich fand alle toll!

Gekauf habe ich im letzten Jahr:
25 Bücher

Als Rezensionsexemplar erhalten habe ich:
26 Bücher

Geschenkt bekommen oder gewonnen habe ich:
6 Bücher

Das ergibt einen total Bestand von:
57 Bücher

So das war meine Lesestatistik 2011!!!


Lesestatistik Dezember

Nachdem der Monat echt toll gestartet hat gings steil bergab und bis vor etwa einer Woche hatte ich gerade mal ein einziges Buch gelesen. Die restlichen vier sind dann aber dank meinem Weihnachts Lesemarathon noch dazu gekommen, weshalb ich wieder auf 5 Bücher komme, wie eigentlich fast jeden Monat.

Gelesen:
1.Dead Beautiful - Yvonne Woon 9/10*
2. Forbidden - Tabitha Suzuma 8/10*
3. Ewiglich die Sehnsucht - Brodi Ashton (Rezension folgt)
4. Die Bestimmung - Veronica Roth (Rezension folgt)
5. 0.4 Eine perfekte neue Welt - Mike Lancaster (Rezension folgt)

Gesamte Seitenzahl: 2059 Seiten

Gekauft:
1.Meridian: Dunkle Umarmung - Amber Kizer
2. Die Kane Chroniken: Die rote Pyramide - Rick Riordan

Rezensionsexemplare:
1. Meridian: Flüsternde Seelen - Amber Kizer
2. Ewiglich die Sehnsucht - Brodi Ashton
3. Die Bestimmung - Veronica Roth

Geschenkt:
1. Der Spiegel von Feuer und Eis - Lynn Raven

Buch des Monats:
Diesen Monat waren zwei wirklich super tolle Bücher dabei, nämlich Ewiglich und die Bestimmung, beide habe ich an einem Stück durchgelesen. Ich habe mich jetzt aber für die Bestimmung entschieden, weil es noch ein ganz kleines bisschen besser war.


Leseplan:
Mein Leseplan kann man eigentlich schon im Post zu meinem Weihnachts Lesemarathon sehen, dennoch werde ich ihn hier nochmal schnell aufschreiben. Den letzten habe ich nicht ganz geschafft, da Ewiglich und die Bestimmung dazwischen gekommen sind. Somit bleibt mein Ziel endlich mal meinen Leseplan zu schaffen und endlich mal mehr als 5 Bücher zu lesen.

1. Blutrote Schwestern - Jackson Pearce
2. Blood Magic - Tessa Gratton
3. Meridian 1 - Amber Kizer
4. Meridian 2 - Amber Kizer
5. Bodyfinder - Kimberly Derting

Wie schon letzten Monat habe ich das erste Buch schon geschafft, ich hoffe nur es geht besser weiter als letzten Monat.