Dienstag, 30. August 2016

[Kurzrezension] Legend - Fallender Himmel

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Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen.
Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos – angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders?
Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist. (Quelle: Loewe Verlag)
Legend war eines dieser Bücher, die viel zu lange ungelesen bei mir rumgelegen haben. Vermutlich lag das daran, dass ich ein bisschen übersättigt war, was Dystopien angeht. Nun da ich endlich dazu gegriffen habe, war der Zeitpunkt jedoch perfekt. Auch wenn die Geschichte nicht mit allzu vielen Überraschungen aufwarten kann und sich grösstenteils an das bekannte Schema hält, konnte es mich doch richtig gut unterhalten.

Die Geschichte startet direkt super actionreich und man fliegt förmlich durch das Buch, bevor man es sich richtig bewusst ist, ist man schon am Ende angelangt und würde am liebsten in den nächsten Bücherladen rennen um sich den zweiten Teil zu besorgen. Die Geschichte ist wirklich durchgehend spannend und zudem sehr flüssig und fesselnd geschrieben. 

Was mir am besten gefallen hat sind die Charaktere. Day und June sind in komplett verschiedenen Situationen aufgewachsen und doch erkennt man im Verlauf der Geschichte, dass sie viel mehr gemeinsam haben als man auf den ersten Blick sieht. Day war mir direkt sympathisch war, da man sofort erkennt, dass er alles andere als der skrupellose Verbrecher ist, als den die Republik ihn darstellen möchte. Mit June hatte ich anfangs eher meine Probleme, doch im Verlauf der Geschichte hat sie sich echt bewiesen. 

Dass, was man von der Welt in der die beiden leben erfährt war ziemlich interessant und man merkt schnell, dass hinter den Kulissen noch etwas grösseres vor sich geht, als man in diesem Teil erfährt. Ich bin gespannt im nächsten Teil mehr darüber zu erfahren. Ich hoffe man erhält zudem auch noch etwas mehr Hintergrund zu der Geschichte der Republik. Ich kann auf jeden Fall mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es nicht so lange dauern wird wie beim ersten Teil, bis ich die Fortsetzung lese.
http://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/legend_fallender_himmel-4312/

Sonntag, 21. August 2016

{Rezension} Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen von Cornelia Franke

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Jess liebt Filme und besonders liebt sie es jede Woche mit ihren Freunden ins Kino zu gehen. Als sie für ein Projekt in der Schule einen Blog starten soll ist natürlich sofort klar worüber sie schreiben will. Doch niemals hätte Jess gedacht, dass dieses Projekt ihr Leben so ins Chaos stürzen könnte. Was hat ihr Vater nur plötzlich so gegen ihre Filmleidenschaft? Und was sollen die Anspielungen ihrer besten Freundin Lisa, bezüglich Marvin, ihrem besten Freund? Natürlich ist er nur so hilfsbereit, weil er ein guter Freund ist! Oder könnte er vielleicht doch mehr von ihr wollen? Wieso ist das Alles nur im echten Leben so viel komplizierter als im Film?
"Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen" hat mich allein schon durch den tollen Titel angesprochen, denn geht es nicht jedem von uns manchmal so, dass wir lieber eine andere Rolle spielen würden? Unserer Protagonistin Jess geht es in dem Buch jedenfalls öfters mal so, denn ihr Leben beginnt langsam aber sicher im Chaos zu versinken und dabei würde sie doch am liebsten einfach entspannt im Kino sitzen und sich mit einer Tüte Popcorn in der Hand zusehen wie jemand anderes versuchen muss scheinbar unmögliche Aufgaben zu lösen. 

Wie man schon am Titel und dem richtig gelungenen Cover erkennen kann spielen Film in dieser Geschichte eine wichtige Rolle, denn Jess ist ein kleiner Filmnerd und versinkt am liebsten in fiktionalen Welten, besonders wenn es im realen Leben mal wieder nicht ganz so läuft wie es sollte. Und dies ist bei ihr in letzter Zeit öfters mal der Fall, nicht nur muss sie sich in der Schule mit ziemlich kindischen Oberzicken herumschlagen, auch mit ihrem Vater läuft es nicht so gut.

Zudem sorgt eine erste Liebe bei Jess, die sich bis anhin eigentlich kaum für Jungs interessiert hat, weiter für Verwirrung. Einerseits mag sie den Jungen total, andererseits ist sie sich nicht ganz sicher, ob sie wirklich mit ihm zusammen sein will. Was wenn es doch nicht funktioniert? Auch ihre geliebten Filme können Jess hier leider nicht weiterhelfen und so muss sie sich vollständig ins Gefühlschaos hineinstürzen. 

In solchen Momenten vermisst sie ihre verstorbene Mutter schrecklich, nur leider erinnert sie sich kaum mehr an sie und ihr Vater weigert sich Jess von ihr zu erzählen. Das Thema Verlust spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte und Cornelia Franke behandelt dieses sehr feinfühlig ohne Dinge schön zu reden. Man kann sehr gut mit Jess und ihrem Vater mitfühlen, auch wenn es ein bisschen an meinen Nerven zerrte wie dickköpfig sich beide verhalten haben, am Schluss kann man beide Seiten auch irgendwie verstehen. 

Zum Glück hat Jess jedoch noch ihre besten Freunde Lisa, Tom und Marvin. Die vier sind echt eine super sympathische Gruppe aus Nerds, die nicht nur gerne zusammen ins Kino gehen, sondern auch in jeder sonstigen Lebenssituation füreinander da sind. Besonders Lisa und Tom sorgen zudem für einige der lustigsten Momente in der Geschichte, man kann eigentlich gar nicht anders als die vier ins Herz zu schliessen und mit ihnen mitzulachen und mit zu fiebern. 
Wer ein richtig süsses und humorvolles Sommerbuch sucht (welches man natürlich auch in anderen Jahreszeiten lesen kann) der ist hier absolut richtig. Die Geschichte hat einiges zu bieten Freundschaft, erste Liebe und Familie spielen alle eine grosse Rolle und auch ernstere Themen wie Verlust werden angesprochen. Eine besondere Empfehlung gibt es zudem für Filmfans und Blogger, ihr werdet in Jess eine Gleichgesinnte finden.
 Titel: Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
Autorin: Cornelia Franke
Verlag: cbt Verlag
Erschienen: 11. Juli 2016
Seitenzahl: 320 Seiten
ISBN: 978-3-570-31014-4
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Cornelia Franke wurde 1989 in Mönchengladbach geboren. Nach ihrem Abitur zog sie nach Berlin, studiert Kulturwissenschaften und arbeitet freiberuflich als Lektorin im Bereich Jugendbuch und Fantasy. Seit 2011 engagiert sie sich für Schreibworkshops an Schulen. (Quelle: cbt Verlag)

Mittwoch, 10. August 2016

{Monatsrückblick} Juni & Juli

 Mein dritter, nicht mehr ganz monatlicher, "Instagram-Rückblick", in dem ich euch einen kleinen Einblick gebe, was ich in den letzten zwei Monaten so gelesen habe und ihr auch bereits einen kleinen Einblick in meine Neuzugänge bekommt. ;)
Black Balde habe ich noch im Mai beendet und dann zu einer meiner SuB-Leichen "Stadt aus Trug und Schatten" gegriffen.
BZRK, eine weiter SuB-Leiche, war leider nicht so mein Ding, auch wenn Jon Snow die Farbe super findet. ;) Dafür hat mir "Rebellion", der zweite Teil der "Das Feuerzeichen"-Trilogie, wieder wirklich gut gefallen. :)
Dann durfte auch noch der erste Teil der neuen Apollo-Reihe von Rick Riordan bei mir einziehen, sogar signiert! <3
Dieser Stapel an Büchern hat mich, als ich nach zwei Wochen Ferien nach Hause gekommen bin erwartet. So viel toller Lesestoff! <3 Was soll ich nur als nächstes lesen?
Das Bild meiner Harry Potter Bücher zusammen mit dem Funko ist zur Feier von Harrys und J.K. Rowlings Geburtstag entstanden. Inzwischen ist natürlich nochmal ein neues Buch dazu gekommen. ;) <3
Mein nächster Rückblick sollte dann schon nächsten Monat kommen. :)
Ausserdem könnt ihr sie davor natürlich auch schon auf Instagram und teilweise auf Facebook sehen, falls ihr neugierig seid. ;)

Liebe Grüsse,